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Your search for 'dc_creator:( "H. Bansa" ) OR dc_contributor:( "H. Bansa" )' returned 212 results. Modify search


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Dehnung

(124 words)

Author(s): H. Bansa
Veränderung der Form, nämlich Verlängerung, die ein Körper, hier speziell ein Papier, bei einer Belastung durch Ziehen erfährt. Sie ist teils reversibel (elastische D.), teils bleibend (plastische D.). Die D. spielt bei allen Festigkeitsbeanspruchungen von Papier eine Rolle und ist deshalb ein Begriff zu seiner Qualitätsbeschreibung. Gemessen wird die Bruch-D., d. h. die gesamte plastische und elastische Verlängerung, die ein Probestreifen beim Zugversuch (DIN 53112) im Augenblick des Bruches er…

Bleiweiß

(77 words)

Author(s): H. Bansa
Pigment von hoher Deckkraft, das auch in der Buchmalerei und zum Kolorieren verwendet wurde (Fleischfarben, Himmel, Wolken). Chemische Bezeichnung: basisches Bleicarbonat, 2 PbC0 3 Pb(OH) 2 . B. wird aus Bleistaub, Essig und Kohlensäure in Wasser künstlich hergestellt. Es ist lichtbeständig, neigt aber zum Vergilben bis zum Schwarzwerden durch das Einwirken von Schwefelverbindungen, hauptsächlich des Schwefelwasserstoffs in (verschmutzter) Luft. Das so entstandene schwarze Bleisulfid kann der Restaurator mit Wasserstoffperoxid zu weißem Bleisulfat aufoxidieren. H. Ba…

Veredeltes Papier

(72 words)

Author(s): H. Bansa
sind Papiere, denen nach der Blattbildung in eigenen Arbeitsgängen bestimmte Stoffe zugeführt werden, um ihnen bes. Gebrauchseigenschaften zu verleihen. Für den graphischen Anwendungsbereich ist die Oberflächenveredelung durch Streichen von Bedeutung (gestrichenes Papier). Durch Beschichten (beschichtetes Papier) oder Imprägnieren wird Papier vor allem für technische Anwendungen veredelt. Vere Dignum. Präfationsbild aus Cod. Ottobon. 313 der Vaticana. H. Bansa Bibliography Kotte, H.: Welches Papier ist das? Bde. 1–3. 3. Aufl. Heusen-stamm 1982.

Recyclingpapier

(284 words)

Author(s): H. Bansa
Papier, das aus Sekundärfaserstoff hergestellt ist, d. h. aus solchem, der schon einmal zu Papier verarbeitet war, und das auch in seinem Äußeren (graue Farbe, Wolkigkeit, Zweiseitigkeit) den Eindruck eines nicht auf sinnlich wahrnehmbare Qualität zielenden Produktes macht. Die Verwendung von R. gilt seit den späten 1980er Jahren als ein Positivum, weil dies die Ressourcen der Erde schone, was aber nur bei differenzierender Betrachtungsweise als richtig anzusehen ist. Die Papierindustrie reagierte auf die Propaganda für «Recycling» …

Ramie

(71 words)

Author(s): H. Bansa
Bastfaser eines südostasiatischen Nesselgewächses (Boehmeria nivea; das Wort R. ist malaiischen Ursprungs), die vorwiegend in der Textil – , für spezielle Zwecke auch in der Papierindustrie eingesetzt wird. Hier ist R. ein hochwertiger, zur Gruppe der Hadern gehöriger Faserrohstoff, aus dem sich sehr feste, gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähige Papiere herstellen lassen (z.B. Geldscheinpapier). R. wird auch als Chinagras, Rhea oder Rhia bezeichnet. H. Bansa Bibliography Luniak, B.: Ramie. Zürich 1949.

Mahlgrad

(102 words)

Author(s): H. Bansa
st eine Maßzahl der Papierindustrie zur Beschreibung der Konsistenz der Fasern vor der Blattbildung. Der M. gibt die Geschwindigkeit an, mit der das Wasser unter bestimmten Bedingungen aus einer definierten Suspension abläuft. Sein Meßwert ist °SR (Grad Schopper-Riegler). Längere Mahlung bei hoher Geschwindigkeit, geringem Gegeneinanderdruck der Maschinenteile, zwischen denen gemahlen wird, und hohe Stoffdichte führen zu hohem M. (ca. 50—80 °SR): Ausdruck für stark fibrillierte Fasern, d. h. sch…

Kattunpapier

(29 words)

Author(s): H. Bansa
eine spezielle Art des Buntpapiers. Von eigentlichen Sinne zu unterscheiden ist das Kattun(druck)papier, bedrucktes, meist abwaschbares Papier zum Auskleiden von Kartonagen, Auslegen von Schrankfächern usw. H. Bansa

Kohlepapier

(77 words)

Author(s): H. Bansa
dünnes Blatt mit einseitiger Beschichtung, die auf mechanischen Druck Farbe abgibt, benutzt zum Herstellen von Durchschriften oder Durchschlägen in der Schreibmaschine. Bei K. im engeren und im klassischen Sinn besteht der Träger aus dünnem und zähem, meist hadernhaltigem Papier, der Carbonseide, und die Beschichtung aus dem Pigment Ruß in dem Bindemittel Wachs. Heute wird für den Träger vielfach Kunststoff, also eine Folie (Polyester), und in der Schicht statt des Schwarzpigmentes andersfarbige Farbstoffe verwendet. H. Bansa

Blindprobe

(41 words)

Author(s): H. Bansa
bei chemischen Analysen übliche Bezeichnung für die Durchführung der zur Rede stehenden Nachweisreaktion (z. B. Biuret-Reaktion) an einem Papierprobestück, das die gesuchte Substanz nicht enthält, so daß im Vergleich die Nachweisreaktion deutlicher oder eventuelle Störfaktoren erkennbar werden. H. Bansa

Bruch widerstand

(103 words)

Author(s): H. Bansa
Dieser Begriff wird in DIN 6730 im Sinne und anstelle von Bruchkraft gebraucht. Er bezeichnet die Kraft, die beim Zugversuch der Papierprüfung (DIN 53112) den Bruch (Reißen) des 15 mm breiten Prüfstreifens bewirkt. Der B. ist in erster Linie abhängig von der Dicke des Papiers oder der Pappe, in zweiter von der Qualität der Rohstoffe und ihrer Verarbeitung. Der Alterungszustand läßt sich gegenüber diesen Faktoren im B. kaum erfassen; auch ein sehr brüchiges Papier kann noch einen B. von einem Kil…

Lufttrocken

(43 words)

Author(s): H. Bansa
(lutro). Papier, Pappe, Zellstoff u. ä. wird 1. genannt, wenn sein Wassergehalt im Gleichgewicht zum Wassergehalt der umgebenden Luft steht. Ist er geringer als der der Umgebung, so wird der Stoff als «atro» (absolut trocken) oder «otro» (ofentrocken) bezeichnet. H. Bansa

Bast

(78 words)

Author(s): H. Bansa
Bei Pflanzen die in einem Stamm, einem Stengel, einer Blattrippe unter der äußeren Rinde liegende Schicht, überwiegend aus festen, miteinander verwobenen Cellulosefasern bestehend. B. bestimmter Bäume wurde (und wird als Souvenir für Touristen) nach entsprechender Bearbeitung durch Waschen, Kochen und Schlagen als Beschreibstoff benutzt (Tapa in der Südsee, Amatl in Mittelamerika). Für die Textil- und nachfolgend für die Papierherstellung sind die aus B. gewonnenen Fasern ein wertvoller Rohstoff: Flachs, Hanf, Jute, Ramie, Manila. Hadern H. Bansa

Buchenholz

(67 words)

Author(s): H. Bansa
Die im späteren MA und in der Frühneuzeit, der klassischen Epoche des Holzdeckeleinbands, in Mittel- und Westeuropa für diesen Zweck meistgebrauchte Holzart. B. ist (und war) ein billiges Holz; es läßt sich auch leicht bearbeiten. Als Buchmaterial ist es deshalb eigentlich nicht geeignet, weil es leicht vom Holzwurm befallen wird. H. Bansa Bibliography Jäckel, K.: Alte Techniken 3: Holzdeckel. In: Bibliotheksforum Bayern 5. 1977, S. 122–130.

Oxicellulose

(64 words)

Author(s): H. Bansa
ist der zusammenfassende Begriff für Stoffe, die (überwiegend) durch Oxidation von Cellulose entstanden sind. Als O. werden einmal die entsprechenden Abbauprodukte bezeichnet, seien sie beim Produktionsprozeß (Bleichen) oder durch die langfristige Lagerung (Alterungsbeständigkeit) entstanden. Sodann bezeichnet O. auch bestimmte Cellulosederivate, bei deren Herstellung oxidative Vorgänge eingesetzt werden. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier– und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 2. Niederwalluf 1971, S. 1298.

Vernetzung

(132 words)

Author(s): H. Bansa
in der chemischen Fachsprache die Bil-dung von chemischen Bindungen zwischen Kettenmolekülen als ein Faktor der Polymerisation, d. h. des Zusammenschlusses zahlreicher kleiner Moleküle zu einem Makromolekül. Im Kontext des Buchwesens, z. B. bei der Alterung von Papier, versteht man unter V. speziell die Ausbildung von chemischen Bindungen zwischen kurzkettigen, durch Hydrolyse gebildeten Teilen des urspr. langkettigen Cellulosemoleküls. Durch die Hydrolyse vermindert sich die Festigkeit, durch d…

Vorzugspapier

(27 words)

Author(s): H. Bansa
veralteter Ausdruck für ein qualitativ höherwertiges Papier, auf das für einen anspruchsvolleren Leser- bzw. Sammlerkreis ein (kleiner) Teil einer a Aufl. gedr. wurde. H. Bansa

Alfa-Zellstoff

(39 words)

Author(s): H. Bansa
Hochwertiger Halbstoff aus verschiedenen im westlichen Mittelmeerraum heimischen schilfähnlichen Steppengräsern: Alfa bzw. Haifa (algerisch), Esparto (spanisch). A. gehört zu den Stroh- Zellstoffen. Die Fasern zeichnen sich durch feine und gleichmäßige Struktur aus. Verwendung im Alfa-Papier. H. Bansa

Einreißwiderstand

(30 words)

Author(s): H. Bansa
eine der zahlreichen zur Beurteilung der Papierqualität entwickelten und mit Hilfe von speziellen Geräten durchzuführenden Prüfverfahren, wie Bruchwiderstand, Berstwiderstand, Dauerbiegeund Falzzahl, Biegesteifigkeit, Weiterreißfestigkeit u. a. m. H. Bansa

Buchschutzfolie

(73 words)

Author(s): H. Bansa
warenkundliche Bezeichnung für Klarsichtfolien, die zur Herstellung von Umhüllungen zum Schutz von Büchern bestimmt sind. Ein aktueller Schutz vor Verschmutzung des Einbands dürfte mit allen unter diesem Namen angebotenen Folien erreicht werden. Für die Eignung zu Schutzhüllen für sehr langfristig aufzubewahrende Bücher mit dem Charakter einer Antiquität kommt es entscheidend auf den Kunststoff an, aus dem die Folie besteht. Das meistgebrauchte Weich- und Polyvinylchlorid (PVC) ist hierfür nicht geeignet. H. Bansa

Zellulose

(326 words)

Author(s): H. Bansa
(auch Cellulose), ein Kohlehydrat, d. h. aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehend, ist die in der Natur häufigste organische Substanz. Sie wird von den grünen Pflanzen, in geringem Umfang auch von Bakterien, aus Kohlendioxid und Wasser unter der Einwirkung des Sonnenlichts gebildet (Fotosynthese). Die chemische Formel ist (Csub:6Hsub:10Osub:5)n, wobei n die Anzahl der in der Klammer stehenden Einheit, den, wie der Chemiker sagt, Polymerisationsgrad (DP = Degree of Polymerisation) nennt. Er kann in voll entwickelten u…

Reißlänge

(90 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 ist die (theoretische, d. h. errechnete) Länge einer an einer Seite befestigten frei hängenden Papierbahn, bei der diese unter ihrem Eigengewicht direkt unterhalb der Befestigung abreißen würde. Ihre Einheit ist der Kilometer. Sie wird errechnet aus dem im Zugversuch ermittelten Bruchwiderstand, dem Flächengewicht, der Breite der zum Zugversuch verwendeten Probe und Faktoren zur Harmonisierung der verschiedenen Maßeinheiten. H. Bansa Bibliography Tafeln zur Ermittlung der Reißlänge von Papier. Hrsg, vom VEB Werkstoffprüfmaschinen. Leipzig 1954 Liebau, D. / We…

Blocken

(65 words)

Author(s): H. Bansa
in der Buchrestaurierung übliche Bezeichnung für das Verkleben der Blätter in einem Buch, das mit Kunststoff-Folie laminiert wurde. Das B. tritt auf, wenn die behandelten Seiten unter Druck kommen, wie er schon beim engen Stehen im Regal auftreten kann, und wenn der Kunststoff, stets ein Thermoplast, entweder ohne Japanseidenpapier oder in einer Weise verarbeitet wurde, daß er durch dieses durchgedrungen ist. H. Bansa

Roter Verfall

(159 words)

Author(s): H. Bansa
charakteristischer Schaden an Einbandledern etwa aus dem mittleren und späten 19. und dem frühen 20. Jh., der als Folge neuer Gerb- und Färbemethoden aus der damals stattfindenden Industrialisierung der Lederherstellung auftritt. Der entscheidende Faktor ist Schwefelsäure. Der R. ist die Folge von irreversiblen chemischen Abbauprozessen. Vorbeugende Maßnahmen (Einbringen von fettenden Substanzen mit einem Zusatz von Neutralisationsmitteln) sind, wenn überhaupt, nur wirksam, wenn diese Prozesse n…

Seite

(185 words)

Author(s): H. Bansa
allgemein und in direktem Sinn eine von mehreren Flächen eines Körpers, im Kontext des Buchwesens speziell von Papier, Pergament, Papyrus und anderen Beschreibstoffen. Deren S.n sind herstellungs- bzw. herkunftsbedingt verschieden strukturiert: bei Papier in Sieb- und Filz-S.n, bei Pergament in Haar- und Fleisch-S.n, bei Papyprus in die der horizontal liegenden Mate-rialstreifen, die leichter beschreibbar sind (recto), und die der vertikal liegenden. Letztere sind in der Papyrusrolle meist nicht…

Negativpapier

(37 words)

Author(s): H. Bansa
war in der Reproduktionstechnik vor deren Revolutionierung durch die Elektronik ein Papier, das wie Planfilme und Photoplatten mit einer silbersalzimprägnierten Gelatineschicht versehen war und das aus Kostengründen an deren Stelle verwendet werden konnte. H. Bansa

Absolut trocken

(39 words)

Author(s): H. Bansa
(atro). Theoretischer, meBtechnisch nicht exakt erfaGbarer Zustand eines vollig wasserfrei gedachten Papiers oder Zell- bzw. Holzstoffs. Heute er-setzt durch ofentrocken. Gegensatz Z lufttrocken (lu-tro). Das atro-Gewicht von Papier betragt 88 - 90% seines lutro-Gewichts. H. Bansa

Stärke

(90 words)

Author(s): H. Bansa
Naturstoff von gleicher Summenformel wie die Zellulose (Csub:6Hsub:10Osub:5)sub:n, von der sie sich in der Molekularstruktur hauptsächlich durch die andere Stellung der Seitenkette R-CHsub:2OH unterscheidet, was freilich gewaltige Auswirkungen auf die physikalischen und die Gebrauchseigenschaften hat. Die enge Verbindung ist die Grundlage für die hervorragende Verträglichkeit von S. mit Zellulose bzw. dem daraus bestehenden Papier. Als Kleister ist S. der bestgeeignete Klebstoff in der Papier- und allg. in der Buchre…

Schleifer

(49 words)

Author(s): H. Bansa
Im Kontext der Papierherstellung besser Holzschleifer. Maschinen-Anlage zum Herstellen von Holzschliff aus zugeschnittenen und entrindeten Baumstämmen. Die Entwicklung geeigneter S. ist der Beitrag von Heinrich Voelter zur Erfindung von F. G. Keller. H. Bansa Bibliography Handb. der Papier- und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 1. Niederwalluf 1971, S. 773–777

Papierholz

(150 words)

Author(s): H. Bansa
in der Forstwirtschaft die Holzsorte(n), die an die Papier- bzw. Zellstoffindustrie zur Herstellung von Z' Holzschliff oder Zellstoff geliefert wird. P. ist im allg. Durchforstungsholz, das sich wegen seines geringen Stammdurchmessers für eine höherwertige Verwendung(Bauholz) nicht eignet. In Deutschland gilt als Regel, daß eine Papierfabrik, die Holzschliff verarbeitet und selbst herstellt, das P. der Wälder in ioo km Umkreis verbrauchen kann. H. Bansa Bibliography Handbuch der Papier- und Pappenfabrikation. 2. Aufl. Bd. 1. Niederwalluf 1971, S. 782-787 Grefermann, K.: B…

Schreibpapier

(92 words)

Author(s): H. Bansa
generell jedes von der Herstellung her zum beidseitigen Beschreiben bestimmte Papier. Bei S. kommt es primär auf die angemessene Wasserfestigkeit und angemessene Glätte an. Das Schreibmittel soll auf dem S. haften, aber nicht auslaufen oder durchschlagen. Das Schreibgerät soll keinen Widerstand finden, die Schrift aber nicht verwischbar sein. Zur Bestimmung der Beschreibbarkeit gibt es eine Norm von 1974 (DIN 53 126), welche das Verhalten beim Ziehen von Strichen aus definierter Tinte mit einer definierten Ziehfeder festlegt. H. Bansa Bibliography Walenski, W.: Wörterb. Buc…

Rohdichte

(111 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 der Quotient aus Masse und Volumen, angegeben in g/ cm 3 , das (theoretische) Ge wicht eines Würfels von 1 cm Kantenlänge aus dem zur Rede stehenden Stoff. Errechnet wird die R. aus den meßbaren Größen: Flächengewicht, ausgedrückt als g/m z durch Dicke, ausgedrückt als Hundertstel Millimeter, durch 10 als Faktor zum Ausgleich der verschiedenen Maßeinheiten. Sie schwankt zwischen ca. 0,33 für lockere, poröse Produkte (Löschpapier) und ca. 1,33 für dichte oder hoch gefüllte. Die Bestimmungen sind in DIN 53 105 geregelt. Rohan-Stundenbuch. Minatur «Kreuzigung Christi…

Agar-Agar

(54 words)

Author(s): H. Bansa
ist ein Extrakt aus bestimmten Seetangen, bestehend aus verschiedenen, im einzelnen nicht definierbaren Polysacchariden, von denen einige. im Gegensatz zu der chemisch verwandten Stärke, nicht beständig sind. A. wurde seit dem 16. Jh. verschiedentlich als Leimung für Papier gebraucht. Es fördert seine Alterung und bewirkt eine starke, manchmal tiefbraune Vergilbung. H. Bansa

Papiersorten

(222 words)

Author(s): H. Bansa
Für die diversen Einteilungssysteme und Sortenlisten in der Fachlit. zur Papierherstellung und – Weiterverarbeitung werden Kriterien der Herkunft (Japanpapier), der Herstellung (Maschinen-, Handbüttenpapier), des Stoffeinsatzes (Recycling –, Hadern –, holzhaltiges Papier), der Verwendung (Zeitungs – , Schreib- Druck –, Packpapier) und viele andere zur Einteilung herangezogen. Manche Bezeichnungen für P. sind mehr Handelsnamen als Fachausdrücke. Es kann Vorkommen, daß sie von ersterem zu letztere…

Median

(67 words)

Author(s): H. Bansa
war unter den alten, durch Beschluß vom 13.6. 1883 des Vereins Deutscher Papierfabriken abgeschafften Formatnamen die Bezeichnung für ein Blatt in der Größe eines einmal in der Mitte parallel zur kürzeren Kante, also zu Folio (2 °) gefalteten handgeschöpften Bogens mittlerer Größe. Ein genaues Maß läßt sich nicht angeben. M. ist kleiner als Atlas, Elephant, Royal und größer als Bischof, Einhorn, Kanzlei. Format H. Bansa

Papiervolumen

(110 words)

Author(s): H. Bansa
ein Ausdruck für das Verhältnis zwischen Dicke und Gewicht eines Papierblattes. Das «spezifische P.» (oder einfach das Volumen) wird berechnet als Division von Dicke (Papierdicke) in µm durch Flächengewicht in g / m 2 . Das Ergebnis ist, je nach Porosität, mehr oder weniger harter Kalandrierung, Füllstoffgehalt usw. in der Regel eine Zahl gleich oder größer als 1. In ersterem Fall spricht man von einfachem, in letzteren von xfachem (anderthalbfachem, doppeltem usw.) P. Je höher die Zahl für das P., desto stärker trägt das Papier — bei gleichem Gewicht — auf. H. Bansa Bibliography Handb. …

Trockengewicht

(137 words)

Author(s): H. Bansa
auch Trockengehalt. Der in der Papierindustrie übliche Ausdruck für die prozentuale Relation zwischen Faserstoff und Wasser eines Halbstoffes. Bei Raumtemperatur gemessenes Gewicht eines Halbstoffes (Zellstoff, Holzstoff): 100 % meßtechnisch zu ermittelnder Wassergehalt desselben: x %. 100 % minus x % = T. Das T. spielt vor allem im Rohstoffhandel eine Rolle, wo es gilt, die tatsächlich in einer Lfg. enthaltene Fasermenge festzulegen. Das Gewicht eines Ballens von gleichem T. ist je nach seinem …

Birkenrinde

(199 words)

Author(s): H. Bansa
ein Beschreibstoff, der in Nordindien und in den von dort buddhistisch missionierten Gebieten Zentralasiens im I. Jahrtsd. n. Chr. weit verbreitet war und der in Tibet auch später noch, bis in die Gegenwart hinein, benutzt wurde, dies freilich nur für kurze Texte und für bestimmte rituelle Zwecke als billiger Ersatz für das dort zu dieser Zeit allgemein verbreitete Papier. B. scheint sich als Ersatz-Beschreibstoff geradezu angeboten zu haben; sie kommt auch unabhängig von dem umrissenen Verbreit…

Satiniertes Papier

(128 words)

Author(s): H. Bansa
ein Papier, dem durch Behandlung in besonderen, aus Walzen bestehenden Glättmaschinen (Kalander und in Übernahme des engl. Begriffes auch Superkalander) beidseitig höherer Glanz und Glätte gegeben wurde als im Glättwerk der Papiermaschine (engl. calander) erreicht werden kann, u. a. um einen feineren Bilddruck zu ermöglichen. S. im engeren Sinne ist nicht gestrichen (Gestrichenes Papier), doch wird der Begriff auch für letzteres gebraucht, wenn es im Kalander behandelt wurden. Grad und Art der S…

Vergilbung

(129 words)

Author(s): H. Bansa
Im allg. Sprachgebrauch die Ausbildung von Verfärbungen eines Materials in Richtung gelb, gelblich-braun o. ä. als Folge von chemischen Veränderungen, die zur Ausbildung von Doppelbindungen (z. B. -C=O) führen, im Laufe seiner Alterung. Im Papier unterliegt vor allem das Lignin des Holzstoffes der Vergilbung, ebenso auch bestimmte Leimungsstoffe ( Agar-Agar); reine Cellulose ist gegen sie recht beständig. Befördert wird sie in erster Linie durch Licht, insbes. durch dessen UV-Anteil, und auch durch Wärme; ebenso kann Alkalität (pH > 8) vergilbungsfördernd wirken. V. ist zwar…

Braunschliff

(85 words)

Author(s): H. Bansa
ein Holzstoff für die Papier- und Pappenfabrikation, zu dessen Herstellung das Holz mehrere Stunden lang bei einem Druck von ca. 5 atü und einer Temperatur von ca. 1600 C gedämpft oder gekocht wird. Durch diese Vorbehandlung werden die Inkrusten z. T. ausgelöst und z. T. umgewandelt, nämlich in organische Säuren. Das Zerfasern im Schleifer wird erleichtert, die Fasern bleiben länger und fester. Die entstehende braune Färbung läßt sich in wirtschaftlicher Weise nicht entfernen. B. findet Verwendung für Packpapiere und für Lederpappe. H. Bansa

Welliges Papier

(139 words)

Author(s): H. Bansa
Die Fasern, aus denen Papier besteht, dehnen sich bei der Aufnahme von Feuchtigkeit in der Breite relativ stärker als in der Länge. Im Blatt bzw. im Bogen liegen sie nicht gleichmäßig verfilzt, sondern parallel zu der einen Kante überwiegen die längs-, zu der anderen die querliegenden. Das gilt in hohem Maße für Maschinenpapier (Laufrichtung), in geringerem aber auch für handgeschöpftes als Folge des kurzzeitigen Schwenkens des Schöpfsiebes nach der vom Körper des Schöpfers abgewandten Seite und…

Lumpenpapier

(9 words)

Author(s): H. Bansa
heute veraltete Bezeichnung für Hadernpapier. H. Bansa

Kraftpapier

(49 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 das aus Kraftzellstoff, u. U. unter Zuschlag von Kraftaltstoff hergestellte Papier. Es gibt verschiedene Sorten K.: Kraftkaschierpapier, Kraftkreppapier, Kraftpackpapier, Kraftsackpapier, Kraftseidenpapier u.a.m. Kraftpackpapier wird in der Hand–, Sortiments– bzw. Bibl.buchbinderei zum Zusammenhängen von Deckelpappen und Rückeneinlage, für Hülsen, zum Gegenkaschieren usw. gebraucht. H. Bansa

Keller, Friedrich Gottlob

(485 words)

Author(s): H. Bansa
* 27. 6. 1816 in Hainichen (Sachsen), 8. 9. 1895 in Krippen (Sachsen), Mechaniker und Konstrukteur; Erfinder der Herstellung von Faser- rohstoff für die Papierherstellung durch Schleifen von Holz (Holzschliff). K. war von Hause aus Weber bzw. Hersteller von Webekämmen (Blattbinder), beschäftigte sich aber auch mit der Konstruktion und dem Bau von Geräten und Maschinen. So suchte er nach einer Möglichkeit, den seit der zweiten Hälfte des 18. Jh.s immer wieder vorgeschlagenen und gelegentlich auch praktizierten Einsatz von Hol…

Ausfallmuster

(23 words)

Author(s): H. Bansa
Ausfallbogen, -rolle, -Stapel. Ein für die Qualität eines angebotenen Papiers repräsentatives Stück, das dem Besteller zur Prüfung überlassen wird. H. Bansa

Archivmappenkarton

(46 words)

Author(s): H. Bansa
auch Autographenkarton. Karton mit einem Flächengewicht zwischen 200 und 400 g, aus hochwertigem Faserstoff im neutralen Bereich ohne den Einsatz von Alaun hergestellt und deshalb widerstandsfähig gegen die Alterung. A. eignet sich zum Schutz und für Mappen zur Aufbewahrung wertvoller einzelner Blätter. H. Bansa

Schutzblatt

(81 words)

Author(s): H. Bansa
im allg. Sinn ein jedes Blatt, das den Zweck hat, ein Objekt (Buchblock, Abbildung) vor Beschädigung beim Benutzen und / oder bei der Aufbewahrung zu schützen, also etwa ein abhäsives Zwischenlagenpapier vor einer abrieb- oder abklatschgefährdeten Abbildung. Im engeren Sinn der buchbinderischen Fachsprache: ein interimistisch eingesetztes Blatt, das ein in Bearbeitung befindliches Objekt vor negativen Nebeneffekten eines Arbeitsganges (Anreiben, Ableimen) oder vor Beschädigung, Verschmutzung usw…

Schmierige Mahlung

(125 words)

Author(s): H. Bansa
eine mechanische Bearbeitung des Faserrohstoffes für die Papierherstellung in der Mahlmaschine (Holländer, Refiner etc.), bei der durch primär quetschende Kraftausübung bei hoher Stoffdichte und mit stumpfen Messern oder mit Steinwerk mehr eine Spaltung der Fasern (Fibrillierung) als eine Kürzung und damit ein hoher Mahlgrad (50SR und höher) erreicht wird. Die S. führt zu dichtem Papier mit geringer Saugfähigkeit, Opazität und Durchlässigkeit (für Luft, Wasser, Fett). Wegen der hohen Oberfläche …

Kunstdruckpapier

(203 words)

Author(s): H. Bansa
nach DIN 6730 eine spezielle Sorte der gestrichenen Papiere, nämlich eines Papiers, dessen Strich auf jeder der beiden Seiten ein Gewicht von mindestens 20 g/m 2 hat und zur Erzielung einer bes. guten Qualität zumindest in der letzten Stufe in eigenen Streichmaschinen, nicht in der Streicheinheit der Papiermaschine hergestellt wurde. K.e haben meist einen mehrfachen Strich. Das Pigment der Streichmasse von K. ist Kreide (Calciumcarbonat) und/oder feinstkörniges Kaolin (Clay); das Bindemittel ist…

Saugfähigkeit

(180 words)

Author(s): H. Bansa
ist die Fähigkeit eines Materials, hier also von Papier, Flüssigkeit, vorzüglich Wasser, aufzunehmen. Die hohe S. der Zellstoff-Faser, woraus Papier überwiegend besteht, ist für Hygienepapiere erwünscht, muß aber für Verpackungs-, für die meisten technischen und für graphische Papiere herabgesetzt werden. Dies geschieht durch die Leimung, bei Pergaminpapier auch durch scharfe (schmierige) Mahlung der Fasern, das diese zu porenarmen Kleinsteinheiten fibrilliert. Durch Imprägnieren mit Ölen und Wa…
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