Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Wendland" ) OR dc_contributor:( "H. Wendland" )' returned 441 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Mareks, Gerhard

(214 words)

Author(s): H. Wendland
* 18. 2. 1889 in Berlin, 13. 11. 1981 in Burgbrohl (Eifel). Deutscher Bildhauer und Graphiker, Schüler von August Gaul, Georg Kolbe und Richard Scheibe. M. wirkte 1919 am Bauhaus in Weimar, 1925-1933 an der Kunstgewerbeschule in Halle, 1946 bis 1950 an der Landeskunstschule Hamburg, später in Köln. Während der Neue Serie – Zeit galt M.' Kunst als «entartet». Sein plastisches Werk begleiten Holzschnitte in archaisch einfachen, aber einprägsamen Formen und Linien. Häufig gestaltet M. Umrißholzschn…

Füssli

(323 words)

Author(s): H. Wendland
Schweiz. Künstlerfamilie. Für die Buchill. sind von Bedeutung: Johann Melchior F. (* 1677 in Zürich, † 1736 ebd.), Zeichner für Kupferstich und Radierung. Sein größtes Werk sind die rund 750 Taf. für Johann Jacob Scheuch-zers «Physica sacra», die 1731–1735 entstanden. Ferner zeichnete er die Kupfer zu Scheuchzers «Historia natura-lis Helvetiae» und zum «Museum diluvianum» 1716. In den Jahren 1709–1729 entstanden die Zeichnungen für die «Zürcherischen Neujahrsblätter». Johann Caspar F. (* 1706 in Zürich, † 1782 ebd.), Zeichner für Kupferstich und Radierung. Er …

Thompson, John

(142 words)

Author(s): H. Wendland
* 25. 5. 1785 in Manchester, † 20. 2. 1866 in Kensington (London), engl. Holzschnei-der. Als Schüler von Brasson Isidor Branston, beeinflußt von John Thurston, arbeitete er als Illustrator und Holzstecher. Er wußte vor allem die Zeichnungen anderer Künstler technisch perfekt umzusetzen und sich an deren unterschiedlichen Stil anzupassen. Für über 900 Zeichnungen von Thurston fertigte er Holzstiche an, so für Dibdins «London Theatre» (1814–1818), Fairfax’ «Tasso» (1817), «Puckle’s Club» (1817), B…

Tuscher, Carl Marcus

(214 words)

Author(s): H. Wendland
* 1. 6. 1705 (Taufdatum) in Nürnberg, † 6. 1. 1751 in Kopenhagen, Kupferstecher, Zeichner, Illustrator, Maler, Architekt. Nach Lehre bei dem Kupferstecher J. D. Preissler in Nürnberg, reiste er 1728 mit Unterstützung seiner Vaterstadt nach Rom, wo er bei dem Kunstsammler P. v. Stosch erste Aufträge erhielt. Nach längeren Aufenthalten in Cortona, Livorno und Neapel reiste T. 1741 über Paris, die Niederlande nach London. Dort traf er den dän. Seeoffizier F.L. Norden, der im Auftrag des dän. Königs…

Thumann, (Friedrich) Paul

(159 words)

Author(s): H. Wendland
* 5. 10. 1834 in Groß-Tschacksdorf (Niederlausitz), † 20. 2. 1908 in Berlin, Illustrator, Historien- und Bildnismaler. T. wurde zum Lithographen in einem kartographischen Institut in Glogau ausgebildet. Nach Studium an den Akademien in Berlin und Dresden wurde er 1866–1870 Lehrer an der Kunstschule in Weimar. 1875–1877 Lehrer an der Berliner Akademie. Neben seiner Historienmalerei über Luthers Leben und Themen aus der Gesch. wurde T. zu einem der beliebtesten Illustratoren der letzten Jahrzehnte…

Klinger, Max

(144 words)

Author(s): H. Wendland
18. 2. 1857 in Leipzig, f 5. 7. 1920 in Großjena bei Naumburg, dt. Maler, Radierer und Bildhauer. Seit 1874 studierte K. mit Ferdinand Hodler und Max Slevogt in Karlsruhe; dann lebte er in Berlin, wo er 1878 erstmalig ausstellte. Neben seiner Malerei und der Skulptur, in der er die Polychromie der Antike wiederzubeleben versuchte, war K. in seiner Graphik zu symbolistischen, phantastischen, mitunter bedrohlich wirkenden Themen und Motiven gelangt, die man als Vorläufer der phantastischen oder surrealen Kunst ansehen kann. Die große Folge zeichnerischer und druckgraphischer Zy…

Knöfler, Heinrich

(83 words)

Author(s): H. Wendland
* 18. 4. 1824 in Schmölln (Altenburg), 31. 7. 1886 in Mauer bei Wien, dt. Porzcllanma-ler, Maler und Holzschneider. K. erlernte in Meißen die Porzellanmalerei, wandte sich in Wien ganz der Malerei und der Holzschneidekunst zu. Er gründete dort 1868 eine eigene Druckerei, aus der mehrfarbige Holzstiche hervorgingen, die zu seiner Zeit große Beachtung gefunden haben. H. Wendland Bibliography Archiv fur Buchdruckerkunst 1886, S. 269 Mayer, A.: Wiens Buchdruckcrgesch. 1482-1882. Bd. 2. Wien 1887, S. 346 Thie-me-Becker Bd. 21, S. 16.

Vogel, Hermann

(137 words)

Author(s): H. Wendland
*16. 10. 1854 in Plauen / Vogtland, † 22. 2. 1921 in Krebes / Vogtland, Maler und Illustrator. Der Sohn eines Baumeisters, studierte 1874 /1875 an der Dresdner Kunstakademie bei Ludwig Richter. V. ließ sich danach in Loschwitz bei Dresden nieder. Er arbeitete vor allem als Illustrator für die «Fliegenden Blätter», für Spamers «Weltgeschichte», für Schwabs «Volksbücher», Schalks «Dt. Heldensagen», Pfeils «Dt. Sagen». 1881 ersch. seine Ill. zu den «Auserwählten Märchen» von H. C. Andersen. Bei Bra…

Stock, Johann Michael

(84 words)

Author(s): H. Wendland
* 1731 in Nürnberg, † 30. 1. 1773 in Leipzig, Zeichner und Kupferstecher. S. wurde als Lehrer Goethes bekannt (1766), der ihm in «Dichtung und Wahrheit» ein lit. Denkmal gesetzt hat. S. hat für Leipziger Buchhändler und Verleger Porträtstiche sowie Ill. geschaffen, so z. B. zu Thümmels «Wilhelmine«, zu einer vierbändigen Übersetzung des «Don Quichote», zu Wielands «Neuem Amadis» und anderen Werken. Johann Michael Stock. Kupferstich aus Moritz August von Thümmel: Wilhelmine. 1768. H. Wendland Bibliography Thieme-Becker Bd. 32, S. 72.

Adeline, Louis Jules

(53 words)

Author(s): H. Wendland
* 28. 4. 1845 in Rouen, (?). 9.1909 in Rouen, franz. Schriftsteller, Zeichnerund Radierer.A. illustrierte seine zahlreichen kunstgeschichtlichen Schriften, die vorwiegend die Denkmäler seiner Heimatprovinz, der Normandie, behandeln. Insbesonderedankt ihm seine Vaterstadt Rouen reich ill. Werke über deren kunst- und kulturgeschichtliche Vergangenheit. H. Wendland Bibliography Thieme-Becker. Bd. 1, S. 81.

Vignettenbücher

(244 words)

Author(s): H. Wendland
sind Werke, die entweder nur mit Vignetten geschmückt sind oder die als Vorlagen- oder Auswahlkat. dienen konnten. Die Bezeichnung «Vignette» rührt von Ornamenten der Frühdruckzeit her, die Weinlaub oder Blätter zeigen. Der Begriff wurde auf alle Formen solcher Schmuckbilder übertragen. Die V. zeigen häufig Zierrat unterschiedlichster Art, Rocaillen, Blüten, Zweige, Gefäße, Putten usw., aber auch emblematische und allegorische Darstellungen. Häufig wurden sie ohne inhaltlichen Zusammenhang gebra…

Westall, Richard

(198 words)

Author(s): H. Wendland
* 13. 1. 1765 in Hertford, † 4. 12. 1836 in London, engl. Maler und Illustrator, Kupferstecher, Radierer. 1779 Schüler des Wappenstechers John Thompson und des Miniaturmalers J. Alefounder, 1785 der Royal Academy. W. erregte schon mit seinen ersten in der Akademie gezeigten Aquarellen historischen In-halts, Bildnissen und Bauernszenen Aufsehen. 1790–1794 Hausgenosse von Th. Lawrence. Seit 1794 wandte sich W. bes. der Buchill. zu, die sein Haupttätigkeitsfeld wurde. Für die «Shakespeare-Gallery» …

Defoe, Daniel

(151 words)

Author(s): H. Wendland
* 1660 in Cripplegate, † 26 4. 1731 in Moorgate, engl. Romanschriftsteller und Journalist, der über 250 Werke hinterließ und ein zum Teil abenteuerliches Leben führte. Unter dem Titel «The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner» veröffentlichte D. als 6ojähriger seinen ersten Abenteuerroman. Obwohl er zunächst lange einen Verleger suchen mußte, wurde dieser Roman nach seiner Veröffentlichung 1719 eines der erfolgreichsten Bücher in ganz Europa. Der «Robinson» …

Tiemann, Walter

(319 words)

Author(s): H. Wendland
* 29. 1. 1876 in Delitzsch, † 12. 9. 1951 in Leipzig, Schriftentwerfer, Typograph, Buchgestalter, Maler, Lehrer. Seit 1898 war er als Buchgestalter für Verlage tätig: E. A. Seemann, Julius Zeitler, Eugen Diederichs, S. Fischer, Insel-Verlag, Reclam, Rütten & Loening. Seit 1903 war er Lehrer und 1920 bis 1941 sowie 1945–1946 Direktor der Staatlichen Akademie für Graphische Künste in Leipzig. In seinen ersten Jahren entstanden auch einige Buchill. zu Apuleius «Amor und Psyche», Hauffs «Zwerg Nase»…

Parzival-Illustrationen

(278 words)

Author(s): H. Wendland
Wolfram von Eschenbach hatte zu Beginn des 13. Jh.s die franz. Artus–Epen zum bedeutendsten dt. Versepos der Stauferzeit, dem «Parzival», umgeformt. 1210 war das Werk vollendet. Die Originalhs. ist nicht erhalten, aber zwei Hss. aus der Zeit um 1250 (in St. Gallen und München) sind für die Überlieferung von Bedeutung. Die ill. Münchner Hs. (Bayerische SB Cgm 19) enthält vier Bildseiten eines vermutlich größeren Zyklus'. In je drei übereinander angeordneten Bildstreifen wird dort der Schluß der H…

Behmer, Marcus Michael Douglas

(213 words)

Author(s): H. Wendland
*1. 10. 1879 in Weimar, †16. 9. 1958 in Berlin. Deutscher Zeichner, Radierer u. Buchkünstler. Vorkämpfer für die Erneuerung der dt. Buchkunst. Begann schon als 19jähriger mit seltsamen Zeichnungen im «Simplicissimus» und war zwei Jahre später der Lieblingszeichner in O. J. Bierbaums «Insel». B. stand zunächst unter dem Einfluß Beardsleys, später entwickelte sich sein Stil selbständiger und übertraf im Gesellschaftskritischen und Morbiden sein Vorbild erheblich. Beim Illustrieren bevorzugte er ph…

Rentz, Michael Heinrich

(127 words)

Author(s): H. Wendland
*1701 in Nürnberg, 1758 in Kukus oder Prag. Schüler von Johann Daniel de Montalegre, wurde R. Hofkupferstecher des Grafen Sporck. Er schuf 125 Stiche zu einer Anthologie geistlicher Gesänge und Lieder (1725/1726) und etwa 50 Bl. zu einem Totentanz (1753). Weitere Stiche entstanden zu JohannHlerMinann_LGB_44 Schoen 3 Jacob Schüblers Werken, die bei Weigel in Nürnberg Leichte Verfassung der Practicabelsten Regul zur perspectivischen Zeichnungs-Kunst» (2 T., 1719 — 1720 u.ö.), zu «Neu inventirte Altäre ...» und weiteren Werken des Mathematik– und Architektur–Theoretikers. H. We…

Vogtherr, Heinrich d. J.

(112 words)

Author(s): H. Wendland
*1513 in Dillingen / Donau, † 1568 in Wien. Sohn des Heinrich d. Ä., Maler und Zeichner für den Holzschnitt. Nach Ausbildung in der Werkstatt des Vaters, war V. oft selbständig tätig. 1541 übersiedelte er nach Augsburg. Dort entstanden Groß-holzschnitte (Einblattdrucke), Wandmalereien und andere Gelegenheitsarbeiten. 1554 folgt er seinem Vater nach Wien. V. hat in der Mehrzahl Einblattholzschnitte gefertigt und nur wenig an Buchill. mitgearbeitet. H. Wendland Bibliography Thieme-Becker Bd. 34, S. 499–507 Benzing, S. 445 Lee-mann-Van Elck, P.: Die zürcherische Buchillustra…

Kunstdruck. M

(43 words)

Author(s): H. Wendland
it diesem Begriff bezeichnete man früher Ein – und Mehrfarbendrucke, die mit großer Sorgfalt Abb. in guter Qualität wiedergeben sollten. Dazu war ein gutes, geglättetes oder gestrichenes Kunstdruckpapier erforderlich, das es erlaubte, mit bes. feinem Raster zu drucken. H. Wendland

Mettenleiter, Johann Michael

(200 words)

Author(s): H. Wendland
5. 6. 1766 in Großküchen bei Neresheim, Württemberg, 19. 3. 1853 in Pas–sau, dt. Kupferstecher und Lithograph. M. galt als bedeutendster und typisch Münchner Buchillustrator im 18. und 19. Jh. Seit 1782 in München ansässig, wurde M. von den Münchner Verlegern Strobl und Joseph Lentner beschäftigt. 1790 wurde er Hof–Kupferstecher. 1808 errichtete er die Steindruckerei in der Steuer–Kommission und 1809 die beim Staatsrat. M. hielt sich 1818 für kurze Zeit in Warschau zur Einrichtung einer Kartendr…

Eckmann, Otto

(144 words)

Author(s): H. Wendland
* 19. 11. 1865 in Hamburg, † 11. 6. 1902 in Baden weder, dt. Maler, Graphiker und Kunsthandwerker des Jugendstils. Studium an den Kunstgewerbeschulen Hamburg und Nürnberg sowie der Kunstakademie München. E. war seit 1890 als Landschaftsmaler geschätzt. Nachdem er durch Justus Brinckmann in Hamburg mit japanischen Farbholz-schnitten vertraut gemacht wurde, wandte sich E. fast ausschließlich der dekorativen Graphik zu und wurde Mitarbeiter der Zeitschriften «Pan» und «Jugend». Ab 1897 Lehrer für o…

Vignettes de fonte

(115 words)

Author(s): H. Wendland
(franz.), gegossene Vignetten, sind typographische Schmuckstücke, die in Büchern des 18. Jh.s zum Verzieren von Kapitelanfängen oder von Leerräumen auf Schlußseiten dienten. Um Druckstöcke zu vervielfältigen, die in Holz oder Metall geschnitten waren, mußten Abformungen genommen werden, die zur Herstellung von Gußformen dienten. Diese wurden anfangs mit Gußeisen, später mit Schriftmetall ausgegossen (als Vollguß oder schrifthoch unterlegt). Im 19. Jh. wurden Vignetten dann im Schriftguß hergeste…

Ubbelohde, Otto

(208 words)

Author(s): H. Wendland
* 5. 1. 1867 in Marburg (Lahn), † 8. 5. 1922 in Goßfelden bei Marburg (Lahn), Maler, Graphiker, Buchillustrator. U. kam 17jährig nach Mün-chen und studierte an der Kunstakademie in München bei J. Herterich und L. von Löfftz. Das Radieren erlernte er von William Unger. U.s Zeichnungen lassen anfangs den Jugendstil noch spüren, wenn er auch einen strengen linearen Aufbau bevorzugte. Die Linie und das Spiel des Lichts sind seine wichtigsten Ausdrucksmittel bei vielen Federzeichnungen und Radierunge…

Technikbücher

(2,805 words)

Author(s): H. Wendland
stellen in Texten und Bildern mechanische Werkzeuge, Apparate, Maschinen und Fahrzeuge vor, die Baukunst, Handwerk, Transport, Fortbewegung und Reisen ermöglichen. Technische Ideen und Erfindungen entstanden sehr oft aus gezeichneten Ideenskizzen und Entwürfen, aus Modellen, Erprobungen und Versuchen. Erst danach folgte ein erklärender und zusammenfassender Text. Die Gesch. der Technik beginnt mit der Bautechnik, den technischen Mitteln für die Fortbewegung des Menschen und großer Lasten über weitere Distanzen. Architektur, Baukunst und Te…

Küfner (Küffner), Abraham Wolfgang

(123 words)

Author(s): H. Wendland
* 2. 2. 1760 in Betzenstein oder Gräfenbcrg (Oberfranken), 1817 in Ingolstadt, dt. Maler, Stecher und Verleger. Als Buchillustrator hat K. naturalistisch gearbeitet, er wählte vorzugsweise historische Stoffe. 1790 ill. er Niklas Vogts Schauspiel «Gustav Adolph», den «Historischen Almanach für den dt. Adel», Werke des Reichsgrafen Julius von Soden, den Frankfurter Taschenkalender für 1796, den Mainzer Landsturmalmanach für 1800, den Stuttgarter Almanach für Frauenzimmer für 1800 usw. In diesen Ar…

Vorlagenwerke

(404 words)

Author(s): H. Wendland
Bald nach dem Aufkommen der graphischen Bilddrucktechniken Kupferstich und Holzschnitt entstanden die ersten Abbildungssammlungen, die aus einer kleinen Folge von Kupferstichen oder Holzschnitten bestehen. Im 15./ 16. Jh. wurden ill. Bücher mit architektur- und kunsttheoretischem Inhalt gedruckt, außerdem Lehrbücher, die Baumeistern, Künstlern und Kunsthandwerkern zur Anregung und zur Vorlagenaus-wahl dienten. Solche Vorlagenwerke wurden unter dem Begriff Ornamentwerke zusammengefaßt, weil Verzi…

Quéverdo, François Marie Isidore

(161 words)

Author(s): H. Wendland
* 2. 2. 1748 in Josselin (Morbihan), 24. 1 2. 1797 in Paris, franz. Kupferstecher und Maler. Nach der Ausbildung bei Jean Baptiste Pierre und Joseph de Longueil betätigte er sich als Illustrator, bes. als Spezialist für Vignetten und Almanachbilder. Er war beteiligt an der Ill. zu «Voyage pittoresque ou description des royaumes de Naples et Sicile» (5 Bde., 1781 — 1786) von R. de Saint–Non. 1788 veröff. er zwei H.e in 2° mit Ornamentstichen «Cahiers de panneaux, frises et sujets arabesques». Zu …

Bry, de

(448 words)

Author(s): H. Wendland
flämisch-deutsche Künstlerfamilie in Frankfurt am Main. B., Theodor, * 1528 in Lüttich, † 1598 in Frankfurt am Main; B., Johann Theodor, * 1561 in Lüttich, † 1623 in Frankfurt am Main; B., Johann Israel, * vor 1570 in Lüttich, † 1611 in Frankfurt am Main. Weil er wegen seines reformierten Glaubens die katholischen Niederlande verlassen mußte, ließ sich Theodor B. 1570 in Frankfurt am Main nieder und gründete dort eine Buch- und Kupferstichhandlung, an der sich beide Söhne bald beteiligten. Er gilt als bedeutender Ornamentstecher und als tü…

Corneille, Claude

(126 words)

Author(s): H. Wendland
* 1500/1510 in Den Haag, † 1574 in Lyon, niederl.-franz. Maler und Graphiker. Tätig in Lyon als Porträtmaler für den franz. Hof. C. gehört zu den ital. beeinflußten Künstlern der franz. manieristischen Malerei. Als Graphiker ist er nur selten in Erscheinung getreten. Er soll an dem Werk «Epitome gestorum LVIII regum Franciae» (Lyon: Balthasar Arnoullet 1546) mitgewirkt haben, das als das erste Buch des 16. Jh.s in Frankreich angesehen wird, das mit Kupferstichen ausgestattet wurde. Außerdem hat …

Leyden, Lucas van

(286 words)

Author(s): H. Wendland
* 1494 in Leiden, 1533 ebd., niederl. Maler, Kupferstecher und Zeichner für den Holzschnitt. Er ist der bedeutendste Vertreter des Kupferstichs in den Niederlanden in der ersten Hälfte des 16. Jh.s. Lucas war vermutlich Schüler seines Vaters Huygh Jacobs zoon und des Cornelis Engelbrechtszoon. Sein erster Kupferstich ist 1508 datiert. Weil Lucas erst vierzehn Jahrealt war, galt er als Wunderkind und Frühbegabung. Obwohl seine Malerei bedeutend zu nennen ist, wird sein graphisches Werk noch höher…

Achenbach, Andreas

(83 words)

Author(s): H. Wendland
* 29· 9· 1815 in Kassel, t 1. 4. 1910 in Düsseldorf, beliebter Maler der Düsseldorfer Schule, bekannt durch dramatische Landschaften, war auch Radierer u. Lithograph. A. illustrierte mit Böhmer Tegners «Frithjofsage», 1842. Am bekanntesten sind seine Ill. fur die 1847 gegr. «Düsseldorfer Monatshefte». H. Wendland Bibliography Thieme-Becker I, S. 42-44; MEYER I, S. 43 ff. Kindlers Malerei- Lexikon I, S. 14 Rümann, A.: Das illustrierte Buch des 19. Jh. Leipzig 1930, S. 236, 286-287 AKL I, S. 220 - 22l.

Schmidt, Johann Gottfried

(98 words)

Author(s): H. Wendland
* 22. 6. 1764 in Dresden, † 7.7.1803 in Paris, dt. Kupferstecher und Illustrator. Schüler der Akademie in Dresden und von C. G. Rasp, ging S. 1802 nach Stuttgart, später nach Paris. Dort führte er zunächst zahlreiche Reproduktionsstiche nach Gemälden für Galeriewerke aus, ferner Porträtstiche nach Gemälden. Für den Leipziger Verleger Siegfried Leberecht Crusius entstanden Rundbildnisse dt. Theologen zu Beyers «Magazin für Prediger» (1789–1796), zu Joseph F. Racknitz’ «Darstellung des Geschmacks …

Zinkradierung

(126 words)

Author(s): H. Wendland
ist eine Radierung (Tiefdruck) auf einer polierten Zinkplatte, die anstelle einer teureren Kupferplatte verwendet wird. Zink ist eine Alternative, weil sich Zink mit verdünnter Salpetersäure ätzen läßt. Alle Werkzeuge, Gestaltungs- und Ausführungsmethoden wie Kaltnadel, Aquatinta, Vernis Mou und Schabtechnik (Mezzotinto) lassen sich auch in Zink anwenden. Die Aufl .höhe ist beim manuellen Tiefdruck etwas niedriger als bei den härteren Kupferplatten. Beim Farbdruck besteht die Gefahr, daß bestimmt…

Meister DS (Monogrammist DS)

(236 words)

Author(s): H. Wendland
oberrheinischer Illustrator, Zeichner für den Holzschnitt und vermutlich Maler. Zwischen etwa 1505 und 1515 ist DS als Künstler, danach als Fürsprech und Prokurator bis 1543 / 1544 in Basel nachweisbar. Elfried Bock hatte 1924 ein Werkverz. der Holzschnitte des Meisters DS veröffendicht. Frank Hieronymus konnte 1984 nachweisen, daß die Signatur auf einigen Holzschnitten mit Daniel Schwegler identisch ist. 1503 hatte Schwegler das Bürgerrecht in Leipzig erworben, war aber um 1505 wieder in Basel.…

Formschneider

(190 words)

Author(s): H. Wendland
ist der Handwerker, der die Holz-Formeln schnitt-Druckform nach der Vorzeichnung des Reißers mit Schneidwerkzeugen aus einem Holzbrett (Stock) herausarbeitet. Die aufgetragene Zeichnung muß so ausgearbeitet werden, daß alle Konturen als Stege stehenbleiben, wahrend alle nichtdruckenden Teile des Bildes ausgehoben und ausgeschnitten (tiefergelegt) werden müssen. In der Frühzeit des Holzschnitts sind wohl noch alle Arbeitsgange vom gleichen Kunsthandwerker ausgeführt worden. Später kam es zu einer…

Schnitt, Conrad

(182 words)

Author(s): H. Wendland
* in Konstanz, † November 1541 in Basel, Maler, Zeichner für den Holzschnitt, Chronist. 1519 wird S. als Mitglied der Basler Zunft zum Himmel als «Conrat Appodecker von Constentz» eingetragen. Appodeckers erste Arbeiten in Basel sind noch CA signiert, jedoch hat er bald den Namen «S.» angenommen. Für Sebastian Münsters Cosmographie hat er eine Reihe von Holzschnitten angefertigt, davon einige CS signiert. 1536 entstanden die 127 Ill. für das Werk «Notitia dignitatum», hrsg. von Sigismund Gelensk…

Vautier, Marc Louis Benjamin

(143 words)

Author(s): H. Wendland
* 4. 4. 1829 in Morges, † 25. 4. 1898 in Düsseldorf. Schweizer Maler und Zeichner. Nach dem Kunststudium in Genf trat V. dort in das Atelier des Historienmalers Jean-Léonhard Lugardon ein. 1850 ging er nach Düsseldorf an die Kunstakademie zu weiteren Studien. Nach längerem Aufenthalt in Paris kehrte V. 1857 nach Düsseldorf zurück. Dort lehrte und arbeitete er als Professor und konzentrierte sich auf eine qualitätvolle, überlegte Genre-Malerei, die das Bauernleben in der Schweiz, im Schwarzwald u…

Schmidt, Georg Friedrich

(164 words)

Author(s): H. Wendland
* 14. 1. 1712 in Schönerlinde bei Berlin, † 25. 1. 1775 in Berlin, dt. Kupferstecher und Illustrator. S. erhielt seine Ausbildung an der Berliner Akademie. Durch seine ersten Ill. von J. Elsners «Beschreibung der griech. Kirche» erhielt S. die Mittel zu einer Reise nach Paris (1737). Durch Antoine Pesne an Nicolas Lancret empfohlen, führte S. in Paris Reproduktionsstiche nach Lancret aus. Danach entstanden 20 Bildnisse für Odieuvres «L’Europe Illustré». Mit kgl. Erlaubnis wurde S. als Protestant…

Cranach-Presse

(163 words)

Author(s): H. Wendland
1913 in Weimar von Harry Graf Kessler gegründete Druckwerkstatt zur Herstellung künstlerisch gestalteter Bücher von höchstem Anspruch. Von europäischem Geist getragen, wollte Kessler Druckwerke realisieren, bei denen bedeutende Künstler der Zeit klassische Texte mustergültig gestalten sollten. Aristide Maillol, Eric Gill, Edward Gordon Craig, Emery Walker, Renée Sintenis und andere trugen Ill., Typografie oder Schriftentwürfe bei. So entstanden Pressendrucke wie Vergils Eclogen und Shakespeares …

Achenbach, Oswald

(79 words)

Author(s): H. Wendland
* 2. 2. 1827 in Düsseldorf, t 1. 2. 1905 in Düsseldorf, Bruder des Andreas A., geschätzter Maler der Düsseldorfer Schule: südl. Landschaften, Genre. Als Illustrator Mitwirkung beim Düsseldorfer Künstleralbum 185 I ff., Düsseldorfer Liederalbum 1851, Düsseldorfer Weihnachts album 1854, seit 1855 bei den Düsseldorfer Monatsheften. H. Wendland Bibliography Thieme-Becker 1, S. 42 - 44 Meyer I, S. 43ff. Kindlers Malerei Lexikon 1, S. 16 Rümann, A.: Das illustrierte Buch des 19. Jh. Leipzig 1930, S. 286.

Kininger, Vincenz Georg

(110 words)

Author(s): H. Wendland
* 1767 in Regensburg, f 1851 in Wien, österr. Zeichner, Stecher, Radierer und Lithograph. K. war zunächst Porträtstecher, erwarb sich aber auch als Buch–Illustrator Verdienste. Für den Wiener Verleger F. A. Schrämbl illustrierte K. die 1790 begonnene Slg. der vorzüglichsten Werke dt. Dichter und Prosaisten. Als seine besten Arbeiten gelten die 111. zu Johann von Alxingers Dichtungen, deren Ritterromantik er bes. gut wiederzugeben verstand. Von K. finden sich im Pantheon der Deutschen 1795 und 1800 gleichfalls romantisch–historische Illustrationen. H. Wendland Bibliography Th…

Hendschel, Albert

(97 words)

Author(s): H. Wendland
*8. 6. 1834 in Frankfurt am Main, † 22. 10. 1883 ebd., dt. Maler, Zeichner und Radierer. Sehr bekannt wurde H. durch seine allg. beliebten, volkstümlichen Zeichnungen aus dem Kinder- und Volksleben, die auch für Postkarten verwendet wurden. Am bekanntesten sind die Sammlungen und Zyklen: «Aus A. Hendschel's Skizzenbuch», «Ernst und Scherz», «Lose Blätter», «Allerlei aus A. Hendschels Skizzenmappen», «Kinder und Käuze», Stuttgart 1917 (mit Bildnis und Lebensabriß), «Das kleine Albert Hendschel-Bu…

Steglitzer Werkstatt

(207 words)

Author(s): H. Wendland
Im Jahre 1900 gründeten die Berliner Künstler Fritz Hellmuth Ehmcke, Georg Belwe und Friedrich Wilhelm Kleukens in Steglitz bei Berlin eine seit 1901 «S.» genannte kleine Druckwerkstatt, in der sie abweichend «vom modischen zappeligen und flimmernden Gewirre von Schnörkeln» einfache, anspruchslose, aber gut gestaltete Akzidenz-Drucksachen entwerfen und herstellen wollten. Nach anfänglichen Privataufträgen folgten bald Werbe- und Geschäftsdrucksachen. Die Werkstatt erweiterte sich nun schnell. 19…

Desrais, Claude Louis

(107 words)

Author(s): H. Wendland
* 1746 in Paris, † 25. 2. 1816 in Paris, franz. Zeichner und Kupferstecher, Schüler von François Casanova. D. gehörte zu den meistbeschäftigten Illustratoren im letzten Drittel des 18. Jh.s. Er schuf Modeblättcr und galante Darstellungen für Almanache. Zu seinen Hauptwerken gehören: Dorât «Mes rêveries» (1771); «Les quatre saisons et les quatre heures du jour» (1772); «Le bijou de la Reine» (1778); Tasso «La Jérusalem délivrée» (1780); Ussieux «Les nouvelles françoises» (1783); «Cabinet et magas…

Polyglottenbibel

(590 words)

Author(s): H. Wendland
(vielsprachige Bibel) werden mehrsprachige Bibelausg. gen., in denen neben die hebräischen, aramäischen und griech. Urtexte andere Übers, gestellt sind. P. entstanden aus dem Bemühen der Quellenforscher und Humanisten, die Heilige Schrift wieder in ihrer Urgestalt ans Licht zu bringen. P.n sind aus heutiger Sicht auch typographische Denkmäler, weil dort eigens entwickelte Typen nichtlat. Schriften in großem Umfang eingesetzt wurden und Layoutformen gefunden wurden, die den Textvergleich in parallelen Kolumnen ermöglichen. Am Beginn der Entwicklung steht eine im 3.…

Schnitzer von Armsheim, Johannes

(120 words)

Author(s): H. Wendland
dt. Formschneider aus Armsheim in Rheinhessen. Nachweisbar in Ulm zwischen 1482 und 1486 als Formschneider (= Holz-schneider) für die 32 Karten der Ulmer Ausg. von Claudius Ptolemaeus «Cosmographia», lat. von Jacobus Angeli, gedr. in Ulm 1482 bei Lienhart Holl, 1486 bei Johannes Reger. Diese ersten außerhalb Italiens gedr. Ptolemaeus-Cosmographien (Ptolemäus-Ausg.) tragen auf der Weltkarte am oberen Rand die Inschrift und Signatur «Insculptum est per Johanne Schnitzer de Armßheim». Diese Karte ist damit die erste von einem Künstler signierte Landkarte. H. Wendland Bibliograp…

Eckmann-Schrift

(79 words)

Author(s): H. Wendland
Eine für die Rudhardsche Schriftgießerei der Brüder Klingspor in Offenbach von O. Eckmann entworfene Druckschrift, die aus Formen der Antiqua, der gotischen Schrift und den floral geschwungenen Linien des Jugendstils gebildet ist. Ausgangspunkt war die berühmte geschwungene Ziffer 7, die Eckmann für den Titel der Zeitschrift «Die Woche» entworfen hatte. Die E.-S. erschien 1902. Sie wurde zur noch heute berühmtesten Jugendstilschrift. Für Überschriften, Schlagzeilen oder kurze Texte war sie wirkungsvoll, jedoch für Mengentexte ungeeignet. Eckmann-Schrift. H. Wendland

Kirchner, Ernst Ludwig

(269 words)

Author(s): H. Wendland
* 6. 5. 1880 in Aschaffenburg, f 15. 6. 1938 in Davos, dt. Maler und Graphiker, Hauptmeister des dt. Expressionismus. K. begann seine Laufbahn in Dresden mit dem Studium der Architektur und Malerei. Seit 1905 widmete er sich ganz der Malerei. Noch im gleichen Jahr verkündete er den Expressionismus als Reaktion auf Akademismus und Naturalismus des 19. Jh.s und strebte die Rückkehr zu einer elementaren und direkten Bildsprache an. Mit E. Heckei, K. Schmidt-Rottluff u.a.m. gründete K. 1905 in Dresd…

Cocteau, Jean

(128 words)

Author(s): H. Wendland
* 5. 7. 1889 in Maisons–Laffkte, 11.10. 1963 in Milly–la–Forêt, franz. Maler, Dichter, Komponist, Choreograph und Filmregisseur, schwer zu fassende und einzuordnende Persönlichkeit von breitester Begabung auf fast allen künstlerischen Gebieten, zumeist Autodidakt. Er schloß sich den Malern Derain, Picasso und Modigliani an und war ein aktives Mitglied der Pariser Avantgarde in den 1920er Jahren. Im Bereich der Graphik schuf er vor allem Pastelle und Zeichnungen in sehr bewegtem, nervösen Strich,…

Vogeler, Heinrich

(344 words)

Author(s): H. Wendland
*12. 12. 1872 in Bremen, † 14. 6. 1942 in Kornejewka / Kasachstan, dt. Maler, Zeichner, Radierer, Schriftsteller und Kunsthandwerker. Nach dem Studium 1890–1895 an der Kunstakademie in Düsseldorf siedelte V. nach Worpswede und erwarb den Barkenhoff. Seine Gemälde, Zeichnungen und Radierungen waren vom Symbolismus und einem frühlingshaften Jugendstil geprägt. Mit seiner Frau, der Gobelinwirkerin Martha Schröder, gestaltete V. Wohntextilien, Möbel, Tapeten, Gläser, Porzellan und Hausrat. Mit seine…
▲   Back to top   ▲