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Your search for 'dc_creator:( "C. Boßmeyer" ) OR dc_contributor:( "C. Boßmeyer" )' returned 78 results. Modify search


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MARC

(188 words)

Author(s): C. Boßmeyer
(Abk. für Machine-Readable Catalog) ist das bedeutendste für das Bibliothekswesen entwickelte Datenformat. Das sog. MARC I -Format entstand 1966–1967 im Rahmen eines von der Library of Congress durchgeführten Machine Readable Cataloging Pilot Project. Die Defizite und Schwächen dieser ersten Formatversion führten 1968 zur Entwicklung von MARC II und zur Einführung des Library of Congress Magnetbanddienstes. MARC II wurde von vielen Ländern übernommen und für die eigenen Bedürfnisse geändert. MARC entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Gattungsb…

Cursor

(54 words)

Author(s): C. Boßmeyer
engl. Bezeichnung für Schreibmarke, in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) bei Datensichtgeräten die Position auf dem Bildschirm, auf der das nächste Zeichen geschrieben wird. Der C. wird automatisch bei jeder Ausgabe eines Zeichens um eine Stelle weitergesetzt. Über Funktionstasten kann der C. außerdem an jede gewünschte Stelle des Bildschirms positioniert werden. C. Boßmeyer

IBAS

(86 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Das 1972 – 1977 von der UB Bielefeld und einer Softwarefirma entwickelte Integrierte Bibliothekssystem IBIS, später umbenannt in I., war das erste in der BRDeutschland eingesetzte Online-Katalogisierungssystem. In I. werden zum ersten Mal komplexe Verknüpfungen für bibliographische Daten und umfangreiche Retrievalfunktionen mit einem Realtime-Update der Indexregister realisiert. Aus I. entwickelte sich später das System BIS, das heute in einigen regionalen Verbundsystemen in Deutschland eingesetzt wird. C. Boßmeyer Bibliography Das Datenbanksystem IBAS in der UB…

ISO-Code

(91 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Von der International Organization for Standardization (ISO) wurde unter dt. Beteiligung ein 7-Bit-Code entwickelt, der sowohl die Erfordernisse der elektronischen Datenverarbeitung als auch die der Datenübertragung berücksichtigt. Die Intern. Norm ISO 646 enthält eine Grundcode-Tabelle für 96 Zeichen. Dieser Code wurde vom Dt. Normenausschuß (DIN) als DIN 66003 übernommen. Diese Norm entspricht in der Intern. Referenz-Version (IRV) der ISO 646; Umlaute sind in dieser Versionjedoch nicht enthalten. Daher wurde in der DIN 66003 eine weitere Cod…

Schnelltrennsätze

(56 words)

Author(s): C. Boßmeyer
engl. multipart form set oder Snap out sets, ist ein Vordrucksatz (Vordruck), der aus mehreren deckungsgleichen Vordrucken besteht, die in einem einzelnen Schreibvorgang beschriftet werden können. Durch ruckartiges Abreißen an der Trennleiste wird der Satz in seine einzelnen Formulare zerlegt. C. Boßmeyer Bibliography Lexikon der grafischen Technik. 7. Aufl. Leipzig 1986, S. 513 bis 514.

Maus

(101 words)

Author(s): C. Boßmeyer
(engl. mouse) in der elektronischen Datenverarbeitung ein kleines, mit der Hand zu bedienendes Eingabegerät, mit dessen Hilfe die Cursorbewegungen auf dem Bildschirm gesteuert werden. Zentrales Element der M. ist eine Rollkugel, die auf einer festen Unterlage hin und her bewegt wird. Diese Bewegungen übertragen sich auf den Cursor oder ein anderes Markierungssymbol am Bildschirm. Durch Drükken der an der M. angebrachten Tasten werden Bereiche auf dem Bildschirm markiert oder angezeigte Kommandos…

Keyword–in–context (KWIC)

(86 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Bei diesem Verfahren werden die in einem Titel enthaltenen sinnvollen Stichwörter (keywords) maschinell aufgelistet, wobei der davor und danach stehende Text als Kontext mit ausgedruckt wird. Die Methode wurde 1958 zuerst von Kharo$çhï–Schrift. H. P. Luhn für die von der IBM zusammengestellte Bibliographie Literature on Information Retrieval and Machine Translation entwickelt und später für zahlrei che Bibliographien und Register, z. B. Chemical Titles, angewandt Das KWIC-Indexing-Verfahren ist das erste vollautomatische Verfahren, das in der maschinellen Do…

Datenträger

(251 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Die elektronische Daten- und Informationsverarbeitung setzt voraus, daß die zu verarbeitenden Daten, Texte und Informationen auf D. übertragen werden, die von Maschinen gelesen und weiterverarbeitet werden können. In den Anfängen der Datenverarbeitung wurden mechanische Speicher als D. verwandt, in denen die Zeichen durch Lochkombinationen dargestellt wurden (Lochkarten, Lochstreifen). Daneben wurden schon sehr früh Eingabegeräte für visuell lesbare Schriften entwickelt, die diese Schriften opti…

Shared Cataloging

(414 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Mit diesem Begriff werden zwei Entwicklungen bezeichnet, die von den USA ausgegangen sind und die Verfahren der Katalogisierung in Bibl.en wesentlich beeinflußt haben. Im Deutschen hat sich der Begriff «Kooperative Katalogisierung» dafür durchgesetzt. S. bezeichnet 1. ein Programm der Library of Congress (LoC), 2. Online Shared Cataloging in Verbundsystemen. Zu 1.: Das S. Program der LoC ist Teil des National Program for Acquisition and Cataloging (NPAC), das im Higher Education Act von 1965 eingerichtet wurde. Danach soll die …

MAB

(261 words)

Author(s): C. Boßmeyer
(Maschinelles Austauschformat für Bibl.en) ist ein standardisiertes Datenformat für den rechnergestützten Austausch bibliographischer Daten (Titeldaten, Normdaten, Lokaldaten). MAB sieht für bibliographische Datensätze eine strikte Feldgliederung vor: Alle Bestandteile der bibliographischen Beschreibung werden einzeln in fest definierten Feldern abgelegt, die durch eine dreistellige Nummernfolge gekennzeichnet sind; feldinterne Datenkennzeichnungen (Teilfeldtechnik der verschiedenen MARC – Forma…

Speicher

(314 words)

Author(s): C. Boßmeyer
(engl. memory oder storage). In der Datenund Informationstechnik sind S. Funktionseinheiten oder Datenträger, die Daten aufnehmen, aufbewahren und bei Bedarf wieder abgeben. S. werden im allg. unterteilt in Primär-, Sekundär- und Tertiärs., die sog. S.hierarchie. In der Zentraleinheit eines Computers befindet er sich zur Aufnahme des Betriebssystems, der Anwenderprogramme und von Daten der Arbeits- oder Haupts. (Primär-S.). Er ist der schnellste S. in der S.hierarchie. Die S.stellen des Arbeits-S.s sind dur…

Keyword-out-of-context (KWOC)

(26 words)

Author(s): C. Boßmeyer
das Verfahren entspricht dem KWIC-Indexing-Verfahren. Die Stichwörter werden jedoch links oder rechts aus dem Titel herausgerückt und daneben der Gesamttitel ausgedruckt. C. Boßmeyer

Lesestift

(83 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Der L. ist eine automatische Leseeinrichtung, die von Hand über die zu lesenden Zeichen geführt wird. Mit ihm können magnetische Codes, Strich- oder Balkencodes oder normierte Schriften, z. B. OCR-Schrift, gelesen werden. L.e, häufig auch als Lesepistole oder Datapen bezeichnet, sind in der Regel mit elektronischen Terminals verbunden, so daß die gelesenen Daten sofort übertragen werden können. Der L. wird vor allem eingesetzt, um auf Etiketten angebrachte Daten zu erfassen, z. B. Buchungs-Nummern oder Signaturen in der Bibl. Ausleihe. C. Boßmeyer

Schreibdichte

(42 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Unter S., engl. density, versteht man die Anzahl von Zeichen, Bytes, Worten oder Bildpunkten, die je mm, cm oder inch auf einem Datenträger gespeichert werden können. C. Boßmeyer Bibliography Burkhardt, W. H. in: Lexikon Informatik und Datenverarbeitung. München 1997, S. 753

Madok

(131 words)

Author(s): C. Boßmeyer
( Magnetband–Austauschformat für Dokumentationszwecke) ist ein auf der Grundlage von MAB entwickeltes Datenformat für den Bereich der Literaturdokumentation. Während sich MAB auf die «Regeln für die alphabetische Katalogisierung» (RAK) bezieht, ist MADOK unabhängig von einem bestimmten Regelwerk angelegt. Feldnummern und -Inhalte stimmen in MADOK und MAB weitgehend überein. Für die Dokumentation sind jedoch z.B. die Feldstrukturen für die Inhaltserschließung und Klassifikation weiter ausgebaut. …

Programmbibliothek

(60 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Die Zusammenfassung der in einem Datenverarbeitungs–System oft verwendeten Programme in einer Datei wird als P. (engl, program library) bezeichnet. Unterschieden werden z.B. P.en für Quellprogramme, Programmodule (Modulbibl.) für ladbare Programme. Programme können direkt aus einer Bibl, aufgerufen und ausgefuhit werden bzw. mit anderen Programmen verknüpft werden. C. Boßmeyer Bibliography Schulze, H. H.: Computerenzyklopädie. Bd. 5. Reinbek 1990, S. 2144—2145.

Struktureditor

(86 words)

Author(s): C. Boßmeyer
ist in der elektronischen Datenverarbeitung ein Softwareprogramm für die Bearbeitung strukturierter Texte. Mit der Schaffung allg. gültiger Standards für die Beschreibung von Dokumentstrukturen, die unabhängig von der eingesetzten Hard- und Software oder dem verwendeten Satzsystem sind, entstanden auch neue Methoden z. B. für die Erfassung und Korrektur von Manuskripten. Sie verfügen über den Funktionsumfang der Textverarbeitung. Dabei werden gleichzeitig für die Daten automatische Strukturprüfu…

Software

(114 words)

Author(s): C. Boßmeyer
aus dem Angloamer. (= weiche Ware) unübersetzt übernommene Bezeichnung für die Gesamtheit aller Programme, die auf einer Datenverarbeitungsanlage eingesetzt werden, um das System in die Lage zu versetzen, bestimmte Arbeiten auszuführen. Hardware und S. zus. ermöglichen erst den Betrieb der Computer und die Lösung der gestellten Aufgaben. Man unterscheidet System-S. und Anwender-S. Die System-S. ist für den unmittelbaren Betrieb eines Rechners zwingend erforderlich. Dazu zählen z. B. Betriebssyst…

Stammdaten

(54 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Als S. bezeichnet man Daten, die sich überhaupt nicht oder nur relativ selten ändern. Häufig werden S. in einer eigenen Datei verwaltet, der sog. Stammdatei. Ein Datensatz, der S. enthält, heißt Stammsatz. Typische S. im Buchhandel sind z. B. Verlagsnamen und -adressen. Im Bibl.wesen übernehmen Normdaten die Rolle von Stammdaten. C. Boßmeyer

Magnetband

(273 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Speichermedium zur elektronischen Aufzeichnung von Informationen. Ein M. besteht aus einer Kunststoffolie, die mit magnetisierbarem Material beschichtet ist, auf dem die Daten gespeichert werden (Magnetschichtspeicher). M.er gleichen normalen Tonbändern und werden auf Spulen aufgewickelt. Die in der Datenverarbeitung heute verwendeten M.er haben eine Breite von V, Zoll (12,7 mm); übliche Bandlängen sind 730 m (engl. 2400'), 365 m (1200') und 91 m (300'). Die Daten werden in 7 bzw. 9 Spuren, die …

Workstation

(91 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Mit W. bezeichnet man bes. leistungsfähige Arbeitsplatzrechner, die von ein oder mehreren Personen benutzt werden. W. verfügen über sehr hohe Rechnerleistungen und große Arbeitsspeicher und sind daher vor allem für anspruchsvolle Grafikverarbeitungen, z. B. für das Layout von Publikationen und Anzeigen geeignet. W. können zusätzlich als Terminals verwendet werden. In den 1980er Jahren entwickelten sich W. als eigenständige Rechnerform. Durch die ständig wachsende Leistungsfähigkeit von Personal …

Stapelverarbeitung

(78 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Verfahren der Datenverarbeitung, bei dem die zu verarbeitenden Daten zunächst gesammelt und dann in einem Schub verarbeitet werden. Das Gegenteil der S. ist die Dialogverarbeitung (Dialogbetrieb). Bis zum Zeitpunkt der Entwicklung von Datensichtstationen und Datenfernübertragung ist S. jedoch die allein mögliche Form der Datenverarbeitung gewesen. Ein großer Teil der heute auf Datenverarbeitungsanlagen eingesetzten Verfahren im Buchhandel und Bibl.wesen wird immer noch in S. durchgeführt, z. B. …

Zugriff

(26 words)

Author(s): C. Boßmeyer
engl. access, ist der Vorgang des Lesens von Daten aus einem Speicher (Zentralspeicher) oder umgekehrt das Ablegen von Daten auf einem Speicher. C. Boßmeyer

Steuerzeichen

(29 words)

Author(s): C. Boßmeyer
In elektronisch gespeicherten bibliogr. Daten werden S. verwendet, um bestimmte maschinelle Verarbeitungen zu steuern, z. B. für Stichwörter (etwa +) oder nicht-sortierende Wörter ( ). C. Boßmeyer

Titeldatenbank

(109 words)

Author(s): C. Boßmeyer
im allg. der Nachweis der Titel von Veröff. aller Art, z. B. Bücher, Zss., elektronische Medien, Internet-Veröffentlichungen, in einer Datenbank. Die T. eines Verlages, eines Barsortiments oder einer Internet-Buchhandlung enthält die lieferbaren Titel, häufig auch Ankündigungen von Neuerscheinungen. Titel in einer T. sind i. d. R. über verschiedene Begriffe suchbar: Autor, Titel, Verlag, ISBN, Erscheinungsjahr, Stich- und Schlagwörter. Häufig kann im Anschluß an eine Suche ein Titel ausgewählt und elektronisch bestellt werden (Warenkorb-Funktion). In v…

Diskette

(82 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Eine flexible, mit einer geschlossenen Hülle versehene Magnetplatte, auch Minidisk oder floppy disk genannt, die in der Regel an Mikrocomputern (Personal Computers = PCs) zur Speicherung von Programmen und Daten verwendet wird. D.n sind in Größe und Speicherkapazität nicht normiert. Auf einer 3,5-Zoll-D. lassen sich Daten im Umfang von 2 Megabyte (2 Mio. Zeichen oder ca. 500 Schreibmaschinenseiten) unterbringen. Aufgrund ihrer Handlichkeit und leichten Auswechselbarkeit haben D.n z.B. gegenüber Magnetplattenspeichern erhebliche Vorteile. Diskette. 3,5-Zoll-Diskette…

Open Systems Interconnection (OSI)

(164 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Die ISO (Intern. Organization for Standardization) entwickelte 1978 ein sog. Referenzmodell für die Kommunikation zwischen EDV-Systemen. Die gesamte Kommunikation wird in sieben Ebenen, auch Schichten (engl, layer gen.) zerlegt. Das OSI-Modell beinhaltet nicht nur die Übertragung von Daten zwischen Systemen, sondern regelt auch die Zusammenarbeit von Systemen mit dem Ziel, eine gemeinsame Aufgabe zu bewältigen. Voraussetzung für eine offene Kommunikation ist die Festlegung intern. Standards (sog…

Datenbank

(166 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Unter einer D. versteht man die Zusammenfassung von Datenbeständen eines bestimmten Sachgebiets auf elektronischen Großspeichern. Die D., auch Datenbasis gen., besteht dabei aus ein oder mehreren Dateien und ist so organisiert, daß die Daten nach verschiedenen Kriterien durchsucht und jederzeit auf den neuesten Stand gebracht werden können. In der Praxis unterscheidet man D.en häufig nach der Struktur der gespeicherten Daten in a) formatierte D.en für Daten mit einem festen Feldaufbau, z.B. im k…

Drucker

(221 words)

Author(s): C. Boßmeyer
(in der elektronischen Datentechnik). Die Bezeichnung D. wird in der Datentechnik heute als Sammelbegriff für die verschiedenen druckenden (eigentlich: schreibenden) Datenverarbeitungs(DV)-Geräte verstanden. Unterschieden werden einmal die an die DV-Anlage angeschlossenen D. und die als Datenendgeräte eingesetzten D. Die an DV-Anlagen betriebenen D. sind i. d. R. Schnelld. oder Laserd. Schnelld. arbeiten im allg. nach dem technischen Prinzip des Paralleld.s, d. h. sie drucken eine ganze Zeile au…

Elektronische Datenverarbeitung (EDV)

(181 words)

Author(s): C. Boßmeyer
üblich ist auch der allgemeine Begriff Datenverarbeitung. Die EDV umfaßt jeden Prozeß, bei dem aus gegebenen Eingangsdaten oder Informationen mit Hilfe e. D.sanlagen bestimmte Ausgangsdaten oder Ergebnisse gewonnen werden. Im allg. liegen die zu verarbeitenden Daten in digitaler Form vor. Im Buch- und Bibliothekswesen werden vor allem alphanumerische Daten (Texte, bibliographische Daten, Abstracts, etc.) verarbeitet. Der informationsverarbeitende Prozeß ist dabei eindeutig durch ein Programm vor…

Zentralspeicher

(30 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Der Zentral- oder Arbeitsspeicher ist in der Informationstechnik der Speicher eines Computers, in dem Daten und Programme abgelegt sind, auf die der Prozessor direkt zugreift. Speicher. C. Boßmeyer

Toner

(35 words)

Author(s): C. Boßmeyer
meist schwarzes Farbpulver mit hoher Farbkraft und Fixierbarkeit. Der T. wird in Fotokopierern, Tintenstrahl- und Laserdruckern als Druckfarbe verwendet und ist in Behältern, sog. Farbpatronen enthalten, die leicht ausgewechselt werden können. C. Boßmeyer

Xerokopie

(78 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Unter X. versteht man eine durch das Verfahren der Xerografie hergestellte Kopie (Fotokopie). Technisch basiert die Xerografie auf der Anwendung der elektrofotografischen Aufzeichnung. Dabei wird ein elektrisch geladener Fotoleiter belichtet und das so entstandene Abbild der Vorlage durch Auftragen eines Toners entwickelt. Im Unterschied zum «nassen» chemischen Entwicklungsverfahren in der herkömmlichen Fotografie, erfolgt hier die Entwicklung «trocken». Diese Eigenschaft des Verfahrens führte z…

FORTRAN

(78 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Abkürzung für Formula Translation, ist eine weitverbreitete problemorientierte Programmiersprache für mathematisch-technische Anwendungen und wird nur vereinzelt für bibliothekarische und dokumentarische Aufgaben eingesetzt. Die Anweisungen eines F.-Programms entsprechen in Aufbau und Schreibweise häufig arithmetischen Formeln. Da im technisch-wiss. Bereich die interne Programmverarbeitung mit zeitaufwendigen Rechenoperationen überwiegt, sind in F. die Sprachelemente für Ein-/Ausgabe großer Date…

Maschinenwort

(56 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Element im Hauptspeicher einer elektronischen DV–Anlage, das als Einheit zusammenhängend verarbeitet werden kann. In kommerziell eingesetzten DV–Anlagen umfaßt ein M. i. d. R. vier Bytes. In der mathematisch-technischen Datenverarbeitung wird häufig mit größeren Wortlängen operiert. Die Wortlänge einer DV–Anlage ist entscheidend für die Adressierung im Hauptspeicher und beeinflußt die Verarbeitungsge schwindigkeit erheblich. C. Boßmeyer

Input

(78 words)

Author(s): C. Boßmeyer
engl., heute gebräuchliche Bezeichnung für die verschiedenen Arten der Dateneingabe in eine Datenverarbeitungsanlage.Dateneingabe ist dabei ein Sammelbegriff für folgende Verfahren: Übernahme der bei der Datenerfassung erstellten Datenträger, z. B. von Magnetbändern über geeignete Eingabegeräte (Stapelverarbeitung); Direkteingabe über angeschlossene Terminals (Dialogverarbeitung über schreibmaschinenähnliche Tastaturen); Dateneingabe von angeschlossenen Speichern, z. B. Magnetplatten.In der Rege…

Downloading

(85 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Darunter versteht man das Mitspeichern des Outputs (z. B. bibliographische Ergebnislisten aus Literaturdatenbanken) eines Hostrechners auf Speichermedien (Diskette, Festplatte) eines lokalen Systems (z. B. Mikrocomputer). D. wird betrieben, um Daten aus großen Datenbanken in lokale Datenbanken zu übernehmen bzw. sie für Literaturzusammenstellungen weiterzuverwenden. Das D. ist technisch vom Hostrechner (dem Besitzer und Lieferanten der Daten) nicht zu kontrollieren. Aus dem D. ergeben sich vor a…

Prüflesen

(59 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Bei der Übertragung von Daten auf Magnetband werden im Anschluß an den Schreibvorgang die aufgezeichneten Daten wieder gelesen (engl, read after write). Dabei werden Daten und Kontrollinformationen auf Vollständigkeit geprüft. Wird beim P. ein Fehler festgestellt, so wird das Band zurückgesetzt und der Schreibvorgang wiederholt. C. Boßmeyer Bibliography Schulze, H. H.: Computerenzyklopädie. Bd. 5. Reinbek 1990, S. 2219-2223.

Schreib-Lese-Kopf

(40 words)

Author(s): C. Boßmeyer
auch Magnetkopf genannt, ist bei Magnetspeichern die technische Einrichtung, mit der die einzelne Spur eines Magnetspeichers (MagnetbandKassetteDiskette) beschrieben oder gelesen werden kann. C. Boßmeyer Bibliography Computer-Lexikon von A bis Z. Hrsg. von K. S. Weidenfeld. Niedernhausen 1993, S. 246

BASIC

(72 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Abkürzung für «Beginners all-purpose symbolic instruction code», eine sehr einfache problemorientierte Programmiersprache, die Ende der 1960er Jahre vor allem für das Programmieren im Dialog mit Mini- und Mikrocomputern entwickelt worden ist. B. ist leicht erlernbar und für einfachere Datenverarbeitungs-Aufgaben geeignet. InB. gibt es keine symbolischen «Adressen», sondern jede Anweisung wird bei der Eingabe auf syntaktische Richtigkeit geprüft und numeriert. Sprungbefehle beziehen sich dann auf die Nummer der Anweisung. C. Boßmeyer

Hardware

(63 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Unter H. versteht man in der elektronischen Datenverarbeitung im Unterschied zur Software alle technischen und physischen Bestandteile einer Datenverarbeitungsanlage, alle «sichtbaren» Einrichtungen also, die zu einem Computersystem gehören. Zu ihr gehören im wesentlichen die Zentraleinheit mit Prozessor und Rechenwerk, das Steuerwerk sowie die Anschlußgeräte (Peripherie: Externe Speicher wie Disketten, Platten und/ oder Bandlaufwerke), Ein- sowie Ausgabegeräte (wie Drucker, Bildschirm). C. Boßmeyer

Host

(53 words)

Author(s): C. Boßmeyer
engl. Bezeichnung für Gast- oder Wirtsrechner in der elektronischen Datenverarbeitung. Im Informations- und Dokumentationsbereich wird der Ausdruck für spe- zialisiertc Datenverarbeitungszentren verwendet, die ei gene oder fremde Datenbasen speichern, betreiben und sie dem Benutzer über Datennetze zur Verfügung stellen. H. wird häufig auch für allg. Informationsdienste ver- wendet. Hostrechner C. Boßmeyer

Xerox Corporation

(145 words)

Author(s): C. Boßmeyer
eine Firma, die 1906 unter dem Namen «Haloid Company» in Rochester im Staat New York für die Herstellung fotografischer Papiere gegr. wurde. 1947 erwarb sie die Lizenz für das von Chester F. Carlson 1938 entwickelte Verfahren der Elektrofotografie (elektrofotografische Aufzeichnung) und begann mit der Entwicklung von Fotokopiergeräten. 1948 wurde der Begriff «Xerox» als Markenname geschützt, und 1961 die Firma Haloid in Xerox umbenannt. 1949 waren die ersten Kopiergeräte verfügbar, die noch spez…

Datenausausch

(165 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Mit der Umsetzung bibliographischer Daten in maschinenlesbare Form sind in den 1960er Jahren gleichzeitig Verfahren zum D. entstanden. Bahnbrechend war dabei das MARC Il-Projekt der Library of Congress, das auf Subskriptionsbasis bibliographische Daten auf Magnetband zur Verfügung stellte. In den folgenden Jahren entstanden solche Magnetbanddienste in mehreren Ländern, z.B. bei der British Library und bei der Deutschen Bibliothek. Dabei wurden die bibliographischen Daten der Nationalbibliographi…

Journal of Library Automation (JOLA)

(78 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Die 1981 gegr. Zs. ist das offizielle Organ der Library and Information Technology Association, einer Abt. der American Library Association. Unter den beiden ersten Hrsg. Frederick G. Kilgour und Susan K. Martin entwickelte sich JOLA zu einer wichtigen Informationsquelle für die Automatisierungsprojekte im amer. Bibliothekswesen. Mit dem Entstehen neuer Technologien und Anwendungen wandelte sich auch Inhalt und Profil der Zs. 1982 änderte sie ihren Titel in «Information Technology and Libraries». C. Boßmeyer

Lokales Netz

(94 words)

Author(s): C. Boßmeyer
(local area network — LAN) ist ein Datennetz innerhalb eines geschlossenen Bereichs — eines Unternehmens, einer Universität oder Bibliothek, das elektronische Endgeräte unterschiedlichster Art miteinan 597 der verbindet, um Daten zwischen den angeschlossenen Datenstationen auszutauschen oder Dateien (z.B. Bibliothekskataloge) und Peripheriegeräte (z.B. Drucker) gemeinsam nutzen zu können. C. Boßmeyer Bibliography Kibirire, H. M.: Local area networks in information management. London 1989 Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation. Hrsg, von …

Zentraleinheit

(52 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Als Z. oder CPU (Central Processing Unit) wird in einem Computersystem die Einheit bezeichnet, die alle anderen Komponenten kontrolliert und steuert ( Datenverarbeitungsanlage). In der PC-Technologie wird die sog. Hauptplatine, engl. motherboard, verwendet, auf der die einzelnen Bauteile wie CPU, Speicher und Anschlüsse für externe Geräte montiert sind. C. Boßmeyer

Datenbanksystem

(119 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Die Gesamtheit aller Programme, die für den Aufbau, die Verwaltung, Datenwiedergewinnung und Datensicherung erforderlich sind, bezeichnet man als D. oder Datenbankverwaltungssystem (engl. Data Base Management System, abgekürzt DBMS). D.e übernehmen die Datenverwaltung (Aufbau, Aktualisierung, Sicherung der Datenbank) und Datenwiedergewinnung (Suche, Selektion, Datenbereitstellung). Gegenüber der herkömmlichen Datenorganisation in einzelnen Dateien erlauben die Zugriffs- und Speichermethoden eines D.s die Bereitstellung der…

Datensicherung

(172 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Unter D. in der elektronischen Datenverarbeitung werden organisatorische und technische Maßnahmen gegen Verlust, Verfälschung oder unberechtigte Aneignung von Daten und Informationen verstanden. Datenverluste bzw. -Verfälschungen durch Hardwarefehler (z. B. Maschinenfehler) werden heute weitgehend durch Sicherungsvorkehrungen und Fehlererkennungsverfahren des Herstellers vermieden. Die auf Datenträgern (Magnetband, Magnetplatte) oder die in öffentlich zugängigen Datenbanken gespeicherten Daten e…

Maschinensprache

(78 words)

Author(s): C. Boßmeyer
die interne Codierung der Operationsanweisungen einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage (engl, object code oder machine language). Ein in M. geschriebenes Programm (Maschinen– oder Objektprogramm) kann ohne Einsatz von Übers, in der DV–Anlage sofort ablaufen. Heute wird jedoch nur noch äußerst selten direkt in der M. programmiert, sondern das Maschinenprogramm wird von Übers, oder Compilern aus dem Quellcode einer Programmiersprache maschinell hergestellt. C. Boßmeyer Bibliography Sapper, G. E.: Maschinenorientierte Sprachen. München/Wien 1989 Bauer, R.: Wi…
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