Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search


Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Weltsprache

(302 words)

Author(s): H. Buske
ist der gebräuchliche Name für jede der großen intern. Verkehrssprachen, in der sich Sprecher der verschiedensten Sprachgemeinschaften verständigen können wie englisch, spanisch, portugiesisch, franz. oder deutsch. Nur etwa 20 Sprachen werden heute von mehr als 50 Mio. Menschen gesprochen. Als älteste W. gilt das Babylonische, das im 2. Jahrtausend v. Chr. in Vorderasien bis nach Ägypten gesprochen wurde, abgelöst vom Aramäischen, das in Kleinasien und Mesopotamien verbreitet war. Einen weit grö…

Verband der Schulbuchverlage

(299 words)

Author(s): H. Buske
heute VdS Bildungsmedien e. V. in Frankfurt a. M. Der V. vertritt die Interes- sen aller Firmen, die Medien für das Bildungswesen produzieren, ist Ansprechpartner für Lehrer, Eltern, Schüler und Dozenten. Er veranstaltet gemeinsam mit dem Didacta-Verband die «didacta-Bildungsmesse». Zus. mit dem Institut für Bildung in der Informationsges. an der TU Berlin (IBI) wurde der «bildungssoftwareatlas» ins Netz gestellt. 2004 hat der V. die größte Online-Daten-bank zu Bildungsmedien mit ca. 56 Tsd. Titeln übernommen…

Sofortvariante

(169 words)

Author(s): H. Buske
Begriff aus der Sprache des Marketing, auch als «unverzügliche Alternative» geläufig. Verkaufsförderungsaktionen werden in zeitlich begrenzte Abschnitte eingeteilt, sog. Meilensteine. Bei Erreichen jedes neuen Abschnittes wird geprüft, ob die vorgegebenen Ziele erreicht wurden. Ist das nicht der Fall, wird sich umgehend für eine S. entschieden, die sowohl in der Forts. der Aktion mit anderen Mitteln oder aus ihrem Abbruch bestehen kann. Aus dem Buchhandel sind zahlreiche Beispiele bekannt wie de…

Linear–Antiqua

(152 words)

Author(s): H. Buske
sind Druckschriften aus dem Zeitalter der Technik des 19. und 20.Jh.s nach DIN 16518 und DIN 1451. Sachbetont und unpersönlich, werden sie vornehmlich in der Werbung eingesetzt. Man unterscheidet serifenbetonte (Beispiele: Clarendon, Schadow, Pro–Arte) und serifenlose (Beispiele: Akzidenz-Grotesk, Helvetica, Optima, Futura) L. Alle L.–Schriften haben eine meist einheitliche Strichdicke, bei den serifenbetonten gleich starke Serifen. Die Bez. «Linear» geht auf die Klassifikation des franz. Typographen Maximilien Vox von 1954 zurück, der sie «Linéale» nannte Memphis, e…

Kröner-Reform

(233 words)

Author(s): H. Buske
benannt nach dem Stuttgarter Verleger Adolf von Kröner, der wesentliche Teile der buchhändlerischen Reformbestrebungen in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s durchsetzte. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit und dem Eindringen branchenfremder Kräfte in den Buchhandel hatten Prcisschleuderei und Kundenrabatte zu untragbaren Zuständen geführt, unter denen bes. kleine Sortimente zu leiden hatten. Zahlreiche Bestrebungen, die Orts- und Kreisvereine zu einigen und gemeinsam die Statuten des Börsenverei…

Lexikonabsatz

(952 words)

Author(s): H. Buske
bezeichnet Verkauf und Vertriebswege von Lexikoneinheiten. Ersch. anfangs umfangreiche Lexika aus Preisgründen und um einen größeren Käuferkreis anzusprechen in Lfg., die meistens durch Kolporteure vertrieben wurden, ging man etwa ab Mitte/Ende des 19.Jh.S zum bandweisen Vertrieb über, der in Deutschland durch das Sortiment und über den Reise- und Versandbuchhandel, in anderen Ländern direkt von den Verlagen und über den Buchhandel, in den USA direkt durch Vertreter der Verlage erfolgte. Diese V…

Weiland, Gustav, Buchhandlung

(461 words)

Author(s): H. Buske
G. W. wurde am 28. 4. 1845 in Tating (Eiderstedt) als Sohn des dortigen Pastors geboren. Buchhändlerische Lehr- und Wander-jahre absolvierte er von 1864 bis 1870 bei A. Mentzel in Altona, bis 1872 beim Hamburger Verlag Carl Gaßmann. Am 1. 7. 1873 erwarb er von Johannes Carstens (1816 bis 1875) in Lübeck dessen am 1. 5. 1845 gegr. «Kunst- und Buchhandlung nebst Antiquar- und Commissionsgeschäft» mitsamt Beständen und Rechten von sieben Verlagswerken. Zunächst firmierte er als Johs Carstens’sche B…

Südsemitische Schriften

(424 words)

Author(s): H. Buske
südlicher Zweig der semitischen Schriften. Unterschieden werden fünf Schriftarten, die sich in eine nordarab. Gruppe aus dem Raum Nordwest-Arabien bis nach Syrien und eine südarab. aus dem Süden der arab. Halbinsel und dem gegenüber liegenden afr. Abessinien unterteilen. Die Schriften der nördlichen Gruppe sind 1. die liḥjanische Schrift aus Nordwestarabien. Sie ist auf das 4.–2. Jh. v. Chr. zu datieren, der ältere Schrifttypus auf etwa 7.–4. Jh. v. Chr. Sie wurde später im 2. Jh. v. Chr. von de…

Erscheinungsweise

(69 words)

Author(s): H. Buske
ist die Bezeichnung für den zeitlichen Abstand zwischen dem Erscheinen von zwei aufeinander folgenden Ausg. eines Druckwerkes, das unregelmäßig (Fortsetzungswerk, Gesetzeskommentar, Lieferungswerk, Monographienserie) oder periodisch (Ztg., Zs., Jb.) z.B. täglich, wöchentlich, monatlich, viertelj., halbj., j. erscheint. Zeitliche Zwischenstufungen wie zweimal täglich bei Großstadtzeitungen, 14tägig bei Heftromanen oder zweimonatlich bei einigen Taschenbuchserien sind üblich. Die Angabe der E. ist bei Zss. obligatorisch und Bestandteil des Impressums H. Buske

Reformbewegung

(328 words)

Author(s): H. Buske
hier Zusammenschluß einer größeren Anzahl von dt. Verlegern und Buchhändlern, um angestrebte Reformen gemeinsam durchzusetzen. Reform-bestrebungen galten im Buchhandel vorwiegend der Schleuderei und dem unberechtigten Nachdruck. Sie waren gleichzeitig Versuche, für den Buchhandel untereinander und den Kunden gegenüber einheitliche Verkehrsregeln zu schaffen sowie einmal gewährte Privilegien zu verteidigen. Wohl die früheste Bildung einer R. wurde 1765 ausgelöst durch P. E. Reichs Schrift «Erstes…

Gegen-Buchmesse

(226 words)

Author(s): H. Buske
(Gegenbuchmesse) ist eine Protestmesse der Arbeitsgemeinschaft alternativer Verlage und Autoren (AGAV) gegen die «Übermacht» der großen Buchkonzerne auf der Intern. Frankfurter Buchmesse. Als Folge der politischen Geschehnisse im Frühjahr 1968 und der heftigen Studentendemonstrationen riefen im Herbst 1968 die APO (Außerparlamentarische Opposition) und der SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund) zu einer «Gegen-Buchmesse» in Frankfurt, zu Boykott und Demontage «bürgerlicher Linksgeschäftem…

Rawlinson, Sir Henry Creswicke

(369 words)

Author(s): H. Buske
*11.4.1810 in Chadlington, Oxfordshire, f 5* 3· 1895 in London, Militär, Diplomat und Gelehrter. R. war 1826-1833 im Dienst der engl. Ostindischen Kompanie in Indien, wo der britische Diplomat Sir John Malcolm (1768-1833) als Orientkenner in ihm das Interesse für altorientalische Sprachen weckte. Trotz wechselvoller Aufenthalte in Persien, Afghanistan, Arabien und Indien als Offizier, Berater und Konsul mit mehrfacher zwischenzeitlicher Rückkehr nach England fand er immer und überall Gelegenheit…

Barpaket

(214 words)

Author(s): H. Buske
Das B. ist die Sonderform einer Verlags-Büchersendung, deren Wert vom Kommissionär beim Sortimenter anfangs bar (Nachnahme), später gegen Barrechnung, meistens wöchentlich oder über Monatskonto, eingezogen wurde. Der B.verkehr entwickelte sich ab Mitte des 19. Jh.s in Leipzig als der Zentrale des mitteleuropäischen Buchhandels immer stärker. Zur Erleichterung und Vereinfachung von B.abrechnungen wurde die Girokasse der Leipziger Kommissionäre gegründet mit eigener B. kasse. An der Abwicklung des…

Semitische Keilschriftzeichen

(209 words)

Author(s): H. Buske
Mit der Übernahme der sumerischen Schrift um 2800 v. Chr. durch die semitischen Akkader begann eine mehrtausendjährige Entwicklung. Zu unterscheiden sind grundsätzlich die feineren Toninschriften vom 23. bis 18. Jh. v. Chr. von den späteren gröberen Steininschriften ca. 18. bis 17. Jh. v. Chr. Beide haben sich, bei gleichzeitiger Reduzierung des Zeicheninventars von etwa 900 auf 100, von der kräftigen Form der altakkadischen Keilschrift zur klassischen deutlicheren Darstellung entwickelt. Änderu…

Sozialgeschichte des dt. Buchhandels

(321 words)

Author(s): H. Buske
ist der historische Ablauf täglichen Geschehens unter bes. Berücksichtigung der an Herstellung, Vertrieb und Nutzung des Buches beteiligten Personen und Institutionen mit ihrem sozialen Umfeld innerhalb der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Sie ist wesentlicher Bestandteil der Buchhandelsgesch. einbezogen in die allg. politische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Die Historiographie der S. ist Teil der historischen Forschung. Sie beschreibt unter Anwendung sozialwiss. Methoden Alltagsleben, …

Stade (Niederelbe)

(450 words)

Author(s): H. Buske
1. Buchdruck Elias Holwein (1579 bis 1659)war 1600–1627 in Wolfenbüttel und bis 1651 in Celle als Buchdrucker und Formschneider tätig. Er erhielt 1651 vom Kgl. Schwed. Kommissariat in Bremen die Erlaubnis zum Betrieb einer Druckerei in Stade. Damit verbunden waren eine j. Besoldung, freie Wohnung und die Zusage zum Druck amtlicher Schriften. Nach seinem Tod 1659 übernahm seine Witwe die Druckerei, ab 1663 sein Sohn Caspar. Holwein druckte Gesang- und Gebetsbücher, Leichenpredigten, Kalender und Sc…

Wittich’sche Hofbuchdruckerei, L. C.

(377 words)

Author(s): H. Buske
Hervorgegangen aus der 1684 gegr. Buchdruckerei von Sebastian Griebel. 1701 durch Heirat mit der Witwe Griebels an Gottfried Haußmann, 1717 an Joh. Christoph Forter, 1737 an dessen Schwiegersohn Gottfried Heinrich Eylau. Seit 1738 ersch. dort das «Darmstädtische Frag- und Anzeigenblättgen», das damals wöchentlich in einer Aufl. von 100 Ex. vertrieben wurde. Aus ihm ging 1874 das «Darmstädter Tag(e)blatt» hervor, das bis 1951 bei W. erschien. Nach Eylaus Tod 1762 kam durch Heirat mit dessen Tocht…

Wochenblatt für Buchhändler, Antiquare, Musikund Dispütenhändler

(311 words)

Author(s): H. Buske
Titel des sog. «Krieger’schen Wochenblatts», das von dem Marburger Verleger Johann Christian Konrad a Krieger (1746–1825) von 1820 bis zu seinem Tode hrsg. wurde. Der erste Jg. 1819 bis 1821 umfaßte 52 Nummern, meist Doppelnummern, zu jeweils vier bzw. acht Seiten mit je 8 bis 16 Spalten, ein Bändchen von 201 Seiten mit 402 Spalten bestehend vorwiegend aus Verlagsanzeigen, Bücherangeboten und Büchergesuchen sowie Stellenanzeigen. Die Probleme des Buchhandels wurden beklagt wie Kundenrabatt, Schl…

Verpackungspapiere

(222 words)

Author(s): H. Buske
gehören zur großen Gruppe aller für Groß- und Kleinverpackungszwecke geeigneten Papiere mit bestimmten Festigkeitseigenschaften und hohen Grammaturen wie Packpapier, Goudronné-Papier oder Wellpappe. V. mit geringeren Gewichten werden vorwiegend für Klein-, Geschenk- und Schmuckverpackungen verwendet. Sie müssen über gefällige optische Eigenschaften und gute Bedruckbarkeit verfügen. Als V. für Südfrüchte und Pralinen werden die verschiedenen Seidenpapiere verwendet. V. für Lebensund Genußmittel m…

Zunner, Johann David d. J.

(379 words)

Author(s): H. Buske †
1656 ersch. die Witwe Z. des Älteren als Verlegerin von zwei Werken und 1665 erstmalig der älteste Sohn Johann David Z. der Jüngere mit vier Werken. Z. d. Ä. hatte seine Familie trotz seines hohen Ansehens erhebliche Schulden hinterlassen bei vier schweizer Firmen aus Basel, Zürich und Genf, vier holländischen aus Leyden und Amsterdam, ferner bei Wilhelm Lestenius aus Antwerpen, Lambert Passporte aus Lyon und Peter Haubold aus Kopenhagen. Noch 1673 hatte Z. d. J. trotz des eingebrachten Vermögen…

Schreibstoffe sind

(236 words)

Author(s): H. Buske
1. Flüssigkeiten wie Farben, Tinten, Tuschen und feste Materialien wie Graphit, Holzkohle, Kreide oder Schiefer, die entweder von Hand oder mittels Schreibwerkzeugen auf Beschreibstoffe und Schriftträger aufgetragen werden. Rote und gelbe aus Mineralien gewonnene Farbstoffe kommen schon in den Felsmalereien des Paläolithikums vor, weit über 30 Tsd. Jahre früher als die in den ägyptischen Wandmalereien. Reste antiker Rußtinten sind auf alten ägyptischen Schreibzeugen nachweisbar. Man benutzte dan…

Reprint

(249 words)

Author(s): H. Buske
(engl, to reprint = nachdrucken), reprographischer Nachdruck oder Neudruck eines urheberrechtsfreien oder durch die Rechtsinhaber lizensierten Druckwerkes vom urspr. Druckbild (also ohne Neusatz) in kleiner Auflage von heute meist weniger als 300 Exemplaren. Die Bezeichnung R. wurde nach 1945 aus dem Engl, übernommen. Waren bereits zu Beginn des 19. Jh.s durch den Steindruck von Alois Senefelder die technischen Voraussetzungen für die Herstellung von R.s geschaffen, ab ca. 1850 durch anastatisch…

Wunderlich Verlag, Rainer

(492 words)

Author(s): H. Buske
hervorgegangen aus der am 15. 2. 1913 von Ernst Rainer Wunderlich und Adolf Schmidt-Volker in Leipzig gegr. Verlags- und Sortimentsbuchhandlung. Letzterer übernahm 1919 die ausgegliederte Verlagsabteilung und firmierte Rainer Wunderlich Verlag. Dieser wurde 1921 an Wilhelm Stute verkauft, der die Firma am 1. 10. 1922 nach Bremen verlegte. Am 1. 3. 1926 kaufte Hermann Leins (* 25. 5. 1899 in Stuttgart, † 18. 7. 1977 in Reutlingen) den Firmen-mantel mit dem handelsrechtlich vorgeschriebenen Minimu…

Hörerrabatt

(81 words)

Author(s): H. Buske
Der in den dt. Universitäts- und Hochschulbuchhandlungen oft verlangte H. existiert so nicht. Gemeint ist ein Hörernachlaß, d.h., ein verbilligter Bezug von Büchern einzelner Dozenten, die i. d. R. auf Hörerschein zu einem um 20% ermäßigten Ladenpreis, dem sog. Hörerpreis, möglich ist. In der Schweiz wird Studenten deutschschweizerischer Hochschulen und Schülern der kantonalen Techniken auf Bücher gegen Vorlage des Studentenausweises ein Studentenrabatt von 10% gewährt. H. Buske Bibliography Verkaufsbestimmungen des Schweizerischen Buchhändler- und Verleger-Vere…

Angebot

(304 words)

Author(s): H. Buske
Das A. (der Antrag, die Offerte) ist Bestandteil des Kaufvertrages (i. d. R. zweiseitiges Rechtsgeschäft). Durch das A. (Vertragsantrag) der einen Seite und die Annahme (Einverständniserklärung) durch den Interessenten kommt der Kaufvertrag (§ 305 BGB) zustande. Der Anbieter ist an sein A. gebunden, sofern er nicht die Gebundenheit durch eine Freizeichnungsklausel ausgeschlossen hat. Im Sortimentsbuchhandel üblich «Liefermöglichkeit und Preisänderung Vorbehalten» z. B. bei Titeln, die zwischen A…

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

(246 words)

Author(s): H. Buske
sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen bei Abschluß eines Vertrages stellt. Sie werden nur dann Bestandteil eines Vertrages, wenn der Verwender die andere Vertragspartei ausdrücklich auf sie hinweist und ihr die Möglichkeit verschafft, von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen. Niedergelegt im Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB-Gesetz) vom 9. Dez. 1976 (Bundesge-setzbl. 1, S. 3…

Verlagswerk

(198 words)

Author(s): H. Buske
im weitesten Sinne jedes von einem Verlag veröff. Produkt. Festgeschrieben in der letzten Fassung der Verkehrsordnung für den Buchhandel (gültig seit 31. 8. 1989)§ 1, 3: «Werke» sind alle Gegenstände des Buchhandels sowie des Zeitschriften- und Kunsthandels, die der Verlag herstellt und verbreitet. Gegenstände des Buchhandels sind alle Werke der Literatur, Tonkunst, Kunst und Fotografie, die durch ein grafisches, phonografisches, fotografisches, fotomechanisches oder magnetisches Verfahren (auch…

Zickfeldt, A. W., Verlag

(325 words)

Author(s): H. Buske †
gegr. am 23. 11. 1868 in Osterwieck am Harz von August Wilhelm Z. (* 2. 2. 1946 in Gandersheim, † 11. 8. 1905 in Osterwieck) als Druckerei des «Osterwiecker Anzeiger», der wöchentlich dreimal ersch. und später umbenannt wurde in «Ilse-Zeitung». Laut «Russel’s Gesammt-Verlags-Katalog» von 1881 lag das Hauptgeschäft in «Redaction und Expedition der ‹Ilse-Zeitung›, Buchdruckerei mit Dampfbetrieb für Werke und Accidenzen, Notendruckerei, Buchbinderei, Xylographische Anstalt, Liniieranstalt, Papier- …

Weltbild Verlagsgruppe GmbH

(460 words)

Author(s): H. Buske
führendes Medienunternehmen (Bücher, Tonträger, Videofilme, Spiel- und Lernprodukte) im dt.sprachigen Raum sowie Vertrieb ausgewählter Gebrauchs- und Geschenkartikel mit Sitz in Augsburg. Eigene Niederlassungen oder Kooperationen mit anderen namhaften Medienhäusern in der Schweiz, Österreich, Polen, Russland und den Niederlanden. Gesellschafter mit unterschiedlichen Anteilen sind 14 Diözesen und die Soldatenseelsorge in Berlin. Verkauft wird seit 1972 über den W. Versandkat. mit einer Aufl. von 4 Mio. / Monat, in der Schweiz und Österreich je 1 / sub:2 Mio. / Monat, ü…

Usancen-Codex

(500 words)

Author(s): H. Buske
ist die Bezeichnung für die kodifizierten Handelsbräuche im Buchhandel. Erste Überlegungen reichen bis ins Ende des 18. Jh.s zurück, als Nachdruck, Preisschleuderei und Kundenrabatt, hervorgerufen durch Überproduktion der Verlage und zunehmende Zahl von Buchhandlungen ausuferten und der Ruf nach Kodifizierung solider Handelsbräuche immer lauter wurde. Schon Göschen verwies darauf in seinen «Meine Gedanken über den Buchhandel» (Leipzig 1802). Eine Deputation von 30 Buchhändlern hatte 1803 in Leip…

Ras Schamra

(330 words)

Author(s): H. Buske
Gegenüber der Insel Zypern hegt an der nordsyrischen Mittelmeerküste ca. 13 km nördlich von Latakia der Hafen Menet el–Bēda, wo 1928 eine Grabkammer mit zyprischen und mykenischen Keramiken aus dem 13. — 12. Jh. v. Chr. entdeckt wurde. Franz. Archäologen unter Claude F. A. Schaeffer und G. Chenet konnten dort 1929 eine Nekropole aus der Spätbronzezeit freilegen und stießen ca. 1 km östlich des Hafens auf den Schutthügel Räs–eš Šamra mit Spuren einer Siedlung aus der Zeit 16. — 12. Jh. v. Chr. Di…

Normdatenlexikon

(154 words)

Author(s): H. Buske
Das seit 1990 von der Buch- und Verlagsbranche geforderte und von einer Kommission des Betriebswirtschaftlichen Ausschusses (BWA) des Börsenvereins erarbeitete N. definiert die vier Standardformate für den Austausch elektronischer Daten im Buchhandel zwischen Verlag, Zwischenbuchhandel und Sortiment: Bestellsatz, Lieferschein, Rückmeldung, Titelstammsatz. Sie sind so aufgebaut, daß fehlende oder erst in Zukunft benötigte Informationen ohne Änderung der Grundstruktur hinzugefügt werden können. In…

Vide infra

(44 words)

Author(s): H. Buske
veraltet für «siehe unten», «weiter hinten» in einem Buch. Verweis auf eine Person oder Sache, einen Ort oder Vorgang, ein Ereignis in den nachfolgenden Textteilen. Auch in der Abkürzung «v. i.», vereinzelt als «ut infra» = «wie unten bemerkt». H. Buske

Gemeinschaftsverlag

(186 words)

Author(s): H. Buske
Ein G. oder eine Co-Produk-tion (Koproduktion) liegen dann vor, wenn Herstellung und Vertrieb eines Werkes oder mehrerer Werke von zwei oder mehr verschiedenen Verlagen, die ihren Sitz nicht in einem Land zu haben brauchen, vorgenommen werden. Der G. wird meist aus wirtschaftlichen Gründen angestebt, um die Herstellungskosten zu mindern und/oder den Vertrieb zu optimieren, wenn einer der Partner nur auf Teilmärkten vertreten ist. Die gemeinsamen Objekte bei inländischen Verlagen sind, abgesehen …

Wegner, Grossohaus

(258 words)

Author(s): H. Buske
angesehenes, auf den kleinen und mittleren Sortimentsbuchhandel in Norddeutschland ausgerichtete Buch- und Zss.großhandlung (1875–1996) mit hohem Exportanteil, hervorgegangen aus der am 1. 3. 1875 in Hamburg gegr. Verlags- und Exportbuchhandlung, Druckerei und lithographischen Anstalt H. Carly. Besitzer H. Carly und Oscar Enoch (ab 1884) und Robert Enoch (ab 1893). Von 1931 an Alleinauslieferung und Vertrieb der Verlage The Albatross Hamburg, Bernhard Tauchnitz und Jakob Hegner, beide in Leipzig…

Buchhändlerfahne

(79 words)

Author(s): H. Buske
Eine B. hat es nie gegeben. Anläßlich großer Jubiläen wie Gutenbergfeiern oder Schiller-Festen sind zwar in den Festzügen Fahnen und Banner auch von Buchhändlern getragen worden, es hat sich aber um reine Phantasie– und Scherzprodukte gehandelt, die nicht als B.n zu bezeichnen sind. Buchhändlerbanner H. Buske Bibliography Endrulat, B.: Das Schillerfest in Hamburg. Hamburg 1860, S. 183 Buchhandel in Hamburg. Hrsg.: Norddt. Verleger- u. Buchhändler–Verband. Hamburg 1960, S. 16 Taubert, S.: Bibliopola. Bd. 2. Hamburg 1966, S. 428/429

Sozialwerk des Dt. Buchhandels e. V.

(311 words)

Author(s): H. Buske
Das S. ist ein Verein bürgerlichen Rechts. Es entstand 1952, als sich der Unterstützungsverein Dt. Buchhändler und Buchhandlungsgehülfen, Berlin (gegr. 1836), das Erholungsheim für Dt. Buchhändler e. V., Berlin (gegr. 1911 und aus dem Sozialwerk 1957 ausgeschieden), die Max-Röder-Stiftung, Düsseldorf (gegr. 1918), und die Herbert-Hoff-mann-Gedächtnis-Stiftung e. V., Stuttgart (gegr. 1952), zusammenschlossen, um ihre Aufgaben aufeinander abzustimmen und sich gegenseitig zu fördern. Im Jahre 1974 …

Freiexemplar

(289 words)

Author(s): H. Buske
Im Buchhandel unentgeltlich abgegebenes Druckerzeugnis, dessen Abgabe freiwillig z. B. als Lese-, Besprechungsstücke oder Werbeex. auf vertraglicher Basis z. B. als Autorenfreiex. oder durch Gesetz bestimmt als Pflichtex. erfolgt. Im ZeitungsundZeitschriftenwesen (Grossohandel) werden diejenigen als F.e bezeichnet, welche kostenlos abgegeben werden, jedoch keine Werbeex. sind und auch nicht als Vorauslieferung bei einem neuen Abonnement dienen. Im dt. Verlagsgesetz § 6 ist die zulässige Anzahl von F.en bestimmt. Sie darf den zwanzigsten Teil einer A…

Korrespondenzblatt

(251 words)

Author(s): H. Buske
periodisch erscheinendes zei-tungs– oder zeitschriftenähnliches Mitteilungsbl. mit allg. Nachrichten, vorwiegend jedoch von fachlichen und wiss. Vereinigungen in der anfänglichen Schreibweise Correspondenzblatt. Entstanden aus den zahlreichen Correspondenten des 18. Jh.s, deren Rubriken von neuen, merkwürdigen und gelehrten Sachen sich zu selbständigen Beilagen von Nachrichten aus dem Reich der Wissenschaften entwickelten, die wiederum eigene K.er nach sich zogen. Die ersten K.er sind wohl das L…

Tartessische Schrift

(329 words)

Author(s): H. Buske
verschiedentlich auch turdetanische gen., hat ihren Namen nach Tartessos, antiken Quellen zufolge der Name für eine Stadt, ein Land oder den Fluß Baetis, heute Guadalquivir. Die Fundorte der tartessischen Inschriften sind geographisch recht klar ab-gegrenzt und liegen hauptsächlich im westlichen Gebiet der Algarve (Portugal) und in Andalusien im Südwesten Spaniens. Die T. wird durchweg übereinstimmend der Zeit zwischen dem 7. und 5. Jh. v. Chr. zugeordnet. Sie gehört mit der nordostiberischen un…

Depot-System

(213 words)

Author(s): H. Buske
Das D. im Buchhandel ist eine Sonderform des Geschäftsverkehrs zwischen vorwiegend wiss. sowie Fachverlag und wiss. und Fachbuchhandlung, wobei das Sortiment als sog. Depotbuchhandlung die lieferbaren Titel eines Verlages ganz oder in Teilen zu Sonderkonditionen erhält und ständig am Lager zu führen hat. Neuerscheinungen folgen durch Blanket Order. Das Depot bleibt Eigentum des Verlages, berechnet wird i. d. R. monatlich nach Verkauf. Das Sortiment erhält unter Umständen Gebietsschutz, d. h. ble…

Kinderbuchladen

(509 words)

Author(s): H. Buske
Spezialbuchhandlung für Kinderund Jugendlit. ergänzt durch Spiele, kindergerechtes (Holz–)Spielzeug, Handspielpuppen sowie in einigen Fällen pädagogischer und/oder sonderpädagogischer Lit., oft mit vorbildlichen Spiel– und Leseecken. K. veranstalten Autorenlesungen, erstellen Buchtips, Kataloge und pflegen bes. Kontakte zu Kindergärten und Schulen. Die besorgniserregende Jugendgefährdung in der Nachkriegszeit und der Kampf gegen Schmutz und Schund führten 1950 zur Gründung des ersten K.s in Deut…

Verlagsgruppe

(123 words)

Author(s): H. Buske
nennt man den Zusammenschluß mehrerer Verlage zu einer Firmengruppe mit dem Ziel, bessere Synergieeffekte zu erzielen, die einer kleineren Verlagseinheit alleine nicht möglich sind. Der Name V. entstand um 1990 als Folge der um 1960 einsetzenden Übernahmen bekannter Wissenschaftsverlage, kleinerer Allg.verlage oder auch nur der Verlagsrechte durch ausländische, dt. aufstrebende Firmen oder Konzerne. Damals noch Firmengruppe oder Verlagsgemeinschaft genannt, waren um 1980 die Bezeichnung Verlagsn…

Round Hand

(208 words)

Author(s): H. Buske
(Runde Hand), in England Anfang des 18. Jh.s aus der Italian hand (17. Jh.), verwandt der franz. batärde italienne, entstandene Schreibschrift mit betont breitem und rundem Schriftbild, größerem Kontrast der Haar- und Schattenstriche mit Betonung der Schlingen. Der Einfluß niederl. Kalligraphen ist unverkennbar. Die R. und ihre Variante Round text ähneln der modernen kursiven Lateinschrift. Beide dienten als Korrespondenzschrift und wurden von den Schreibmeistern in zahlreichen Veröff. herausges…

Remake

(130 words)

Author(s): H. Buske
Neufassung und Neuinterpretation einer künstlerischen Produktion. I. Bes. gebräuchlich bei erfolgreichen Filmen wie «King Kong» (1933/1976) oder «Holiday» (1930/1938). R.s sind gelegentlich ort– und zeitversetzt. Als Western–R. bezeichnet man Akira Kurosawas «Yojimbo» (Der Leibwächter 1960). 2. R.s in der Musik sind Interpretationen klassischer Werke aller Epochen mit anderen Künstlern und neuer Instrumentierung. Umgangssprachlich nennt man so etwas «recycelte» E– und U–Musik. 3. In der Lit. ist…

Verbreitender Buchhandel

(125 words)

Author(s): H. Buske
um 1960 entstandene zusammenfassende Bezeichnung für den gesamten Einzelund Großhandel mit Gegenständen des Buchhandels im Gegensatz zum rein herstellenden Buchhandel (Verlagsbuchhandel). Zum V. zählt man den a Sortimentsbuchhandel, Antiquariatsbuchhandel, Bahnhofsbuchhandel, a Reisebuchhandel, a Versandbuch-handel, Warenhausbuchhandel, a Werbender Buchund Zeitschriftenhandel. Im Wb. des Buches von Helmut Hiller erst in der 3. Aufl. 1967 (1. Aufl. 1954) genannt, bei Hiller / Strauß «Der dt. Buch…

Kassenzone

(84 words)

Author(s): H. Buske
in der Sortimentsbuchhandlung der Ladenraum, in dessen Mittelpunkt oder an dessen Ausgang die Kasse steht. Früher meist nur aus einem Kassentisch mit Kasse bestehend, haben moderne Ladenbauer eine Zone geschaffen, in der ein gefälliger, meist offener, halbrunder Kassentresen Informationsstand, Kasse, Warenausgabe und Buchausstellung zugleich ist. Um ihn herum befinden sich nach verkaufstaktischen Gesichtspunkten aufgestellte Bücher und Bücherstapel in vielfältiger Anordnung, die zu Zusatzkäufen …

Verlagshaus

(461 words)

Author(s): H. Buske
1. Soviel wie Buch- und / oder Zeitungs-verlag. Vereinzelt, in ca. 15 bis 20 Fällen, ist V. von der dt. Reichsgründung 1871 bis etwa 1930 Teil des Firmennamens, wie z. B. Leipziger Verlagshaus, V. der dt. Baptisten in Kassel, V. Bong in Berlin u. a. Ist dem Verlag eine Druckerei angeschlossen, heißt es oft «Druck- und Verlagshaus»; dahinter steckt meist ein Ztg.verlag mit Drukkerei und Buchabteilung. Adolph Russell verzeichnet 1894 im Firmenregister seines «Gesammt-Verlags-Katalogs» sechs als V. gen. Firmen. 2. Domizil mehrerer selbständiger oder im Verbund operierender Ve…

Richtungstaktschrift

(140 words)

Author(s): H. Buske
ein nach DIN 6 6010 binäres Schreibverfahren für Magnetbandaufzeichnungen, bei dem jedes Spurelement in zwei Teile geteilt ist, die in einander entgegengesetztem Sinne magnetisch gesättigt sind, wobei jede Pachtung des Flußwechse…

Vollbuchhandlung

(245 words)

Author(s): H. Buske
ist eine veraltete Bezeichnung für eine handelsgerichtlich eingetragene Buchhandlung, die ausschließlich Gegenstände des Buchhandels vertreibt und von einem Vollbuchhändler geführt wird. Die Entstehung des Begriffes ist in den 1930er Jahren zu suchen, als mit der Machtübernahme durch die Nationalsoziali…
▲   Back to top   ▲