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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Sondrio-Alphabet

(168 words)

Author(s): H. Buske
Das S. wird den sogen. Alpenalphabeten zugerechnet und nach dem Fundort benannt. Es umfaßt im wesentlichen Inschriften westlich des Garda-Sees und der angrenzenden Schweiz. Die Schriftrichtung ist vorwiegend linksläufig, auch Spiegelschrift kommt vor. Seine Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Von den Schreibsystemen der Venetischen Alphabete (Venetische Schrift) unterscheidet es sich durch bes. häufige Formvarianten von l, p und u. Eine Zuweisung zu den rätischen Alphabeten (Rätische Schrift) …

Mainzer Minipressen-Archiv

(210 words)

Author(s): H. Buske
Slg. von über 5000 (1992) lit., künstlerischen und politischen Schriften vom Einblattdruck über Plakate, Broschüren, Bücher, Zss. bis zu bibliophilen Pressendrucken und Videos von Eigen-und Kleinverlagen aus der Alternativbewegung seit Ende der 1960er Jahre. Seine Aufgabe ist die Pflege, Ergänzung und Katalogisierung der Produktion von Mini- und Alternativpressen, deren Erzeugnisse von öffentlichen Bibl.en kaum oder gar nicht zur Kenntnis genommen werden. Bei der Literaturvermittlung und Fragen …

Teillieferung

(143 words)

Author(s): H. Buske
ist die Lieferung einer bestimmten Warenmenge in Raten oder einer unbestimmten Menge auf Abruf für eine gewisse Zeit an den Handelspartner, der regelmäßig zu entsprechender Ratenzahlung verpflichtet ist. Gesamtmenge und Laufzeit werden von beiden Seiten festgelegt. Bei größeren Kontingenten wird über die T. ein Teillieferungsvertrag oder Sukzessionslieferungsvertrag abgeschlossen. So ist es durchaus üblich, daß zwischen einer Druckerei oder einem Verlag und einer Papierfabrik bzw. einem Papiergr…

Volksausgabe

(419 words)

Author(s): H. Buske
ist die rechtlich nicht verbindlich erklärte Bezeichnung für die Ausg. eines bereits früher erschienenen Werkes, das durch einfachere Ausstattung, höhere Auflage, auch durch Vereinigung mehrerer Teilbde. zu einem wesentlich niedrigeren Preis angeboten werden kann. V. unterscheiden sich von diesen nur durch die Ausstattung, nicht durch den Inhalt. Gab es wohlfeile Ausg. bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts, tauchen die ersten sog. V. in den 1870er Jahren auf. So ersch. 1877 bei Breitkopf & Härt…

Vorausexemplar

(145 words)

Author(s): H. Buske
oder Vorabex. nennt man ein Buch, das vor der regulären Auslieferung durch den Verlag an den Verfasser, bekannte Schriftsteller und anderen Per- sönlichkeiten des öffentlichen Lebens geschickt wird, um deren Urteile einzuholen und in der Werbung zu benutzen. Für die Öffentlichkeitsarbeit am wichtigsten sind die sog. Multiplikatoren der Medienbranche (Zeitungen, Zeitschriften, Funk und Fernsehen), die ein V. mit der Bitte erhalten, das Werk zu rezensieren. Vorzugsweise werden bekannte Kritiker mi…

Handstück

(131 words)

Author(s): H. Buske
Aus der geologischen Fachsprache übernommener Terminus, angewendet 1. auf ein Buch, das zu Lehr- und Anschauungszwekken benutzt wird, z. B. Lehrerhandstück, ein Lehrbuch, das dem Lehrer vom Verlag ohne Entgelt überlassen wird, wenn ein ganzer Klassensatz des betr. Titels bestellt wurde (auch Lehrerfreiexemplar). 2. Mit Schreibpapier durchschossenes wiss. Werk, in das der Autor Korrekturen und Ergänzungen für eine Neuaufl. einträgt. 3. In der Hand des Verlegers ein mit Schreibpapier durchschossener Verlagskat, für Korrekturen und Ergänzungen, die bei eine…

Ideenschriften

(226 words)

Author(s): H. Buske
oder Inhaltsschriften sind eine bestimmte Art von Bilderschrift (Piktographie) als zeichnerische Vorstufen der Schrift in Form einfacher Darstellungen von Begriffen, Ideen und Bedeutungen, ähnlich unseren modernen Piktogrammen zum Zwecke der Mitteilung. Die Symbolik dieser Bilder kann ebenso wie die von Gebärden jedermann verständliche Bedeutungen ausdrükken 565 ohne eine sprachliche Form zu haben. Die knappe Darstellung führt dazu, daß gewisse Bilder so vereinfacht werden, daß sie schließlich n…

Lexikologie

(129 words)

Author(s): H. Buske
Bereich der Sprachwissenschaft, der sich mit der Erforschung und Beschreibung des Wortschatzes einer Sprache beschäftigt, auch Wissenschaft von den lexikalischen Begriffen. Die allg. L. versucht die für viele Sprachen gültigen Gesetzmäßigkeiten aufzudecken. Die spezielle L. befaßt sich mit dem Wortschatz einer Sprache z. B. mit der morphologischen Zusammengehörigkeit. Die historisch–vergleichende L. untersucht die Herkunft und Gesch. der Wörter (Etymologie). Die synchronische L. beschreibt eine …

Deckungsauflage

(171 words)

Author(s): H. Buske
auch Kostendeckungsaufl., ist der Teil der Druckaufl., den ein Verlag verkaufen muß, um aus diesem Umsatzerlös alle für die Herstellung eines Titels anfallenden Kosten zu decken. Die Höhe der D. wird auch in Prozenten ausgedrückt. Wird die Gesamtabsatzzeit lang veranschlagt, ist die D. niedrig anzusetzen(z. B. 20%), i. d. R. liegt sie bei kleineren Aufl. bei 50%. Folgende Formel liegt der Errechnung zugrunde: Aus der Höhe der D. ergibt sich der Ladenpreis. Nach Verkauf der D. beginnt der Bruttogewinn. Je nach Verlagsstruktur, Struktur des Abnehmerkreises und Erwartungshalt…

Wittwer, Konrad GmbH & Co. KG

(519 words)

Author(s): H. Buske
mit Sitz in Stuttgart besteht als Firmengruppe aus der Konrad Wittwer GmbH Bahnhofsbuchhandlungen mit 23 Niederlassungen, davon neun in Stuttgart, 11 in Städten des Umlandes, in Chemnitz und zwei in Dresden; weiter aus der Konrad Wittwer GmbH. Verlags- und fünf Sortimentsbuchhandlungen mit Filialen in Stuttgart-Hohenheim, Stuttgart-Pfaffenwald, Sindelfingen und Ludwigsburg. Der Firmengründer K. Wittwer, * 16. 10. 1842 als Sohn eines Landarztes in Bidingen bei Marktoberdorf, † 24. 2. 1914 in Stut…

Wachholtz, Karl Verlag GmbH

(345 words)

Author(s): H. Buske
Karl Johann Gottfried Wachholtz (1892–1962) aus Neumünster / Holstein absolvierte das dortige Gymnasium, lernte in Hamburg Papierkaufmann und besuchte die Handelshochschulen in München und Berlin. Am 1. 5. 1919 kaufte er von seinem Vetter Robert Hieronymus den 1871 gegr. «Holsteinischen Courier» zur Hälfte und erwarb die Ztg. ein Jahr später ganz. In älteren Verlagsprospekten wird als Gründungsjahr 1871 angegeben, der Firmenname K. W. ab 1923. In diesem Jahr vereinigte er die «Niederdeutsche Run…

Taschenwörterbuch

(230 words)

Author(s): H. Buske
handliches, kompaktes Wb. im Taschenformat, alphabetisch nach Begriffen geordnet und alle Gebiete der Unterhaltung, Bildung, Konversation, des Wissens betreffend oder als fachliches Nachschlagewerk dienend. Mit der Bez. T. wird nur das Format ausgedrückt. T.er sind hervorgegangen aus den kleinformatigen Almanachen und Taschenbüchern des 18. Jahrhunderts. In gleichen Formaten tauchen um 1800 die ersten Wb. mit der Bez. T. auf wie «Italiän.-dt. und dt.-italiän. T.», Stuttgart 1793–94, oder J. Chr.…

Hörerexemplar

(260 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für das Werk eines Hochschullehrers, das seine Hörer mit einem Hörerschein in jeder dt. Buchhandlung zu einem um 20% ermäßigten Ladenpreis erwerben können. Der § 26 des dt. Gesetzes über das Verlagsrecht von 1901: Überlassung von Abzügen zum Vorzugspreis, wurde von vielen Hochschullehrern benutzt, um ihren Hörern verbilligte Bücher zu verschaffen. Die umstrittene Frage, ob dies ihnen auch gestattet sei oder ob diese Bücher durch Buchhandlungen abzugeben seien, wurde mit dem Urteil de…

Exponent

(123 words)

Author(s): H. Buske
1. Im mathematisch-naturwiss. Satz in einem kleineren Schriftgrad hinter einem Formelbuchstaben hochgestellte Zahlen oder Formelbuchstaben, gelegentlich auch komplizierte mathematische Ausdrücke, welche die Potenz der betreffenden mathematischen oder physikalischen Größe ausdrücken. E.en können Formelbuchstaben sein, die ihrerseits wieder E.en besitzen. Diese mehrstufigen Ausdrücke wie auch E.en 1. oder 2. Ordnung werden durch unterschiedliche Größe der einzelnen Buchstaben und Zahlen und durch ent…

Standard Book Number (SBN)

(415 words)

Author(s): H. Buske
urspr. auf Großbritannien begrenzte Version der späteren International Standard Book Number (ISBN). Verstärkter Einsatz von EDV-Anlagen im engl. Verlagswesen führten in den 1960er Jahren zu Überlegungen über eine einheitliche Buchnumerierung. Als der bedeutendste Zwischenbuchhändler W. H. Smith and Sons Ltd. außerhalb Londons ein hochmodernes, EVD-gesteuertes Lagerhaus plante, beauftragte das engl. Distribution and Methods Commitee in Zusammenarbeit mit dem System Services Dept. of W. H. Smith P…

Gurmukhi-Schrift

(113 words)

Author(s): H. Buske
auch Gurumukhi-Schrift, eine verbesserte Form der Landā-Schrift, in der das Punjabi oder Panjabi im Nordwesten Indiens geschrieben wird. In der G. sind die heiligen Bücher der Sikhs gedruckt. Das Alphabet ist sehr frei aus der Devanägari-Schrift (Indische Schriften) abgeleitet und das Ergebnis einer vom Sikhfiirsten Angad (1538–1552) durchgeführten Schriftreform. H. Buske Bibliography Grierson, G. A.: Linguistic Survey of India. Vol. 9, Part 1. Calcutta 1916 (ND New Delhi 1968), S. 624 Cummings, T. F. / Bailey, T. G.: Panjabi Manual and Grammar. Calcutta 1925 Diringer, D.: The A…

Ausbildungsplan

(89 words)

Author(s): H. Buske
Jeder Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für den Lehrling (Auszubildenden) einen Ausbildungsplan laut § 5 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Buchhändler/zur Buchhändlerin zu erstellen. Er soll individuell auf die geistigen und k…

Siebeck

(749 words)

Author(s): H. Buske
Verlegerfamilie. Erster Buchhändler in der kinderreichen Familie des August David Heinrich S., Organist zu St. Johannis in Leipzig, war Hermann Adolf S. (* 1816 in Leipzig, † 1877 in Frankfurt a. M.). Hermann S. wurde von der Witwe Heinrich Laupps 1839 zum Geschäftsführer der Lauppschen Buchhandlung in Tübingen berufen, nach seiner Heirat mit der ältesten Tochter 1840 zum Teilhaber. Nach dem frühen Tod seiner Frau 1842, die ihm zwei Kinder hinterließ, heiratete er 1849 deren jüngere Schwester Ma…

Schwabacher

(633 words)

Author(s): H. Buske
aus der Rotunda hervorgegangene, vorherrschende Druckschrift der Spätrenaissance u…

Semitische Schrift

(239 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für die Schriften der semitischen Sprachfamilie, die, nicht unproblematisch, in drei Gruppen eingeteilt werden kann: 1. die ostsemitische Schrift mit akkadisch (babylonisch-assyrisch), 2. die nordsemitische Schrift mit hebräisch-kanaanäisch, aramäisch, phönizisch, syrisch nordarabisch und 3. die südsemtische Schrift mit lihjanisch, thamudisch, safatenisch, sabäisch und äthiopisch. Bis auf die Keilschrift der Ostsemiten benutzten die anderen semitischen Völker eine Mischung aus Elementen der Silbenschrift und der Buchstabenschrift. Ihnen allen gemeinsam ist die Regel, daß jede Wortwurzel, die unverändert bleibt, aus drei Konsonanten besteht, während die Vokale wechseln; sie dienen der grammatischen Formenbildung. Die Jh. dauernde Formentwicklung der einzelnen Zeichen der S. verlief je nach Schrifttypus sehr unter…

Vögelin, Ernst

(322 words)

Author(s): H. Buske
*10. 8. 1529 in Konstanz, † 20. 9. 1589, genannt auch Ernestus typographicus, wirkte 1559–1571 als Drucker und Verleger in Leipzig. V. übernahm 1556 die Leitung der Druckerei Valentin Bapst (auch Papst), dessen Tochter Anna er 1557 heiratete. 1559 erhielt er das Leipziger Bürgerrecht. Seit 1559 firmierte er unter seinem Namen und zahlte 1562 seine Schwäger aus, erwarb ein Grundstück in der Nicolaistraße, wohin er die Druckerei verlegte. Im Frühjahr 1565 erweiterte er seine Firma durch Ankauf der…

Originaltext

(123 words)

Author(s): H. Buske
O. heißt 1. der urspr., vom Autor signierte, selbst geschriebene oder auf Tonträger gesprochene Text im Gegensatz zur Abschrift, Kopie, Übers., Nachahmung oder Fälschung. Dem O. gleichzusetzen sind unsignierte Hss., auch Varianten eines Textes, wenn sie zu Lebzeiten des Verf. autorisiert, sowie Hss.-Faks., so sie mit dem Original verglichen werden. 2. Bei Übers. Bezeichnung für die Textvorlage in der Originalsprache. ApographonArchetypusAusgabeAu…

Kalmückische Schrift

(136 words)

Author(s): H. Buske
1648 vom Lama Zaya Pat;u;lit aus der mongolischen Schrift entwickelt rur die an der unteren Wolga angesiedelten Kalmücken. Sie unterscheidet sich von dieser durch einige geringfügig anders geformte Zeichen, wodurch eine größere Genauigkeit in der Wiedergabe der Vokale erzielt wird. Seit 1920 bestehen Bestrebungen, die mongolische durch kyrillische Schrift zu ersetzen; von 1927-1930 war Verwendung kyrillischer Buchstaben Vorschrift. Zur Einführung der lat. Schrift kam es 1930-1938. Dieser Versuch…

Reprintverlag

(329 words)

Author(s): H. Buske
Spezialverlag, der ausschließlich oder vorwiegend Reprints herausbringt, was sich in vielen Verlagsnamen ausdrückt, wie u. a. Johnson Reprint (New York), Kraus Reprint (Millwood), Laffitte Reprints (Marseille), Slatkine Reprints (Genf), Reprint Verlag (Leipzig), Sändig Reprint (Vaduz) oder Entomological Reprint Specialists (Los Angeles). Die großen R.e. entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg aus Antiquariaten. Dort liefen die Desiderata der Bibl.en und neuen Institute zusammen. Europäische wiss. …

Vereinfachte Remission

(207 words)

Author(s): H. Buske
von a Defektex. (VR), im Buchhandel bis Mitte der 1970er Jahre noch als a körperlose Remission bezeichnet, heißt die Rücksendung von Titelblatt und / oder Defektbogen bzw. anderer defekter Teile an den Verlag zum Umtausch in ein einwandfreies Ex. oder Gutschrift des Betrages. Die V. dient beiden Seiten zur erheblichen Kostenersparnis. Der Sortimenter-Ausschuß des Börsenvereins gibt regelmäßig eine Liste der Verlage heraus, die sich an der V. beteiligen. Sie enthält in Spalten: 1) die Verkehrsnummer, 2) alphabetisch geordnete Firmen, 3) Firmenadresse, 4) Remissionsanschrift der Auslieferung, falls abweichend von der Verlagsanschrift, 5) die Betragsgrenze, bis zu welchem Ladenpreis eine V. gestattet wird, 6) Belegteile aus dem Defektex. a) Titelblatt und / oder b) Defektbogen c) bei Taschenbüchern Titelseite und Umschlag, 7a) Grundsätzlich Ersatzlieferung (Umtausch), 7b) Grundsätzlich Gutschrift, 7c) Gutschrift nur, wenn Titel vergriffen. Vorgedruckt ist ein Merkblatt zur V., das Arbeitshilfen für die praktische Durchführung enthält. Barsortimente nehmen bislang an der V. nicht teil. Defekte vom Barsortiment gelieferte Ex. werden dem Sortiment nach Remissio…

Geschenkausgabe

(38 words)

Author(s): H. Buske
gegenüber einem Taschenbuch oder einer als billig erkennbaren Ausg. ein sauber und fest gebundenes Buch, gedr. auf gutem Papier, in gediegener Typographie des Inhaltes und Einbandes, das auch ein Laie als besonders wertvoll empfindet. H. Buske

Rechtsläufig

(148 words)

Author(s): H. Buske
wird eine Schrift genannt, wenn ihre Zeichen von links nach rechts angeordnet sind, auch als dextrograd bez. (lat. dexter rechts, dexiographisch von links nach rechts geschrieben). Veraltet ist die Bezeichnung Abduktionsschrift (nlat. abductio das Wegführen). R. sind alle lat. Schriften, von den nichtlat. die kyrillischen, armenischen, georgischen, griech. und die meisten indischen. Verschiedentlich trifft man bei stasiatischen Schriften, deren Zeichen in Spalten angeordnet sind, auf r.e Spalten…

Verkaufskatalog

(90 words)

Author(s): H. Buske
ist eine nach bestimmten Kriterien geordnete, oft mit Abb. versehene Liste von Waren, die zum Verkauf angeboten werden wie z. B. in Versandhaus- katalogen. Ein V. muß diese Ware genau beschreiben wie Vollständigkeit, Alter, Zustand und den Verkaufspreis angeben. Obligatorisch ist das Impressum mit Aufnahm…

Pendred, John

(124 words)

Author(s): H. Buske
* um 1742 in London, 1793 ebd., engl. Drucker, Verleger und Stückeschreiber. P. war Hrsg, des ersten engl. Buchhandels – Adreßbuches «The London and Country Printers, Booksellers and Stationers VADE MECUM», London 1785. Es enthielt ortsalphabetisch die Adressen der Buch – und Kupferdrucker, Schriftgießer, Buchhändler, Buchbinder, Musikalien –, Papier –, Schreibwarenhändler und Kartenmacher in England, Schottland, Wales und der wichtigsten Drucker in Irland sowie eine Aufstellung der in England p…

Wengler, Eduard

(186 words)

Author(s): H. Buske
Buchhändler, Verleger und Autor buchhändlerischer Fachliteratur. * 19. 12. 1809 in Hannover, † 23. 8. 1870 in Leipzig. W. veröff. dort 1855 das «Erklärende Fremdwb. für Buchhändler», 1859 den a «Usancen-Codex» für Buchhändler und Geschäftsverwandte und Bücher für die buchhändlerische Praxis. W. bearb. das Generalregister zum Börsenbl. für den Dt. Buchhandel 1834–1858 (Leipzig 1859). Nach Lehr- und Wanderjahren in der Hahnschen (Hof)buchhandlung Hannover, bei G. M. Meyer jun. in Braunschweig, in …

Schriftrichtung

(489 words)

Author(s): H. Buske
bezeichnet die Laufrichtung einer Schrift. Sie wird oft verwechselt mit Schriftanordnung wie z. B. bei Münzen die kreis- oder kreuzförmige oder spiralförmige auf dem Diskos von Phaistos, dessen S. bisher umstritten ist. Die S. bei den lebenden Schriftspra-chen umfaßt die drei großen Gruppen der rechtsläufigen (lat., kyrillisch, griech., georgisch, armenisch u. a. m.), der linksläufigen (arab., hebräisch, persisch u. a. m.) und der vertikalen (chinesisch, japanisch, koreanisch), deren senkrechte …

Somali-Schrift

(191 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für die um 1920 von Osman Yusuf Keenadiid, Sohn eines Somali-Sultans, geschaffene rechtsläufige Buchstabenschrift, nach dem Namen ihres Schöpfers «Osmania» genannt. Sie bestand aus 22 Konsonanten nach Vorbild und in der Reihenfolge der arabischen und folgenden fünf Vokalen i, u, o, a, e. Die einzelnen Zeichenformen sind zum großen Teil ohne Vorbild, wenn auch bei einigen eine Anlehnung an arab. und äthiopische Schriftzeichen nicht zu übersehen ist. Wesentlicher Mangel der S. war das …

Pergamentunziale

(422 words)

Author(s): H. Buske
ist eine bes. Form der griech. und rom. Unziale, die ihre hochste Vollendung, etwa beim 4. Jh. n. Chr. beginnend, in den prachtigen Bibelhss. des Codex Alexandrinus (griech.), Codex Sinaiticus (griech.), Codex Vaticanus (griech.) sowie der Quedlenburger Itala-Fragmente (rom.) oder dem Wiener Livius-Fragment (rom.) u. a. m. erreicht. War der Unterschied zwischen der Papyrusunziale und der P. urspr. nicht groB, solange beide BeschreibstofFe neben-einander verwendet wurden, entwickelte sich mit dem…

Auszeichnen der Bücher

(514 words)

Author(s): H. Buske
Nach der deutschen Verordnung zur Regelung der Preisangaben vom 14. 03. 1985 (BGBl.Jg. 1985. I, S. 580) ist jeder Kaufmann verpflichtet, seine Ware mit Preisschildern oder ähnlichem deutlich auszuzeichnen, einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Diese Auszeichnungsverpflichtung trifft auch für Ware in Schaufenstern, Schaukästen oder Verkaufsständen zu, wenn sie sichtbar ausgestellt oder vom Kunden unmittelbar entnommen werden kann. An Re- galen müssen Preishinweise angebracht oder Preisl…

Katabanische Schrift

(72 words)

Author(s): H. Buske
linksläufige Schrift des altsüdarab. (südwestsemitischen) Dialekts von Kataban (auch Qatȃban oder Quatȃban), in älteren Inschriften teilweise in Bustrophedon – Form, bis auf wenige Varianten identisch mit der sabäischen Schrift. Sie gehört mit ihr, dem Minäischen und dem Hadramitischen zu den vier Hauptdialekten des Altsüdarabischen. Älteste katabanische Inschrift aus dem 10./9. Jh. v. Chr. H. Buske Bibliography Höfner, M.: Altsüdarab. Grammatik. Leipzig 1943 Diringer, D.: The Alphabet. 3rd ed. London 1968.

Thamudenische Schrift

(184 words)

Author(s): H. Buske
oder thamudische, früher auch protoarab. genannt, gehört zur Gruppe der nordarab. Schriften und wird neuerdings als Frühnordarab. bezeich- net. Die meist als Graffiti auf Stein vorliegenden Funde sind weit verstreut im westlichen und zentralen Nordarabien, bes. in Midian. Ihr Alter wird unterschiedlich beurteilt und bis ins 6. Jh. v. Chr. datiert. Der Inhalt der Inschriften hat vorwiegend Memorialcharakter. Man unterscheidet zwei Formentypen: die der jüngeren östli-chen, deren Zeichenformen sich…

Sütterlin-Schrift

(225 words)

Author(s): H. Buske
Nach dem Schriftkünstler und Pädagogen Sütterlin benannte dt. und lat. Schreibschrift, die er unter Mitarbeit anderer Pädagogen ab 1911 entwickelte und an zahlreichen Schulen erprobte. Beide Schriften wurden 1915 in Preußen amtlich eingeführt. Unter S. wird im allg. die dt. Version verstanden, die fälschlicherweise als Synonym für dt. Schrift schlechthin gilt. Wesentlich an der S. war der Übergang von der vorherrschenden Schräg- in die Steillage, wodurch die Formen reicher und differenzierter wu…

Option

(349 words)

Author(s): H. Buske
bezeichnet das Recht einer Person, aufgrund eines Angebotes in einen Vertrag einzutreten. Im Buchhandel geregelt durch § 40 Urheberrechtsgesetz der BR Deutschland: Verträge über künftige Werke. 1. O.en zwischen Autor und Verleger treten in Verlagsverträgen oft als Nebenabreden auf, mit denen der Verlag neue Autoren mit künftigen Werken an sich binden will. Solche O.sverträge, auch Vorrechtsverträge, können zusätzlich abgeschlossen werden und besagen, daß der Verf. dem Verlag eine O. auf das (die) nächste(n) von ihm zur V…

Paetel, Gebr.

(443 words)

Author(s): H. Buske
Verlag in Berlin, hervorgegangen aus dem am 1. 1. 1837 gegr. Buch– und Kunstverlag von Alexander Duncker. Der größte Teil des Verlages wurde am 1. I. 1870 von Elwin und Hermann P. käuflich erworben und fortgeführt als A. Duncker's Buchverlag (G. R), am 2. 6. 1871 abgeändert in die spätere Bezeichnung. Die Brüder erweiterten den Verlag sehr schnell durch Zukauf von Werken der Belletristik, Kulturgesch., Philosophie, Literaturwissenschaft, Völkerkunde und Politik aus zahlreichen Verlagen, u.a. J. …

Buchhändlerbanner

(288 words)

Author(s): H. Buske
Mit dem Aufkommen von Buchhändlerwappen im 17. bis 19. Jh. entstanden überall in Europa Banner und Standarten der buchhändlerischen Orts– und Landesvereine, farbig geschmückt mit den verschiedensten Buchhändler–Insignien und –Wappen. Sie wurden bei größeren Festlichkeiten in der Öffentlichkeit gezeigt. Am bekanntesten ist das des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. Anläßlich der Einweihung des deutschen Buchhändlerhauses in Leipzig am 29. 4. 1888 wurde dem Börsenverein als Ehreng…

Weber, Hans von, Verleger

(495 words)

Author(s): H. Buske
angesehener Kunst- und Lit.verleger, * 22. 4. 1872 in Dresden, † 22. 4. 1924 in München, streitbarer und kritischer Feuilletonist in München. Nach mehrfachem Schulwechsel Abitur in Zittau, danach planloses Studium verschiedener Wissenschaften in Lausanne, Freiburg, Heidelberg und Leipzig. Dort von 1895–1897 Mitglied der poststudentischen «Literarischen Gesellschaft», 1898 Übersiedelung nach Mün-chen. Gab 1903 eine aufwendige Mappe mit 15 Faksimiledrucken von Alfred Kubin heraus. Gründung des HvW…

Walther, Christoph

(262 words)

Author(s): H. Buske
*um 1515 in Döbeln / Sachsen, †1574 in Holzdorf, wurde 1535 an der Univ. Wittenberg immatrikuliert und war von 1536 bis 1574 zunächst Un-terkorrektor in der Wittenberger Druckerei von Hans Lufft tätig, später als Korrektor. 1550–1551 war er in Königsberg / Preußen, um dort für Hans Lufft eine neue Druckerei einzurichten. W. war über die Wittenberger Bibeldruck-Geschichte sehr gut unterrichtet, verteidigte in seinen nicht unumstrittenen Schriften die Lufftschen Bibeldrucke, die er alle «selber ge…

Alternative Literatur

(292 words)

Author(s): H. Buske
Die A.L., auch Alternativliteratur, ist die lit. Form von Protesten meist Jugendlicher und Studenten gegen politische und gesellschaftliche Verhältnisse. Als Sammelbecken der unterschiedlichsten lit. und politischen Richtungen, die man selbst als lit. -alternativ bezeichnet, präsentiert sich die A.L., von einigen wohltuenden Ausnahmen abgesehen, als ein buntes Gemisch von Lyrik und Prosa aus Schülersprache und Politszene, durchsetzt mit Obszönitäten, oft von brutaler Wortgewalt oder im Soziologe…

Schrift

(1,086 words)

Author(s): H. Buske
(von lat. scriptum = das Geschriebene) ist, im Gegensatz zur elektronischen S., sichtbar gemachte Sprache, indem durch graphische Zeichen oder Bilder in bestimmter Folge oder Anordnung etwas mitgeteilt wird. Die Darstellung von Zeichen erfolgte durch Kerben, Ritzen, Meißeln, Malen oder Zeichnen auf feste Schriftträger wie Stein, Holz, Ton, Knochen u. ä. oder durch Malen, Schreiben, Zeichnen auf flexible Beschreibstoffe wie Leder, Pergament, Papyrus, Papier. Die S.-Form war und ist immer abhängig…

Vossische Buchhandlung

(258 words)

Author(s): H. Buske
gegr. in Berlin am 7. September 1693 von Johann Michael Rüdiger aus Heidelberg durch Privileg des Kurfürsten Friedrich III., das erst am 3. November ausgefertigt wurde und oft als Gründungsdatum ausgewiesen wird. Es folgten ab 1745 Johann Andreas (Vossische Zeitung) und Johann Adam Rüdiger sowie 1758–1769 Johann Heinrich Rüdiger. Eine Tochter des Johann Andreas heiratete den aus Lübben gebürtigen Potsdamer Buchhändler Christian Friedrich Voss, der zus. mit einigen Kollegen 1765 die «Buchhandlung…

Druckfragmente

(144 words)

Author(s): H. Buske
Als D. bezeichnet man durch Verschulden oder Tod des Verf. oder Verlegers, durch höhere Gewalt oder politische Umstände bedingt, unvollendete und unvollständige Druckwerke, die z. T. makuliert oder als Fragmente an den Handel verkauft wurden. Von der Schwierigkeit der bibliographischen Titelaufnahme bei D.n zeugen Antiquariats- und Bibliothekskat. Zahlreiche D. werden aufgrund der seltsamen oder spektakulären Umstände ihrer Entstehung von Sammlern gesucht und im Antiquariat hoch gehandelt. H. Buske Bibliography Bogeng, D. A. E.: Umriß einer Fachkunde für Büchersa…

Schreibzeug

(849 words)

Author(s): H. Buske
Sammelbegriff für Schreibwerkzeug und Schreibmaterial ( Tinte, Schreibfeder, Schreibpinsel u. a. m.) samt Zubehör wie Messer, Bimsstein, Eberzahn, Kreide, Tintenfässer oder -hörner, Lineal. Teil des S.s sind Schreibgarnituren zum Ablegen und Aufbewahren der Schreibgeräte und Tinten. Es gibt sie seit jeher in einfachen und kunstvollen Formen aller Stilrichtungen und in allen Materialien wie Holz, Metall, Fayence, Porzellan, Steingut oder Keramik. Sie sind heute nur noch in Privatslg. und Museen a…

Vordatierung

(212 words)

Author(s): H. Buske
bedeutet, Schriftstücke, Schecks, Wechsel u. a. m. mit einem spätern Ausstelldatum zu versehen. Im Buchhandel entspricht die V. bei Büchern einem alten Verlegerbrauch, von dem schon Sigmund Feyerabend 1568 in einem Schreiben an den Kurfürsten von Sachsen wegen eines Rechtsstreits über Druckprivilegien berichtet. Er habe das betreffende Werk bereits 1565 «zu truk-ken angefangen», obwohl der Druckvermerk 1566 ausweist. Es sei ein üblicher Brauch «wie alle Büchtrucker zu thun pflegen ... das Datum …
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