Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Bohrmann" ) OR dc_contributor:( "H. Bohrmann" )' returned 295 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Geschäftspresse

(62 words)

Author(s): H. Bohrmann
mit ihrem Gegensatz Gesinnungspresse von Emil Dovifat geprägte Begrifflichkeit, die eine Presse kennzeichnet, die in erster Linie um der Absicht des geschäftlichen Erfolgs willen betrieben wird. Als Beispiel werden die zur Erhöhung der Aufl. betriebene Standpunktlosigkeit der Generalanzeiger in der zweiten Hälfte des 19. Jh. s und die Sensationspublizistik der Boulevardblätter genannt. H. Bohrmann Bibliography Dovifat, E.: Allgemeine Publizistik. Berlin 1968.

Michel–Kommission

(148 words)

Author(s): H. Bohrmann
auf Beschluß des Dt. Bundestages eingesetzte Kommission zur Untersuchung der Wettbewerbsgleichheit von Presse, Funk/Fernsehen und Film, benannt nach deren Vorsitzenden Elmar Michel. Die M. sollte die von den dt. Zeitungsverlegern aufgeworfene Frage beantworten, ob öffentlich – rechtliche Anstalten, die Hörfunk – und Fernsehwerbung betreiben, im Wettbewerb mit privatwirtschaftlichen Medien (Presse und Film) Wettbewerbsvorteile besitzen, die der privaten Wirtschaft zum Nachteil gereichen. Die Zeit…

Massenpresse

(107 words)

Author(s): H. Bohrmann
Die Verbilligung der Satz– und Drucktechnik, die Zulassung des Einzelverkaufs von Ztg. und die Verdichtung des Nachrichtenangebots durch neu entwickelte Nachrichtentechniken schufen die Voraussetzung für Massenaufl. von Ztg. seit der Märzrevolution 1848 in Deutschland. Als neuer Typus der hochauflagigen Presse entwickelte sich der Generalanzeiger, der die bis dahin vorherrschenden, politisch gebundenen Blätter einschließlich der Parteipresse rasch überflügelte. Vorbilder der Ztg. für alle und de…

Sensationspresse

(262 words)

Author(s): H. Bohrmann
Wenn die ökonomische Basis von Presseunternehmungen täglich neu von der Kaufentscheidung der Leser abhängig ist und damit zugleich die Anzeigenpreise beeinflußt werden, die wiederum von der verkauften Aufl. direkt abhängig sind, ist der Verlag geneigt, die Redaktion besonders intensiv zur Wahrneh-mung von Leserinteresse anzuhalten. Dadurch erhalten diejenigen Nachrichtenfaktoren, die ein großes Leseinteresse bewirken, bes. Bedeutung. Die S. ist immer Mas- senpresse. Sie ist nicht nur durch spezi…

Inhaltsanalyse

(175 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. sozialwiss. Verfahren, das Texte und Bilder in nachprüfbarer, intersubjektiver Form aufschließt und vergleichbar macht. Die I. dient vor allem zur Ermittlung von auf den ersten Blick nicht schlüssig erkennbaren, inhaltlichen Tendenzen und besitzt insoweit eine Verwandtschaft zur Propagandaanalyse, deren Entwicklung das Verfahren seine Entstehung verdankt. 2. Begriff der Sprachforschung, entstanden auf der Grundlage der Forschungen von Ferdinand de Saussure. Sie haben deutlich gemacht, daß Synchronie und Diachronie, Sprachbau und Sprachus…

Fédération Internationale des Journalistes (FIJ)

(23 words)

Author(s): H. Bohrmann
Internationale Journalistenvereinigung, gegr. 1952 (Sitz Brüssel). Monatlicher Nachrichtenbrief in engl, und franz. Sprache: «Direkt Kurznachrichten». H. Bohrmann

Kernleser

(36 words)

Author(s): H. Bohrmann
ein Leser, der mindestens zehn von zwölf aufeinanderfolgenden Ausgaben eines Printmediums gelesen hat, auch regelmäßiger Leser genannt. H. Bohrmann Bibliography Fachzeitschriften – Analyse. Anleitung und Empfehlungen für Anlage, Durchführung und Berichterstattung. Stand 1985. Mindelheim 1985.

Redaktionskonferenz

(77 words)

Author(s): H. Bohrmann
regelmäßige, bei großen Ztg. täglich zusammentretende Beratung der festangestellten redaktionellen Mitarbeiter einer Ztg. oder Zeitschrift. Die R. dient der Regelung der laufenden publizistischen Geschäfte, vor allem der Bestimmung von Themen und Bearbeitern von Kommentaren, der Aufnahme von umfangreicheren Reportagen und Berichten, der Verteilung des Raums der jeweils in Vorbereitung befindlichen Ausg. auf die einzelnen Ressorts. Die R. wird vom Chefredakteur oder seinem Stellvertreter geleitet. H. Bohrmann Bibliography Groth, O.: Die Ztg. Bd. 1. Mannheim usw. 1928.

Ritzsch, Timotheus

(129 words)

Author(s): H. Bohrmann
(1614-1678), Leipziger Drucker und Zeitungsunternehmer. R. begann während des 30jährigen Krieges mit der Herausgabe von Ztg., die wohl zunächst wie üblich wöchentlich, später dann werktäglich, ab Januar 1660 (Neu-einlauffende Nachricht von Kriegs- und Welt-Händeln, 1660-1668 [ab 1734 «Leipziger Żtg.»]) sogar auch sonntags erschienen. R. führte einen wechselvollen Kampf mit Konkurrenten vor allem bei der Leipziger Post. Sie machten ihm sein kursächsisches Privileg der Zeitungsherausgabe streitig und obsiegten 1671, als sie an den Postmeister überging. H. Bohrmann Bibliog…

Zeitungs Lust und Nutz

(55 words)

Author(s): H. Bohrmann
Titel eines unter dem Pseudonym «Der Spate» 1695 erschienene Schrift. Eine zweite Aufl. folgte wenige Jahre später, aber stark gekürzt und um die Anhänge vermindert. Erst die Zeitungskunde / Zeitungswissenschaft der ersten Hälfte des 20. Jh.s (z. B. Emil Dovifat) hat sich der Z. zugewandt. Stieler, Kaspar von H. Bohrmann

Nachtausgabe

(35 words)

Author(s): H. Bohrmann
Titel von Boulevardztg., deren Redaktionsschluß in der Regel am späten Vormittag liegt und die ab Mittag in den Verkauf kommen. Die N. spielt in der dt. Zeitungslandschaft kaum noch eine Rolle. H. Bohrmann

Öffentliche Meinung

(317 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. Kategorie der bürgerlichen Staatslehre. Die ö.M. bildet den Kommunikationsraum, in dem die unterschiedlichen privaten Meinungen der Bürger ausgetauscht und teils durch daraus entwickelte Übereinstimmung oder, in besonderen Fällen, durch Wahlen und Abstimmungen, zur verbindlichen gesellschaftlichen Richtungsbestimmung fuhren. Um sich funktionell zu bewähren, bedarf die ö. M. eines möglichst großen Freiheitsraumes, in dem Zensur durch gesellschaftliche Gruppen oder staatliche Stellen genauso au…

Zustellpostamt

(136 words)

Author(s): H. Bohrmann
war das Postamt, das die Auslieferung an die Abonnenten in seinem Zustellkreis vornahm. Eingeliefert wurden die Blätter an dem jeweiligen Zeitungspostamt. Bis zur Aufhebung des Postzwangs, die als Teil des staatlichen Zensurapparats seit dem 16. Jh. tätig war und endgültig erst mit der Abschaffung des verbilligten Tarifs für die Verbreitung von Ztg. und Zss. im (defi zitären) Postzeitungsdienst 1970 auslief, mußten Ztg. durch die Post zugestellt werden. Seit dem letzten Drittel des 19. Jh.s wurde…

Selbstkontrolle

(237 words)

Author(s): H. Bohrmann
der Presse. Die Freiheit, wie sie in demokratisch verfaßten Ländern geübt wird, stellt die Presse i. d. R. mit Ausnahme genereller Strafbestimmungen (Persönlichkeitsrecht u. a.) in der Wahl ihrer Inhalte und der Formen der Berichterstattung frei. Kontrolle erfolgt dann lediglich durch den Leser, der die Blätter entweder kauft oder nicht kauft. Diese Methode der Regulierung hat immer wieder Kontroversen ausgelöst, in denen es darum ging, was und wie berichtet oder eben nicht berichtet werden soll…

Fotothek

(163 words)

Author(s): H. Bohrmann
Fotoarchiv in Form von Fotonegativen, Dias und/oder Papierabzügen, farbig oder schwarz-weiß, die in der Regel einem oder mehreren Sachgebieten gewidmet sind oder von einem oder mehreren Bildautoren stammen und zumindest auch der öffentlichen Nutzung dienen. F.en sind in der BRDeutschland fast ausschließlich als Abteilungen von Bibl.en, Archiven, Museen und Bildstellen organisiert. Zulieferer sind eigene Fotografen, Nachrichten- und Bildagenturen oder freie Mitarbeiter, deren fotografisches Werk …

Inselanzeige

(20 words)

Author(s): H. Bohrmann
Einschluß der Werbebotschaft in einen redaktionellen Text, so daß er von allen vier Seiten eingerahmt wird. H. Bohrmann

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

(108 words)

Author(s): H. Bohrmann
zentrale Pressestelle der dt. Bundesregierung, die seit Begründung in der Regel unter Leitung eines Staatssekretärs, der an den Kabinettssitzungen teilnimmt, direkt dem Bundeskanzler untersteht. Aufgabe ist einerseits die Information der Bundesregierung über die in- und ausländische Lage und andererseits die Herstellung von Öffendichkeit für die Bundesregierung u.a. durch Beteüigung an den vom Verein Bundespressekonferenz veranstalteten Pressekonferenzen. Organisatorisch knüpft das BPA an die Ve…

Deutscher Inserentenverband e. V.

(60 words)

Author(s): H. Bohrmann
GmbH., Vereinigung von Großinserenten, die sich 1898 in Köln zur gemeinsamen Vertretung ihrer Werbeinteressen zusammenschlossen. Sie gaben die nicht zu großer Wirksamkeit gelangte «Deutsche Inserentenzeitung» heraus, mit deren Hilfe sie Annoncenexpeditionen als Werbungsmittler und Zeitungsverlage als Anzeigenraumanbieter zu günstigeren Tarifen zu veranlassen suchten. H. Bohrmann Bibliography Groth, O.: Die Zeitung. Bd. 3. Mannheim 1930, S. 294.

Hauszeitschrift

(114 words)

Author(s): H. Bohrmann
eine Form der Public-Relations-Zs., die durch regelmäßige Information über einen Betrieb und seine Produkte respektive Dienstleistungen in der Öffentlichkeit, vor allem bei den Kunden, positive Einstellungen hervorrufen und bestärken will. Die H. bedient sich der Zeitschriftenform, wird aber in der Regel nicht durch einen Verlag, sondern von einer Presseabt. erarbeitet. H.en nehmen fast nie Fremdanzeigen auf, deshalb werden sie durch die amtliche Pressestatistik und die Pressehandbücher der Werb…

Penny Magazin

(63 words)

Author(s): H. Bohrmann
ein von der Ges. zur Verbreitung nützlichen Wissens in London unter der Redaktion von C. Knight 1832 — 1845 hrsg. neuer Typus des Unterhaltungsbl.s, der zur 111. den technisch verbesserten Holzschnitt wiederbelebte. Das P. M. 1st unmittelbarer Vorläufer der seit den 1840 er Jahren in England, Frankreich und später auch in den dt. Ländern gegr. Illustrierten – Presse. H. Bohrmann

Meinungsfreiheit

(189 words)

Author(s): H. Bohrmann
bezeichnet die demokratische Grundfreiheit, die eigene Auffassung zu Sachverhalten, Entwicklungen, auch Personen frei durch Wort und Schrift äußern zu können und sich dabei auch der je zur Verfügung stehenden Verbreitungstechniken zu bedienen. Die M. ist in der Weimarer Reichsverfassung bereits codifi–ziert worden und im dt. Grundgesetz von 1949 im Artikel 5 festgeschrieben worden. Das individuelle Recht der M. bildet zugleich die verfassungsmäßige Basis für die publizistische Tätigkeit der Medi…

Kulturredakteur

(177 words)

Author(s): H. Bohrmann
Mitglied einer Ztg. – Redaktion, das journalistisch im Ressort Feuilleton arbeitet und neben kulturpolitischen und kulturtheoretischen Themen vor allem die kulturellen Institutionen Theater, Musiktheater, Musik, Film, bildende Kunst und Museen sowie Lit. und Massenmedien in der Berichterstattung laufend berücksichtigt. In den letzten Jahren ist die Berichterstattung durch die Erweiterung des Kulturbegriffes auch auf alle Gegenstände der Alltagskultur erweitert worden. Während beim öffentlich – r…

Publizist

(73 words)

Author(s): H. Bohrmann
urspr. Bezeichnung der Staatsrechtslehrer, die sich um die «Res Publica» wiss. bemühten. Davon abgeleitet ist P. analog dem franz. Sprachgebrauch «publiciste» die Bezeichnung für Zeitungs- oder Tagesschriftsteller. Dovifat knüpfte an diesen Sprachgebrauch an, als er nach dem Zweiten Weltkrieg das wiss. Fach, das sich in Fortsetzung der Zeitungswissenschaft der 1920er und 1930er Jahre nun auch den neuen publizistischen Medien, Hörfunk und Fernsehen sowie Film, gleichermaßen zuwandte, als Publizistik bezeichnete. H. Bohrmann

Bildberichterstattung

(232 words)

Author(s): H. Bohrmann
in Zeitungen. Ill. und Visualisierung der Aussagen wurden bereits bei den Vorläufern der periodischen Presse (Einblattdruck, Pressefrühdruck) mittels Holzschnitt genutzt. Durch die Erfindung der Strichätzung in der Mitte des 19. Jh.s wurde eine auch für höhere Aufl. brauchbare Technik geboten, welche die B. durch die seitdem bestehenden ill. Zss. ermöglichte. Die technische Umsetzung der Fotografie für den Ztg. druck gelang seit 1900, aber erst in der Weimarer Republik wurde die Fotografie auch …

Bundesverband des werbenden Buch– und Zeitschriftenhandels e.V. (wbz)

(80 words)

Author(s): H. Bohrmann
Vereinigung der Vertriebsfirmen, die Abonnements für Ztg., Zss., Bücher (Buchgemeinschaften), Lieferungswerke und Kommunikationsmittel in Bild und Ton (Schallplatten, Tonkassetten, Videobänder) i. d. R. direkt beim zahlenden Kunden abzuschließen suchen und ggf. auch Familien-, Unfall und Sterbegeldversicherungen anbicten. Der wbz nahm nach dem Zweiten Weltkrieg die Tradition des 1886 gegründeten Central–Vereins deutscher Colportage Buchhändler wieder auf. H. Bohrmann Bibliography Brummund, P.: Pressevertrieb I.: Struktur und Organisation des deutschen Z…

Reuters Ltd.

(114 words)

Author(s): H. Bohrmann
die von Paul Julius Reuter 1849 in Aachen zur Verbreitung von Wirtschaftsnachrichten gegründete Agentur wurde 1851 nach London verlegt. R. ist heute die größte Weltnachrichtenagentur mit universalem Nachrichtenangebot und bedient aus der britischen Hauptstadt die Massenmedien in aller Welt mit Nachrichtenmaterial in zahlreichen Sprachen. Die Agentur hat ein großes Korrespondentennetz in den wichtigsten Hauptstädten und Weltregionen sowie Sonderberichterstatter in Brennpunkten. R. tauscht mit den…

Wirtschaftspresse

(160 words)

Author(s): H. Bohrmann
werden Ztg. und Zss. genannt, deren Inhalt ausschließlich oder schwerpunktmäßig das Thema Wirtschaft in seinen zahlreichen Facetten behandelt, z. B. Realwirtschaft, Märkte und Unternehmen, Finanzwirtschaft, Immobilien, Steuern, Verbraucher. Die W. wendet sich entweder an Experten (Fachpresse) oder an die breite Öffentlichkeit (Populärpresse), z. B.: Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Capital, Test, Finanztest. Die Wirtschaftsblätter erlebten ihre erste Blütezeit im Deutschen Kaiserreich nach 1871 in der Form von Tageszeitungen, die Indus…

Nachrichtenblatt

(77 words)

Author(s): H. Bohrmann
Ähnlich einem Mitteilungsbl. bringt das N. ausschließlich Nachrichten etwa von Behörden, Verbänden, Vereinigungen und sucht deren Verordnungen, Entscheidungen, Entschlüsse u.a.m. dem Kreis der davon betroffenen Mitarbeiter, Mitglieder etc. regelmäßig zu übermitteln. N.er stehen damit den Amtsblättern und den Gesetz – und Verordnungsblättern nahe. Am Markt kann sich eine solche Publikation nicht behaupten, es sei denn, sie würde durch die Aufnahme eines zusätzlichen redaktionellen Teils und ei-ne…

Postbezug

(91 words)

Author(s): H. Bohrmann
Gemäß der dt. Postzeitungsordnung konnten Ztg. und Zss. nicht nur über den Buchhandel oder direkt beim Verlag, sondern auch durch die Post bezogen werden, die durch die Entgegennahme von Abonnementsbestellungen auch den Einzug der Abonnementsgebühren übernahm. Vertrieb und Inkasso wurden von den Verlagen entgolten. Da die Post das Monopol für ihre Dienstleistungen besaß und auch durchsetzte, konnten private Vertriebsorganisationen für Periodika zunächst nicht aufgebaut werden (Pressegrosso). Heu…

Wochenzeitungen

(116 words)

Author(s): H. Bohrmann
sind a. die in Aufmachung einer Ztg. wöchentlich erscheinenden Blätter in Deutschland (z. B. Die Zeit, Hamburg, Rheinischer Merkur, Koblenz) und die Sonntagsztg.en der Tagespresse (Welt am Sonntag, Bild am Sonntag u. a.), die eine von den wöchentlichen Ausg. unterschiedene Redaktion besitzen. Die Gruppe der Wochenzeitungen, die oft von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen hrsg. wurde, ist in den vergangenen Jahrzehnten durch Zusammenlegung und Einstellung sehr schmal geworden. b. Zu unterscheiden davon sind die frühen Ztg. des 17. Jahrhunderts, die aufgrund des g…

Nachsendungskosten

(54 words)

Author(s): H. Bohrmann
Ztg. werden überwiegend im Abonnement vertrieben. Als Kundendienst für den Leser (Leser–Blatt–Bindung) bieten die Verlage bei berufsbedingten Abwesenheiten oder während des Urlaubs der Leser an, das BL regelmäßig für einen bestimmten Zeitraum an einen anderen Ort zu liefern. Dabei wird in der Regel der Dienst der Post in Anspruch genommen. H. Bohrmann

Umschlagseite

(112 words)

Author(s): H. Bohrmann
Periodika (Ztg., Zss.) werden ohne Titelblatt, wie es bei Büchern und Sammelwerken üblich ist, geliefert. Während bei Ztg. auf der Titelseite ein oft graphisch gestalteter Titelkopf das Produkt ankündigt, werden Zss. oft mit einem Umschlag geliefert, der auf der ersten Seite neben dem Titelkopf nicht nur den An-fang des ersten Artikels oder eine Graphik / Abbildung, sondern oft ein Inhaltsverzeichnis, Impressum, hervorgehobene Anzeigen u. a. enthält. Auch die anderen drei Umschlagseiten können b…

Leser pro Exemplar (LpE)

(65 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine in der Media Analyse durch Leserbefragung gewonnene Größe, die die Anzahl der Leser pro tatsächlich verbreitete Exemplare angibt. H. Bohrmann Bibliography Fachzeitschriften-Analyse. Anleitung und Empfehlungen für Anlage, Durchführung und Berichterstattung. Stand 1985. Mindelheim 1985 Lüi, V.: Vor der Einführung einer neuen Währung? Die Methodenfrage steht zür Diskussion. In: Bulletin des Schweiz. Zeitungsverleger-Vereins 1989, Nr. 4, S. 161 — 165

Presseabteilung

(143 words)

Author(s): H. Bohrmann
Mit der Herausbildung einer politisch füngierenden Öffentlichkeit in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s entstand bei Regierungen, Parlamenten und Parteien, später auch Unternehmen und Verbänden, das Bedürfnis, Journalisten als Vertreter der Öffentlichkeit auf Pressekonferenzen und durch Pressedienste kontinuierlich über neue Entwicklungen und ihre jeweilige Beurteilung zu unterrichten. Der preußische Ministerpräsident und spätere Reichskanzler, Otto von Bismarck, hatte deshalb dem Außenministerium …

International Press Institute (IPI)

(78 words)

Author(s): H. Bohrmann
übernationaler Zusammenschluß von Verlegern und Journalisten zur Verteidigung der Pressefreiheit, gegr. 1947. Ausgangspunkt der Gründung war der sich verschärfende Ost-West-Konflikt mit Schwerpunkt in Europa. In den letzten Jahren bestimmt der Nord-Süd-Konflikt stärker die Arbeit von IPI. Die Geschäftsstelle lag bis 1975 in der Schweiz. Sitz ist heute London. IPI veröff. jeweils zu Jahresbeginn einen Bericht über die Pressefreiheit in den Ländern der Welt, der publizistisch global beachtet wird. H. Bohrmann Bibliography IPI-Rundschau/IPI-Report 1932 ff.

Pressewesen

(256 words)

Author(s): H. Bohrmann
zusammenfassende Bezeichnung für die mit Hilfe der Druckerpresse hergestellten periodischen Veröffentlichungen. Die seit dem Beginn des 17-Jh.s nachgewiesenen Ztg. erschienen zuerst wöchentlich, ab der 2. Hälfte des 17. Jh.s sind auch werktäglich erscheinende Blätter überliefert. Die laufende Nachrichtenübermittlung aus allen Gebieten des täglichen Lebens für eine nicht namentlich bekannte Öffentlichkeit ergänzte zunächst und ersetzte später das der aktuellen Nachricht gewidmete Flugblatt. Währe…

Nachmittagsausgabe

(37 words)

Author(s): H. Bohrmann
zweite Ausg. einer mehrfach am Tag erscheinenden Ztg., deren Redaktionsschluß am frühen Morgen lag und die ab mittags in den Verkauf gingen. N.n sind in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr üblich. H. Bohrmann

Sparte

(116 words)

Author(s): H. Bohrmann
In den kontinentaleuropäischen Ztg.redaktionen wird die Gesamtheit der Redaktion nach fachlichen Gesichtspunkten gegliedert. Die inhaltlich abgegrenzten Gliederungen heißen S.n. Üblich sind u. a. Politik (Innen- wie Außenpolitik), Lokales, Feuilleton, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft. Diese S.n-Gliederung hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s schrittweise herausgebildet, als es den Ztg. gelang, ein sich auf alle sozialen Schichten ausweitendes Leserpublikum zu gewinnen. Die dadurch entstehe…

Wandzeitung

(159 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine publizistische Form, die Flugblatt und Plakat verwandt ist. Vorläufer sind die Maueranschläge, wie sie aus der Französischen Revolution (1789), aber auch in den europäischen Revolutionen von 1848 bekannt sind. Im 20. Jh. haben sich ihrer die kommunistischen Revolutionen (auch in künstlerischer Gestaltung) seit 1917 bedient. Die Nationalsozialisten haben u. a. die W. als «Parole der Woche» bis in die späte Kriegszeit an Plakatsäulen und in öffentlichen Einrichtungen verbreitet. W. sind a…

Leserbrief

(131 words)

Author(s): H. Bohrmann
Pressekommunikation hat im allg. nur eine Richtung, von der Ztg. auf den jeweiligen Leser. Kommunikationsbedürfnissen, die vom Leser auf Antworten an die Redakteure oder Diskussion mit anderen Lesern gerichtet sind, kann ein Printmedium nur schwer nach kommen. Eine diesbezügliche Hilfe sind die L.e, die in der Redaktion üblicherweise sorgfältig zur Kenntnis genommen werden und in der Leserbriefecke in Auswahl, häufig auch gekürzt, abgedr. werden. Die im 19. Jh. übliche Bezeichnung «Sprechsaal» c…

Ente

(68 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine Falschmeldung in der Berichterstattung der Medien, die als fachlicher Ausdruck seit der Mitte des 19. Jh.s aus dem Franz, bedeutungsgleich übernommen wurde. E. bedeutet Medienlüge, die absichtlich oder unabsichtlich verbreitet wird. E. wird auch noch abgeleitet von der früher benutzten Abkürzung «n.t.» (non testate) für eine nicht abgesicherte Meldung. H. Bohrmann Bibliography Haacke, W.: Enten im Presseteich. In: Journalismus. Bd. 1. Düsseldorf 1961, S. 86–95.

Depositories

(29 words)

Author(s): H. Bohrmann
Aufbewahrungsraum, Lagerhaus, speziell: Bibliotheksmagazin. Meist für den spezifischen Zweck errichteter Bauteil einer Bibliothek bzw. eines Archivs, der das notwendige Raumklima sowie Feuerschutz und Diebstahlssicherheit gewährleistet. H. Bohrmann

Dummy

(42 words)

Author(s): H. Bohrmann
redaktionell und drucktechnisch komplette «Null-Nummer» einer neuen Ztg. oder Zs., die nicht zum Verkauf an eine Leserschaft, sondern zum Test bei Fachleuten oft nur des eigenen Verlages oder eines Produktentwicklungsteams hergestellt wird. Bei Büchern auch Ausdruck für Probebände. H. Bohrmann

Bildarchiv Foto Marburg

(111 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine wiss. Einrichtung der Univ. Marburg, die von dem Kunsthistoriker Richard Hamann ab etwa 1925 durch Fertigung von Fotos bildender Kunst (Architektur, Plastik, Malerei, Graphik, Goldspielkunst, Buchmalerei) aller Zeiten und Völker begonnen wurde und heute die größte Bilderslg. dieser Art auf dem europäischen Kontinent darstellt. Im Marburger Index sind als Inventar der Kunst in Deutschland über 800 Tsd. Bilder dokumentarisch erschlossen und inzwischen auf Mikrofiche, z. T. farbig, verlegt worden. H. Bohrmann Bibliography Heusinger, L.: Marburger Index. In: 33. F…

Postzeitungsabkommen

(44 words)

Author(s): H. Bohrmann
im Vormärz (1847) zwischen den selbständigen Postverwaltungen der dt. Länder getroffene Vereinbarung über den wechselseitigen Zeitungsverkehr. Dadurch entstand im Zeitungsvertrieb der Post ein alle dt. Länder umfassendes Leistungsgebiet, das den Bezug dt. Ztg. an jedem dt. Orte vereinfachte und beschleunigte. H. Bohrmann

Leserkreis

(105 words)

Author(s): H. Bohrmann
Ztg. und Zss. wenden sich regelmäßig an die Öffentlichkeit. Sie zielen dabei im allg. nicht auf die ge samte lesefáhige Öffentlichkeit, sondern auf Zielgruppen, die durch bestimmte soziale Charakteristika, wie Alter, Geschlechtszugehörigkeit, Beruf, Ausbildungshöhe aber auch politische Verhaltensweisen definiert sind. Die tatsächlich erreichte Leserschaft wird als L. bezeichnet. Dabei handelt es sich fast immer um einen virtuellen Kreis; nur selten wird der Versuch unternommen, einen L. zu organ…

Display-Anzeigen

(26 words)

Author(s): H. Bohrmann
gestaltete Anzeigen meist größeren Formats (ganzseitig) in der Regel mit Text- und Bildelementen im Gegensatz zu Anzeigen innerhalb des Fließsatzes (einspaltiger Text). H. Bohrmann

Journalismus

(279 words)

Author(s): H. Bohrmann
von franz. jour (= Tag) abgeleiteter Inbegriff für die «Öffentliche Aussage aktueller Bewußtseinsinhalte» (Tagesschriftstellerei). Der J. ist mit der Entwicklung des Mediensystems entstanden, wobei die Flugschriften-und Buchproduktion, später auch die Herausgabe von Periodika vom 16. bis ins 18. Jh. in den meisten Fällen nur nebenberufliche journalistische Karrieren zuließen. Kirchliche und staatliche Zensur taten ein übriges, den J. weniger attraktiv zu machen. Drucker/Verleger, Buchhändler und…

Sitzredakteur

(114 words)

Author(s): H. Bohrmann
formal verantwortlicher Redakteur einer Ztg., der diese Position nicht tatsächlich wahrnahm. Durch diesen Trick ist das Weitererscheinen eines Blattes auch dann gewährleistet, wenn der S. wegen von ihm zu verantwortender (aber von anderen verfaßter) Veröff. strafrechtlich in Prozesse verwickelt und im schlimmsten Fall Freiheitsstrafen abzusitzen hat. Die sozialdemokratische Presse in der Zeit des dt. Kaiserreichs war z. B. durch Verfolgungen mit Hilfe des sehr weit auslegbaren Majestätsbeleidigu…

Zeitschriftenbeiträge

(93 words)

Author(s): H. Bohrmann
sind Texte und/oder Abbildungen, die in der Regel von professionellen Redakteuren in die Zss.ausgaben aufgenommen werden. Abgesehen von den Publikumszss. sind die Zss.redaktionen deutlich kleiner als bei Zeitungen. Das Gros der Z. wird bei wiss. und Fach-Zss. durch Fachleute erstellt, die nicht einmal als freie Mitarbeiter den Redaktionen angehören. Bei Kundenzss. kommen die Z. oft aus der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung, die für Firmen in Pressestellen tätig sind. Die größeren Beiträge si…
▲   Back to top   ▲