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Your search for 'dc_creator:( "Ch. Reske" ) OR dc_contributor:( "Ch. Reske" )' returned 48 results. Modify search

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Thermodrucker

(27 words)

Author(s): Ch. Reske
arbeiten nach dem Prinzip der Thermographie. Die Thermoelemente sind in einer über die Formatbreite reichenden Thermoschiene untergebracht, mit der eine zeilenweise Ansteuerung erfolgt. Ch. Reske

Thermographie

(103 words)

Author(s): Ch. Reske
ist der Oberbegriff für Techniken, die das Druckbild mittels Erwärmung von thermosensitiven Schichten erzeugen. T. wird oft synonym benutzt für die direkte Methode, die das Druckbild mittels Heizelementen unmittelbar auf einem thermosensitiven Material (z. B. Thermopapier) durch Farbumschlag erzeugt. Anwendungen der indirekten T. sind das Thermotransfer- und das Thermosublimationsverfahren. Zur T. zählt auch das Thermokopierverfahren. Ch. Reske Bibliography Leutert, A.: Allg. Fachkunde der Drucktechnik. 11. Aufl. Baden (Schweiz) 1993, S. 510–511 Liebau, D. / Weschke, …

Unterfarbenaddition

(58 words)

Author(s): Ch. Reske
(UCA, engl. Under Color Addition) ist die Hinzufügung der bunten Druckfarben zum Schwarz bei grauen Tonwerten und beim Unbuntaufbau, um die Farbbrillanz und -intensität zu verstärken. Die U. ist nur auf elektronischem Wege zu ermöglichen. Ch. Reske Bibliography Liebau, D. / Weschke, H.: Polygraph Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationstechnik. Frankfurt a. M. / Bielefeld 1997, S. 526–527.

Zeilenzählung

(41 words)

Author(s): Ch. Reske
ist die mittels Zeilenzähler durchgeführte Numerierung von Zeilen innerhalb einer Kolumne bzw. Buchseite. Meist wird eine Z. bei Klassikerausg. angewendet, um bei einer Zitation die Auffin-dung einer bestimmten Textstelle innerhalb einer Kolumne bzw. Buchseite zu erleichtern. Stichometrie Ch. Reske

Überschlag

(57 words)

Author(s): Ch. Reske
ist das im Handsatz am Kopf einer Kolumne über die gesamte Breite angebrachte Blindmaterial, bestehend aus einer Reihe a Quadraten oder einer Reglette, damit beim Ausbinden oder späteren Transport der Kolumne keine Typen abfallen. Ch. Reske Bibliography Liebau, D. / Weschke, H.: Polygraph. Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationstechnik. Frankfurt a. M. / Bielefeld 1997, S. 515.

Zeilenmesser

(79 words)

Author(s): Ch. Reske
auch Zeilenmaß, ist urspr. ein mit den gebräuchlichsten typographischen Schriftgraden (6, 7, 8, 9, 10, 12 Punkt) versehener Maßstab zum Messen der Zeilenzahl eines Schriftgrades. Zunächst aus Stahl oder auch Pappe gefertigt, besteht er mittlerweile aus durchsichtigem Kunststoff. I. d. R. verfügt der Z. zusätzlich auf der einen Längsseite über eine Skalierung mit typo-graphischen Punkten und Cicero-Einheiten, auf der anderen über eine Skalierung mit Millimeter und Zenti-meter-Einheiten. Der Z. wird mittlerweile auch als Typometer bezeichnet. Ch. Reske

Zeilenabstand

(63 words)

Author(s): Ch. Reske
ist der von Schriftlinie zu Schriftlinie gemessene Wert in typographischen Punkten oder Millimetern. Entspricht dieser Wert dem Schrift-grad der zu messenden Zeilen, so handelt es sich um kompresser Satz, er hat also keinen Durchschuß. Die ersten drei Zeilen dieses Absatzes sind Kompress gesetzt (9 / 9). Die restlichen Zeilen sind mit 4 p Durchschuss gesetzt (9 / 13 p). Ch. Reske

Tabellenziffer

(54 words)

Author(s): Ch. Reske
ist eine vorwiegend für den Satz von Tabellen verwendete arabische Normalziffer (im Gegen-satz zur Mediaevalziffer), welche die Dickte eines Halbgevierts einnimmt. Tabellenziffern (oben) und Mediävalziffern (unten) aus der Schrift «Melior». Ch. Reske Bibliography Liebau, D. / Weschke, H.: Polygraph Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationstechnik. Frankfurt a. M. / Bielefeld 1997, S. 489, 352.

Thomson of Fleet, Roy Herbert, Lord

(238 words)

Author(s): Ch. Reske
* 5. 6. 1894 in Toronto, † 4. 8. 1976 in London, engl. Verleger und Medienunternehmer kanadischer Herkunft. Nach erfolglosen Tätigkeiten, u. a. als Landwirt, gelang es ihm, im strukturschwachen Norden Ontarios Radios zu verkaufen und in North Bay 1931 seine erste Radiostation zu errichten. Zwei Jahre später folgte eine weitere in Timmins, in deren Gebäude er die Druckmaschine der aufgelösten örtlichen Ztg. vorfand, die er für «The Press» reaktivierte. Aus dieser Keimzelle entstand durch den nun …

Thermokopierverfahren

(64 words)

Author(s): Ch. Reske
ist eine zur Thermographie zählende Vervielfältigungstechnik, bei der die Vorlage mit thermosensitivem Material in Berührung gebracht wird. Die dunklen Stellen der Vorlage erzeugen durch die Bestrahlung mit infrarotem Licht eine erhöhte Temperatur. Diese ruft entweder direkt auf Thermopapier einen bleibenden Farbumschlag (Thermofaxverfahren) hervor oder läßt zunächst Farbe auf einem thermosensitiven Trägermaterial anschmelzen, die dann auf herkömmliches Papier übertragen werden kann. Ch. Reske

Thermopapier

(37 words)

Author(s): Ch. Reske
besitzt eine thermosensitive Beschichtung, die bei Temperaturen über 70 ∞C eine Farbreaktion zeigt. T. wird verwendet bei der Thermographie. Ch. Reske Bibliography Papier-Lexikon. Bd. 3. Hrsg. von L. Göttsching und C. Katz. Gernsbach 1999, S. 263

Werkdruckerei

(96 words)

Author(s): Ch. Reske
bezeichnet einen graphischen Betrieb, der sich, heute meist mittels des Offsetdrucks, auf die Herstellung von Büchern und Broschüren spezialisiert hat, zur Abgrenzung von Akzidenz- und Zeitungsdruckerei. Ursprünglich verstand man unter W. ein Unternehmen, das Bücher und Broschüren mit keinen oder wenigen Abb. im Buchdruckverfahren herstellte. Für die reine Textproduktion genügte der Bleisatz, die aufwendige Integration von Abb. übernahmen hingegen Betriebe, die sich auf den Illustrationsdruck sp…

Zeilen-Setz- und Gießmaschine

(138 words)

Author(s): Ch. Reske
ein Gerät für die Herstellung von aus Schriftmetall gegossenen Schriftzeilen (Zeilensatz) für den Mengensatz im Bleisatz (Maschinensatz). Dabei werden über eine Tastatur die einzelnen Zeichenmatrizen und Wortzwischenräume in eine Reihe gebracht und die so entstandene Zeile ausgeschlossen und als Ganzes mit Schriftmetall ausgegossen. Dadurch erhält man frische, unbeschädigte Schrifttypen. Ein weiterer Vorteil ist die mindestens vierfach höhere Setzleistung gegenüber dem Handsatz (1950 konnte durc…

Xographie

(88 words)

Author(s): Ch. Reske
ist ein Verfahren, gedr. Farbbilder ohne Hilfsmittel dreidimensional wahrnehmen zu können. Hierzu wird die Farbvorlage mittels Stereoskopie und einem Lenticularraster (Linien-Linsenraster) aufgenommen. Die so entstandenen feinen senkrechten Linien werden mittels Offsetdruck auf einen Bedruckstoff übertragen. Dem Abdruck wird anschließend eine Lenticularrasterfolie aufkaschiert, die dem Betrachter einen räumlichen Bildeindruck vermittelt. Die erste farbige Massenaufl. erfolgte 1964 im Look Magazine. Xylothek von Carl Hinterlang, Sternwarte Kremsmünster…

Zeilenzähler

(32 words)

Author(s): Ch. Reske
sind am äußeren Rand der Kolumnemarginalienartig angebrachte Ziffern. Ihre Aufgabe ist die Zeilenzählung. Zur besseren Übersicht platziert man sie gewöhnlich in einem Abstand von fünf Zeilen: 1–5–10–15–20 usw. Ch. Reske

Thermotransferdruck

(53 words)

Author(s): Ch. Reske
ist eine indirekte Methode der Thermographie. Hierbei wird die Farbschicht einer thermosensitiven Transferfolie mittels Heizelemente gemäß dem Druckbild aufgeschmolzen und in einem weiteren Schritt auf den Bedruckstoff (z. B. Papier) übertragen. Der Bildpunkt weist hierbei eine konstante Farbdichte auf. Durch die Verwendung von verschiedenfarbigen Transferfolien ist auch Mehrfarbigkeit möglich. Ch. Reske

Titelsetzgerät

(78 words)

Author(s): Ch. Reske
ist ein für den Titelsatz (Satz in großen Schriftgraden) eingesetzte Apparatur für den Fotosatz. In der Dunkelkammer erfolgt wie bei einem Belichtungsgerät die Projektion des Buchstabens mittels negativen Schriftfonts auf Fotopapier. Große Verbreitung hatte der 1962 von der Fa. Film-Klischee vorgestellte «Starsettograph», 1964 als «Staromat» von der Firma Berthold vertrieben. Ch. Reske Bibliography Polygraph Jahrbücher. 1963, S. 361 und 1967, S. 470 Wallis, L.W.: A Concise Chronology of Typesetting Developments 1886 to 1986. London 1988, S. 34.

Werkdruckfarbe

(60 words)

Author(s): Ch. Reske
ist eine schwarze Farbe für die Bedruckung von Werkdruckpapieren. Die Trocknung erfolgt durch Wegschlagen der Öle in das Papier (= physikalische Trocknung). Es gibt sie sowohl für das aBuchdruckverfahren als auch für den Offsetdruck. Meist werden der W. Blaupigmente beigemischt, damit der gedruckte Buchstabe einen hohen Kontrast auf dem Papier aufweist und so besser lesbar ist. Ch. Reske

Xerographiepapier

(84 words)

Author(s): Ch. Reske
oder Fotokopierpapier ist ein Büropapier, das über gute Lauf- und Verarbeitungseigenschaften verfügen muß, um den störungsfreien Betrieb eines Fotokopierers zu gewährleisten. Es wird meist im Format DIN-A4 oder DIN-A3 angeboten und weist gewöhnlich ein Flächengewicht von 80 g/qm auf. Die meisten X. sind holzfrei und hochweiß. Zunehmend werden auch Sorten aus 100 % Altpapier verwendet, die es mittlerweile nicht mehr nur mit grauer, sondern auch mit hochweißer Färbung gibt. Für Farbkopien werden auch X. mit satinierter oder gestrichener Oberfläche angeboten. Ch. Reske

Raster

(353 words)

Author(s): Ch. Reske
von mittellat. rastrum für den mehrzinkigen «Rechen» zur Bodenbearbeitung. Der Begriff wird seit den 1880er Jahren im graphischen Gewerbe entlehnt für eine Glasplatte oder Folie mit parallelen oder rechtwinklig gekreuzten Linien, Punkten bzw. andersartigen Elementen, zum Zerlegen von Halbtonbildern in viele kleine, für das Auge im Betrachtungsabstand nicht auflösbare, dem jeweiligen Tonwert entsprechende Druckelemente. Die Bildzerlegung (= Rasterung) ermöglicht die Wiedergabe von unechten Halbtonbildern in verschiedenen Druckverfahren. Rasterlose Druckform. Zu un…

Raster-Image-Prozessor (RIP)

(26 words)

Author(s): Ch. Reske
ist ein elektronisches Bauteil, mit dem Text– und Bilddaten für die Ganzseitenbelichtung über einen Laser in kleine Bildpunkte (Pixel) umgerechnet werden. Ch. Reske

Rasterätzung

(70 words)

Author(s): Ch. Reske
auch Autotypie gen., ist eine Original–Hochdruckplatte für die Wiedergabe von Halbtönen. Hierzu wird der Halbton mittels eines Rasters in verschieden große Bildelemente zerlegt und der so entstandene Rasterfilm auf eine lichtempfindlich gemachte Metalloberfläche (Zink, Kupfer, Magnesium) kopiert. Die anschließende chemische oder elektrolytische Ätzung legt alle Nichtbildstellen tiefer, so daß von den nun erhaben stehenden Bildstellen gedr. werden kann. Rasterätzung. Druckender Punkt einer HochdruckAutotypie nach einer Mikroaufnahme. Ch. Reske

Rasterpunkt

(19 words)

Author(s): Ch. Reske
ist ein im Hoch- und Flachdruck für die Übertragung von Halbtönen durch Raster erzeugtes Druckelement. Ch. Reske

Taschenbuchformat

(37 words)

Author(s): Ch. Reske
Abmessung eines Taschenbuches in Breite und Höhe. Das T. gehört zu den kleineren Formaten und überschreitet selten die Größe Oktav. Ch. Reske Bibliography Rehm, M.: Lexikon – Buch, Bibliothek, Neue Medien. Mün-chen usw. 1991, S. 262–263

Zeilenrestanzeige

(34 words)

Author(s): Ch. Reske
ist eine graphische Visualisierung bei Fotosetzmaschinen, die meist in Form eines Balkens die Differenz zwischen der vorgegebenen Zeilenbreite und dem tatsächlichen von den gesetzten Zeichen einer Zeile eingenommenen Wert veranschaulicht. Ch. Reske

Werkdruckpapiere

(109 words)

Author(s): Ch. Reske
sind maschinenglatte, holzfreie oder auch leicht holzhaltige Papiere, die vor allem für den Bücher- und Broschürendruck Verwendung finden. Es gibt sie mit einem Flächengewicht von 60–120 g/qm und mit einfachem, bzw. bis zu 2,2 fachem spezifischen Volumen. Höhervolumige Sorten werden gerne eingesetzt, um Bücher mit geringem Umfang dicker erscheinen zu lassen, sie stauben aber mehr und neigen zum Durchscheinen. Zur Verbesserung der Lesbarkeit sind W. meist leicht gelblich gefärbt. Häufig verkürzt man den Begriff W. zu Werkdruck. Ch. Reske Bibliography Liebau, D. / Weschke, H.: Po…

Werkdruck

(54 words)

Author(s): Ch. Reske
ist der Druck von Büchern und Broschüren (im Gegensatz zum Akzidenz- und Zeitungsdruck) und erfolgt heute weitgehend im Offsetdruck. Ursprünglich verstand man hierunter nur den Druck von Büchern und Broschüren im Buchdruckverfahren mit keinen oder wenigen Abb. (im Gegensatz zum aIllustrationsdruck). Häufig wird auch das Werkdruckpapier verkürzt als W. bezeichnet. Ch. Reske

Xerographie

(330 words)

Author(s): Ch. Reske
(griech. χέϱσϛ = trocken, γϱάφειν = schreiben) bezeichnet das nach dem Prinzip der a elektrofotografischen Aufzeichnung arbeitende Verfahren zur Herstellung von Fotokopien mittels Fotokopiergeräten. Die Idee zu dieser Technologie hatte 1931 William Carl Huebner in den USA, doch erfolgte die praktische Anwendung und die Einführung des Namens X. erst 1938 durch Chester F. Carlson. 1948 brachte P. Selenyi die X. durch den Einsatz von Selen auf der Übertragungstrommel zur heutigen Verwendbarkeit. 1949 w…

Ungestrichenes Papier

(66 words)

Author(s): Ch. Reske
(Naturpapiere) ist das direkt aus der Papiermaschine kommende a Papier, in dem Fall auch als maschinenglattes Papier bezeichnet. Die einzige weitere Veredlung besteht durch Glättung, bzw. Satinierung in Kalandern. U. wird häufig im Offset, vor allem beim Rollenoffset eingesetzt, eignet sich aber auch für die sr11 oder die Ink-Jet-Verfahren. Handb. der Printmedien. Hrsg. von H. Kipphan. Berlin usw. 2000, S. 129–130. Ch. Reske

Thermosublimationsverfahren

(60 words)

Author(s): Ch. Reske
ist eine indirekte Methode der Thermographie. Hierbei wird die Farbschicht eines thermosensitiven Trägermaterials mittels Heizelementen gemäß dem Druckbild verdampft und diffundiert auf einen speziell beschichteten Bedruckstoff. Je nach Wärmegrad läßt sich eine unterschiedlich große Menge an Farbe übertragen, so daß der Bildpunkt eine variable Farbdichte besitzen kann. Durch den Einsatz verschiedenfarbiger Träger ist auch Mehrfarbigkeit möglich. Ch. Reske

Unterstreichungen

(39 words)

Author(s): Ch. Reske
sind unter einem oder mehreren Zeichen angebrachte Linien zur Hervorhebung. Die hierdurch entstehende plakative, unharmonische a Auszeichnung sollte aus ästhetischen Gründen möglichst vermieden werden. Ch. Reske Bibliography Niel R. L.: Satztechnisches Taschen-Lexikon. 2. Aufl. Wien 1925, S. 967.

Zeilenbreite

(24 words)

Author(s): Ch. Reske
ist die Ausdehnung einer Zeile von links nach rechts. Früher wurde sie in typographischen Punkten (Cicero-Einheiten) angegeben, mittlerweile in Zentimeter. Ch. Reske

Rasterfotografie

(51 words)

Author(s): Ch. Reske
fotografische Technik zur Herstellung von Rasterdias oder Rasternegativen. Dabei werden die Halbton werte durch Vorschalten eines Rasters in verschieden große Rasterpunkte zerlegt. Resultat: flächenvariableRaster für Hoch– und Flachdruck. R. wird heute kaum noch angewendet; statt dessen arbeitet man mit Scannern. Ch. Reske Bibliography Born, E.: Handbuch der Rasterphotographie. Basel 1983.

Überfüllung

(91 words)

Author(s): Ch. Reske
1. Am Rand eines Druckprodukts positionierte Abb. erhalten eine Hinzufügung, die beim Beschnitt wegfällt. Daher können zwischen Abb. und Papierrand keine weißen Stellen, sog. Blitzer, auftreten. 2. Hinzufügung von Verbreiterungen bei im Mehrfarbendruck aneinanderstoßenden Farbflächen, damit sich diese beim Druck leicht überlappen und die Blitzer vermieden werden. Die Ü. wird stets am helleren Farbauszug vorgenommen. Das Gegenteil ist die Unterfüllung. Ch. Reske Bibliography Liebau D./Weschke, H.: Polygraph. Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationste…

Thorowgood, William

(144 words)

Author(s): Ch. Reske
† 1877, engl. Schriftgießer, 1820–1849 in London tätig. Er erwarb 1820 die von Robert Thorne 1794 gegr. Schriftgießerei «Fann Street Foundry». 1822 wurde T. zum Schriftgießer von König Georg IV. ernannt. 1828 kaufte er die Schriftgießerei von Edmund Fray mit bedeutenden orientalischen und griech. Schriften und bekam 1838 Robert Besley zum Partner. Nachdem T. 1849 die «Fann Street Foundry» verlassen hatte, erfolgte zunächst eine Umbenennung in «Robert Besley & Co.», dann in «Reed & Fox» und schli…

Zeile

(45 words)

Author(s): Ch. Reske
ist die Summe der in einer Reihe gesetzten Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Ausschlusselemente. Beim Blocksatz bezeichnet man die letzte, nicht bis zur vollen Zeilenbreite mit Schriftzeichen gefüllte Z. als Ausgangszeile. Die Summe der untereinander folgenden Zeilen einer Buchseite ergeben die Kolumne. Ch. Reske

Tabellarischer Satz

(34 words)

Author(s): Ch. Reske
stellt Zahlen oder Begriffe zu nebeneinanderstehenden Kolonnen zus., ohne trennende Linien zu verwenden. Ch. Reske Bibliography Davidshofer, L. / Zerbe, W.: Satztechnik und Gestaltung. 6. Aufl. Zürich / Bern 1970, S. 198.

Zeilenfüller

(40 words)

Author(s): Ch. Reske
sind kleine Ornamente zum Ergänzen nicht vollständig mit Schriftzeichen gefüllter Zeilen. Man wollte damit, vor allem um 1910, ein geschlosseneres Satzbild erreichen. Zeilenfüller. Federzeichnung in einem Psalter des 13. Jahrhunderts. British Museum, Royal MS. 1, D.X. Ch. Reske

XML

(141 words)

Author(s): Ch. Reske
(Extensible Markup Language) ist eine in Textform geschriebene und daher vom Menschen lesbare, mittels Computer auswertbare kompakte Metasprache zur Definition einer Auszeichnungssprache. Die Unterschei-dung von Inhalt, Struktur (Markup) und Layout ermöglicht eine inhaltlich flexible Verarbeitung der Daten unabhängig von der Ausgabeform. Wie Dokumente einer bestimmten Klasse strukturiert und Dokument-Instanzen zu handhaben sind, wird vom X.-Schema festgelegt (vorher vom komplizierteren DTD = Dok…

Unterfüllung

(72 words)

Author(s): Ch. Reske
minimale Wegnahme der Randbereiche bei helleren farbigen Hintergrundflächen beim Mehrfarbendruck. Dies ist z. B. erforderlich, wenn weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund gestellt werden soll, der aus Gründen der Brillanz zusätzlich mit einer Cyan-Raster-fläche hinterlegt wurde. Damit nicht Cyan an den Schrifträndern sichtbar wird, muß die Rasterfläche an diesen Stellen kleiner gemacht werden. Gegenteil ist die Überfüllung. Ch. Reske Bibliography Handbuch der Printmedien. Hrsg. von H. Kipphan. Berlin usw. 2000, S. 539–540

Unterfarbenreduzierung

(66 words)

Author(s): Ch. Reske
(UCR, engl. Under Color Removal) ist die Reduzierung der bunten Druckfarben in den Tiefen eines Farbbildes, wobei der reduzierte Tonwertumfang durch Schwarz ausgeglichen wird. Neben der Einsparung von teurer Buntfarbe erlaubt die reduzierte Farbmenge auch ein verbessertes Farbannahmeverhalten in der Druckmaschine, insbes. beimNaß-in-Naß-Druck. Ch. Reske Bibliography Liebau, D. / Weschke, H.: Polygraph Fachlexikon der Druckindustrie und Kommunikationstechnik. Frankfurt a. M. / Bielefeld 1997, S. 527.

Unscharfe Abbildungen

(164 words)

Author(s): Ch. Reske
sind undeutliche Darstellungen, was auf vielfältige Ursachen zurückgeführt werden kann. So wird eine zu reproduzierende Vorlage möglicherweise bereits durch einen falsch eingestellten Fotoapparat unscharf erfaßt. Nicht selten sind Diapositive wegen mangelnder Schärfe als nicht reproduktionsfähig abzulehnen. Die Unschärfe kann aber auch bei der Reproduktion entstehen, indem Reproduktionskameras oder Scanner falsch eingestellt werden oder unsachgemäß kopiert bzw. zu stark vergrößert wird. Grundsät…

Zeilenausschluß

(67 words)

Author(s): Ch. Reske
Beim Setzen einer Zeile füllen die Schriftzeichen selten die vorgesehene Zeilenbreite vollständig aus. Läßt man rechts den überschüssigen Raum stehen, handelt es sich um linksbündigen Satz, positioniert man ihn links, spricht man von rechtsbündigem Satz, wird er gleichmäßig links und rechts von den Schriftzeichen verteilt, handelt es sich um zentrierten Satz, verteilt man den Freiraum gleichmäßig in den Wortzwischenräumen, so liegt Blocksatz vor. Ch. Reske

Zeichendrucker

(84 words)

Author(s): Ch. Reske
ist ein durch einen Computer angesteuertes Gerät für die Übertragung einzelner Zeichen als Ganzes mittels Typenrad oder Kugelkopf auf einen Bedruckstoff. Vorbild waren die vergleichbar aufgebauten, aber manuell betriebenen Schreibmaschinen. Wegen des beschränkten Zeichensatzes und der fehlenden Graphikfähigkeit wurden diese Systeme von den Matrixdruckern bzw. Seitendruckern verdrängt. Die Zehn Gebote. Heidelberger Block-buch-Dekalog. Holz schnitte. Um 1455. Zeichenbreite. Beim Monotype-Maßsystem (hier vergrößert) steht die Breite (Dickte) eines jede…

Zeilendrucker

(46 words)

Author(s): Ch. Reske
ist ein durch einen Computer angesteuertes Gerät, dessen Übertragung von Informationen auf einen Bedruckstoff zeilenweise erfolgt. Dies kann durch eine zeilenbreite Druckleiste erfolgen oder durch einen sich horizontal über die Breite der Zeile bewegenden Druckkopf. Typische Z. sind Matrixdrucker bzw. Tintenstrahldrucker. Ink-Jet-Druckverfahren Ch. Reske

Tiegeldruckmaschinen

(201 words)

Author(s): Ch. Reske
auch Klapptiegel genannt, sind nach dem Druckprinzip «flach / flach» arbeitende Druckmaschinen, deren Fundament, auf dem die Druckform befestigt wird, und Tiegel mittels Gelenk miteinander verbunden sind. Haupteinsatzgebiet ist der Druck von Akzidenzen. Erste Versuche unternahm 1789 Philippe Denis Pierres in Paris, 1818 folgte eine Konstruktion mit Fußantrieb durch Daniel Treadwell in Boston. Ab 1834 findet sich die für T. typische vertikale Stellung von Fundament und Tiegel (J. Kitchen, Newcast…

X, Y, Z

(44 words)

Author(s): Ch. Reske
sind die Normfarbwerte des von der CIE (Commission Internationale de l’Eclairage) festgelegten Norm-valenzsystems. Diese drei Maßzahlen ermöglichen die Kennzeichnung einer Farbvalenz. Farbvalenz ist der Farbeindruck, der durch einen Strahlungsreiz (Farbreiz) auf die Rezeptoren des Auges bewirkt wird. Farbmetrik Ch. Reske

Tiefdruckraster

(71 words)

Author(s): C. W. Gerhardt | Ch. Reske
Als T. bezeichnet man einen bildfremden Raster, der als erster Arbeitsgang völlig gleichmäßig über die gesamte Druckoberfläche kopiert wird. Er besteht aus einer Glasplatte mit transparenten, sich im Winkel von 90 Grad kreuzenden Linien, seltener aus Kornoder Backsteinstrukturen, mit denen das rakelführende Stegnetz einer Tiefdruckform erzeugt werden kann. Die Gesamtheit der Stege des Rasters bildet die Auflagefläche für die Rakel und ist völlig säurefest. C. W. Gerhardt Ch. Reske
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