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Lesescheinheft

(49 words)

Author(s): Red.
eine heute überholte Variante zur Leserkarte in ÖB. Das Heft enthielt eine bestimmte Anzahl von Coupons, von denen jeweils einer beim Entleihen eines Buches von der Bücherei einbehalten wurde. Es diente so zur Beobachtung und Kontrolle der Leser (Benutzer) in bezug auf die Quantität der Entleihungen. Red.

Choffard, Pierre-Philippe

(116 words)

Author(s): Red.
* 19. 3. 1730 in Paris, 7. 3. 1809 ebd., Kupferstecher, MeisterderFleurons, Entêtes und Culs–de–lampe (Vignetten). Stiche nach Fragonard, Beaudouin, Gravelot. Bedeutendste Slg. von Blaise 1812, jetzt im Cabinet des Estampes, Paris. Die Hauptwerke, die er ill., sind: Lafontaines «Contes» 1762 (Fermier–Ausg.), Ovids «Metamorphosen» 1767—1771, Saint–Lamberts «Saisons» 1769 und 1775, Désormeaux' «Histoire delamaison de Bourbon» 1779 — 1788, «Voyage pittoresque de la Gréce» 1782 — 1809, «Voyage d'lta…

Doppel-Exlibris

(29 words)

Author(s): Red.
Bücherzeichen, die den Namen oder die Wappen zweier Personen (Mann und Frau, Vater und Sohn, zweier Geschwister) enthalten und die Slg. als gemeinsamen Besitz beider kennzeichnen. Red.

Cumdach

(35 words)

Author(s): Red.
irische Form von Buchkästen, wie sie auf der Insel bis ins 11. Jh. üblich waren. Red. Bibliography Brassington, W. S.: A History of the Art of Bookbinding. London 1894, S. 78 ff. (mit Abb.).

Delauney, Alfred Alexandre

(74 words)

Author(s): Red.
* 13. 7. 1830 inGouville (Manche), 2 . 10. 1894 in Nanteuil-sur-Marne, Radierer, Zeichner und Maler. D. kam 1842 nach Paris, übernahm 1850 die Kupferstichhandlung seines Onkels. 1863 bis 1865 entstanden 40 radierte Kopien nach älteren Stichen, 1867 Radierungen von Pariser Straßenveduten und Baulichkeiten. 1870–1878 erschienen drei Serien: «Paris pittoresque». Ferner Ill zu André Lemoynes «Les Roses d'Antan», gemeinsam mit J. Laurens und Méry. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 9, S. 3

Vespolate, Dominicus de

(50 words)

Author(s): Red.
Drucker in Mailand, war dort 1476–1478 tätig und brachte Boccaccions «Filocolo» (GW 4464) und drei weitere Drucke heraus. 1478 druckte er drei Schriften zus. mit Jacobus de Marlino und im selben Jahre auch eine Ausg. der «Rudimenta» des Perottus (H 12656) mit Dionysius de Paravicino. Red.

Lackeinbände

(138 words)

Author(s): Red.
sind Bucheinbände, deren Deckel mit Lackmalereien geschmückt sind. Die Technik – Miniaturmalereien mit Wasserfarben auf einem mit Lack überzogenen Kreidegrund – ist eine persische Erfindung und dann auf die Türkei und Indien übergegangen. Die Blütezeit der L. ist das 16. und 17. Jh. Dargestellt sind figürliche Szenen, Tierbilder, Jagdszenen; auf türkischen Einbänden wird ein ornamentales Dekor bevorzugt, und die jüngeren indischen L. sind zum größten Teil mit realistischen bunten Blumenarrangeme…

Wolf, Johann Christian

(139 words)

Author(s): Red.
* 10. 4. 1690 in Wernigerode, † 9. 2. in Hamburg, Philologe und Bibliothekar. Wie sein Bruder Johann Christoph Wolf Stollbergisch-wernigerödischer Univ.stipendiat. 1709 Student der Theologie an der Univ. Wittenberg, wo bereits sein Bruder tätig war. 1725 wurde W. Professor der Naturwissenschaft (Physik) und Dichtkunst am Gymnasium in Hamburg, 1746 zusätzlich Bibliothekar an der StB Hamburg. In seinen Schriften interessierten ihn vor allem die Dichterinnen der griech. Antike. Er vermachte seine u…

Carter John

(74 words)

Author(s): Red.
* 1748 in Irland, ✝ 1817 in Eaton, engl. Architekturzeichner, Schüler von J. Dixon. C. lieferte seit 1774 Illustrationszeichnungen für «The Builders Magazine», außerdem Stichvorlagen für R. Goughs «Croyland Abbey» und «Sepulchral Monument» und schuf die Folgen Specimens of ancient Sculpture and Painting» (2 Bde. 1786 — 1793), «Views of ancient Buildings in England (6 Bde., 1795 — 1814) und The ancient Architecture of England. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 6, S. 91.

Annex

(30 words)

Author(s): Red.
ist eine äußerlich vom Text abgesetzte Ergänzung, die einer besonderen Erläuterung oder Vertiefung des inhaltlichen Zusammenhangs dient. Ein längerer A. in mehr selbständiger Form ist ein Appendix. Red.

Burghley, William Cecil

(60 words)

Author(s): Red.
Lord, * 13. 9. 1520 in Bourn, f 4. 8. 1598 in London, bedeutender engl. Staatsmann unter Königin Elizabeth, besaß eine ansehnliche Bücherslg., die jedoch schon 1687 veräußert wurde. Den größeren Teil hatte B. bereits zu Lebzeiten der Univ. Cambridge geschenkt. Reste seiner Bibl, sind heute in der British Library. Red. Bibliography DNB Vol. 9, S. 406-412.

Weißstein, Gotthilf

(71 words)

Author(s): Red.
(1852–1907) dt. Bibliophile, dessen Bibl. vorzugsweise Berliner Literatur, Werke über die Mark Brandenburg und Theatergeschichte, Ballettexte, Theatergesellschaften, Hanswurst, Puppen- und Schattenspiele, eine große Zahl Theaterzettel usw. enthielt. Fedor von Zobeltitz gab 1913 den Kat. (Gotthilf Weiß-stein. Weimar, Ges. der Bibliophilen) heraus, 1923 kam die Slg. (11.076 Bde.) als Leihgabe an die Preuß. SB in Berlin. Red. Bibliography H. Lindau in: Zs. für Bücherfreunde. Neue Folge. XV, 1923, S. 32.

Freisprechen

(31 words)

Author(s): Red.
früher auch in Druckereien benutzter Ausdruck für die offizielle Beendigung der Lehrzeit, teilweise verbunden mit allerlei Schabernack; so war man nach dem F. zunächst Cornut, noch nicht Geselle. Red.

Zanichelli, Casa Editrice Nicola

(152 words)

Author(s): Red.
Der Verlag wurde 1843 von Nicola Z. in Modena gegründet, 1867 nach Bologna verlegt. Veröff. wurde vor allem wiss. Literatur, so Mathematik, Gesch. und Naturwissenschaften. 1864 ersch. die Übersetzung von Charles Darwin «On the Origin of Species», 1921 Albert Einsteins «Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie». Der Verlag betreut die Werke von G. Carducci und G. Pascoli. Seit 1860 wird juristische Fachlit. herausgegeben, später kamen die Gebiete Physik, Biologie sowie Schulbücher hinzu. Einen großen Stellenwert im Verlagsprogramm nehme…

Schriftsetzer

(39 words)

Author(s): Red.
Der S. war für Texterfassung, -bearbeitung und -gestaltung zuständig, die er im Bleisatz oder im Fotosatz vornahm. Seit 1998 wird er gemeinsam mit dem Reprographen (Bilderfassung) in drei Jahren zum «Mediengestalter für Digital- und Printmedien» ausgebildet. Red.

Ogra

(84 words)

Author(s): Red.
Abk. für die «Ordnung für das graphische Gewerbe» des Reichskommissars für Preisüberwachung vom 21. 5. 1935. Die darauf beruhenden «Anordnungen» der berechtigten Marktverbände (Dt. Buchdrucker-Verein e. V. in Berlin, Verband Dt. Offset- und Steindruckereibesitzer e. V. in Leipzig, Bund der chemigraphischen Ansalten, Kupfer- und Tiefdruckereien Deutschlands e. V. in Berlin) für eine dynamische Preisgestaltung der Druckarbeiten und für die Selbstkostenrechnung wurden damit Druckereibetrieben zur P…

Tuppo, Francesco del

(164 words)

Author(s): Red.
Rechtsgelehrter am Hofe König Ferdinands von Aragon in Neapel und Förderer des Buchdrucks in dieser Stadt, zuerst Korrektor und Lektor Sixtus Riessingers, des ersten Druckers Neapels, dann seit 1474 dessen Teilhaber an einer zweiten Druckerei, die vor allem juristische Werke, meist mit Widmungsreden T.s, 1478 auch Boccaccios «Filocolo» (GW 4466) herausgab. Nach dem Weggang Riessingers von Neapel (1478) blieb diese Werkstätte unter der Leitung T.s und betätigte sich in der gleichen Richtung. Die Mitarbeiter waren wieder Deutsche und wurden in ein…

Bouquiniste

(15 words)

Author(s): Red.
franz. Bezeichnung für Antiquar. Bekannt sind die B.s am Seineufer in Paris. Red.

Goerg, Edouard

(201 words)

Author(s): Red.
* 9. 6. 1893 in Sidney, † 12. 4. 1969 in Paris, flämischer Abstammung, Maler und Kupferstecher, von Jugend auf in Paris und hier seit 1922 als Buchillustrator tätig. Von Brueghel und Hieronymus Bosch beeinflußt, bezweckt seine Kunst nach seinem eigenen Geständnis die Darstellung des Burlesken, Trivialen, Ungeheuerlichen des täglichen menschlichen Lebens, dessen Schwächen und Gemeinheiten mit fast revolutionärem Naturalismus in phantastischen, hart ans Karikaturistische und Satirische streifenden…

Konkordanz

(65 words)

Author(s): Red.
alphabetische Zusammenstellung von Worten (Verbalk.) und Stellen (Realk.) eines Werkes oder eines Schriftstellers, meist mit Angabe der Seiten: Bibel–, Shakespeare–K. Bibliography Busa, R.: Concordances. In: Encyclopedia of Library and Information Science. Vol. 5. New York 1971, S. 592 — 604 Im Buchdruck ist die K. ein heute kaum noch gebräuchliches typographisches Maß für die Zeilenlänge. Eine K. 4 Cicero 48 Punkt 18,2 mm. Red.

Corbould, Richard

(74 words)

Author(s): Red.
* 18. 4. 1757 in London, † 26. 7. 1831 ebd., erfreute sich in Hof- und Adelskreisen als Porträtmaler größter Beliebtheit. Er zeichnete Ill. zu den «Pocket Editions of the English Classics» (1795 ff.), zu «Pamela» von Richardson, zu «Specimens of Polyautography» (1803) und zu «Elegiac Sonnets» von Charlotte Smith (1895). Ferner lieferte er Beiträge zu «Proverbial Philosophy» von Tupper (ersch. 1854). Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 7, S. 396 Rümann S. 108.

Delaunay, Nicolas

(69 words)

Author(s): Red.
lebte 1739 – 22. 3. 1792 in Paris; er war einer der glänzendsten Vertreter der franz. Graphik. Sein komplettes Œuvre ist im Cabinet des Estampes in Paris; seine Buchill. sind nahezu vollständig bei Cohen angeführt: Cabinet des Fées; Le Sage: Œuvres; L'Abbé Prévost: Œuvres. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 8, S. 438–439 Cohen, Fl.: Les livres à gravures du XVIII e siècle. 6. éd. Paris 1912 S. 1206.

Begleitfakturen

(33 words)

Author(s): Red.
sind die Rechnungen, die im Buchhandel üblicherweise der einzelnen Sendung, sei es an den Sortimenter, sei es von diesem an den Kunden bei-gegeben werden. Gegensatz: Gesamtrechnung auf Grund des Kontoauszuges. Red.

Buchkrämer

(11 words)

Author(s): Red.
im 18. Jh. gelegentlich Bezeichnung für kleine Antiquare. Red.

Bildfolge

(158 words)

Author(s): Red.
eine Reihe von Darstellungen gleichen Inhalts, z.B. archäologische Veduten, kunstgewerbliche Vorlagenwerke, Topographien, welche die Verleger des 16. und 17. Jh.s aus den Blättern desselben Gegenstandes zusammensetzten und die wegen des dargestellten Inhalts gesammelt wurden. Sie hatten ein Titelblatt, aber keinen oder nur wenig Text. Sie wurden oft, besonders in ungebundenem Zustand, auseinandergenommen und haben sich nur selten vollständig erhalten, gehören aber der Mehrzahl nach in die Bildbl…

S. l. et a.

(28 words)

Author(s): Red.
(lat. = sine loco et anno) bedeutet: ohne Ort und Jahr und ist die übliche bibliographische Bezeichnung bei fehlendem Erscheinungsort und -jahr. Red.

Buchdecke

(171 words)

Author(s): Red.
der Teil des gebundenen Buches, der beim Binden um den Buchblock gelegt und mit diesem fest verbunden wird, also die Deckel und der (Deckel-) Rükken mit dem Überzugsmaterial. Buchbinderisch spricht man von Decke nur da, wo diese Teile vom Buchblock getrennt hergestellt und erst zuletzt mit diesem vereinigt werden; solche Bde. heißen Deckenbde. oder in Decke gehängte Bde. Dies gilt vor allem für den Maschineneinband und ist dessen Hauptkennzeichen; man spricht deshalb erst neuerdings von B. Doch …

Gestickte Einbände

(175 words)

Author(s): Red.
sind Bucheinbände mit Stickereien auf dem Buchdeckel. Die Stickereimuster in Seide oder Wolle, Gold- und Silberdraht, sogar mit Perlen, sind meist auf Seide oder Samt angebracht. Zunächst sind es mehr ornamentale Muster, später findet man auch figürlichen Stickereischmuck, Landschaften und Porträts. Vom 16. bis 18. Jh. sind G. E. häufig in England anzutreffen und bes. für den Hof hergestellt worden. Im 19. Jh. wurden sie in Deutschland für Almanache be-Gestickter 19. Jh. wurden sie in Deutschlan…

Englische Linie

(61 words)

Author(s): Red.
Schluß- oder Trennungslinie mit Federzug-Charakter, die sich in einfacher oder verzierter Zeichnung nach den Enden zu verjüngt. In Büchern verwendet man die e. L. gern als Schmuckelement auf dem Titelblatt oder am Kopf des Satzspiegels als Trennung zwischen Pagina und der ersten Zeile des Textes. Englische Linie. Aus: Proben aus der Schriftgiesserey der Andreäischen Buchhandlung. Frankfurt/M. 1834. Red.

Columbian

(10 words)

Author(s): Red.
amer. Bezeichnung fur den 16-Punkt-Grad der Schrift. Red.

U I, U II, U III und UIV

(35 words)

Author(s): Red.
Diese Abk. für die zwei Umschlagbl. (jeweils Vorder- und Rückseite) einer Zs. oder eines broschierten Buches sind vor allem bei der Platzierung von Anzeigen üblich Red.

Zinssersche Kapsel

(64 words)

Author(s): Red.
Sonderform der Katalogkapsel, auch Wiesbadener Kapsel genannt, um die Kat.zettel eines Zettelkatalogs gleichzeitig benutzbar zu halten und dauerhaft aufzubewahren. Die Z. wurde um 1900 von F. Zinsser konstruiert und ausführlich von Gottfried Zedler beschrieben. Zinssersche Kapsel. Aus: Centralbaltt für Bibliothekswesen. XIX. Jahrgang 1902. Red. Bibliography Zedler, G.: Die neue Wiesbadener Zettelkatalogkapsel. In: Centralblatt für Bibl.wesen XIX. 1902 , S. 64 - 66.

Ascetonym

(8 words)

Author(s): Red.
Verwendung eines Heiligennamens als Pseudonym. Red.

Méjanes, Jean–Baptiste–Marie de Piquet, Marquisde (1729 — 1786)

(57 words)

Author(s): Red.
erster Konsul von Aix und großer Bücherfreund. Seine berühmte, Provence–Lit. umfassende Bibl, vermachte er 1786 dem Lande; sie blieb in Aixen–Provence und bildete den Grundstock der dortigen StB. Red. Bibliography Michaud, L. G.: Biographie universelle. Nouv. éd. Vol. 27 Paris / Leipzig 1854 — 1865, S. 539 — 540.

Drolerien

(99 words)

Author(s): Red.
(drôleries), kleine figürliche Darstellungen von Menschen, Tieren und Fabelwesen, die in dem Rankenwerk von Initialen, Bordüren etc. spielen. Ihre vermutlich ursprüngliche Symbolbedeutung ging im 13. und 14. Jh. verloren, sie wurden zu Genremotiven. Zuerst kannte man solche Figürchen in der karolingischen Buchmalerei. Die in der Gotik übliche, spielerische Form wurde, zuerst in England, Mitte des 12. Jh.s ausgebildet. Dornblattrahmen mit Drolerien und figurierter Initiale aus einem Livre d'heures. Paris zwischen 1422 und 1425. Wien, NB Cod. 1855. Red. Bibliography Reallex.…

Duvet, Jean

(62 words)

Author(s): Red.
(1485– nach 1561), als Kupferstecher und Goldschmied in Langres tätig, hat als einer der ersten die Kupferstichtechnik in Frankreich heimisch gemacht. Von ital. Künstlern stilistisch und technisch beeinflußt, schuf er neben zahlreichen Einzelblättern eine wirkungsvolle Folge von 23 Kupferstichen «L'Apocalypse figurée» (Lyon 1561). Red. Bibliography Brun, R.: Le livre illustré en France au XVI siècle. Paris 1930, S. 128 f.

Oiseau

(46 words)

Author(s): Red.
(von franz. «oiseau» = Vogel) ist ein kleiner Vogelstempel auf Bucheinbdn., die meist dem jüngeren Derome zugeschrieben werden; da der O. in das Spitzenwerk des Schmuckes eingefügt ist, spricht man von Dentelle «ä l'oiseau». Red. Bibliography Moessner, G.: Buchbinder ABC. Bergisch Gladbach 1981, S. 82.

Sigenot

(114 words)

Author(s): Red.
Das im 13. Jh. entstandene Heldengedicht erzählt, wie der junge Recke Dietrich von Bern im Kampf gegen den Riesen S. unterliegt und gefangen, von Hildebrand aber befreit wird. Von der ersten, ca. 1487 bei Bämler in Augsburg gedr. Ausg. haben sich nur einige Miniaturblätter mit drei Holzschnitten erhalten. Knoblochtzer in Heidelberg druckte 1490 und 1493 je eine Folioausg. mit 43 groben Figuren. Die 1499 bei Sporer in Erfurt gedr. Quartausg. hat nur ein Titelbild. Red. Bibliography Faks. der Heidelberger Ausg. in: Schorbach, K.: Seltene Drucke in Nachbildungen. Bd. 2. Leipzig 1893 Benz…

Bengali-Schrift

(19 words)

Author(s): Red.
aus einer Ur-B.-Form entwickelt, die dem Nagari nahestand, das ein Typ der nördlichen indischen Schriften ist. Red.

Cornelius, Peter von

(125 words)

Author(s): Red.
* 23. 9. 1783 in Düsseldorf, † 6. 3. 1867 in Berlin, Historienmaler. Bekannt wurde C. durch die von Ruscheweyh gestochenen zwölf Zeichnungen zu Goethes Faust. Mit seinem Freund Xeller reiste er 1811 über Heidelberg, Mailand nach Rom. Unterwegs entstanden die Illustrationsentwürfe für das bei Reimer in Berlin erscheinende Taschenbuch der Sagen und Legenden, Jg. 1812 und 1817. Die acht Ill. bedeuten den Anfang und die Anregung zum altdt. Stil. 1817 erschien bei Reimer der Ill. Zyklus zu den Nibelungen. Peter von Cornelius. Kupferstich nach P. v. C. von F. Ruscheweyh aus: Bil…

Cooper, Robert

(101 words)

Author(s): Red.
* engl. Maler und Kupferstecher, um 1795–1836 in London vornehmlich als Illustrationsstecher tätig, beteiligte sich an den Kupfern des Biographical Magazine, European Magazine, Dramatic Magazine, Evangelic Magazine und an Sammelwerken wie Cawthornes «Modern British Theatre» (1805ff), Beils «La belle assemblée» (1808ff.), Lodges «Portraits of illustrious Personages» (1815fr.). Außerdem lieferte er Porträtstiche zu den «Mémoires of the Kit-Kat-Club» und für Pepys «Diary» (1827), auch für Walpoles …

Memento mori

(106 words)

Author(s): Red.
(lat.gedenke des Todes) werden Schriften, Flugblätter und volkstümliche Andachtsbilder genannt, die in oft drastischen Worten und Bildern an die Unvermeidlichkeit des Sterbens erinnern (vgl. auch Ars moriendi und Totentanz). Das Wort M. m.selbst scheint vor dem 13. Jh. nicht belegt zu sein; aber bereits in der hs. Überlieferung davor tauchen häufig Illustrationen auf, die in Blockbüchern und Einblattdrucken zum M.–m.–Thema dominierende Bedeutung gewinnen. Sie wirken bis in die M.–m.–Klappbriefe fort, die in Mitteleuropanoch im 20. Jh. anzutreffen waren. Memento mori. Flu…

Zöpfel, David

(52 words)

Author(s): Red.
Buchdrucker in Frankfurt am Main, heiratete 1549 eine Tochter des Druckers Cyriacus Jakob und wurde 1552 Frankfurter Bürger. Er starb 1563. Red. Bibliography Pallmann, H.: Sigmund Feyerabend. Sein Leben und seine geschäftlichen Verbindungen. Ein Beitrag zur Gesch. des Frankfurter Buchhandels im sechzehnten Jahrhundert. Frankfurt a. M. 1881, S. 9 ff.

Descendian

(13 words)

Author(s): Red.
alter Name (holländischer Herkunft) für einen Schriftgrad von 11 Punkten. Red.

Elzevier-Antiqua

(21 words)

Author(s): Red.
in Frankreich (Elzevir) allgemeine Bezeichnung der vorklassizistischen Antiqua, also soviel wie Mediaeval, in Deutschland Benennung verschiedener kräftiger Mediaevalschnitte. Red.

Contre-épreuve

(49 words)

Author(s): Red.
Gegenabdruck, zum Ausmalen bestimmter Abdruck, wird mit einem Papier von der erweichten Druckfarbe des Originalkupfers abgenommen oder durch Anpressen eines befeuchteten Papiers auf den Stich erzeugt. Kopisten und Fälscher stellen solche Abdrucke her, um anschließend die Umrisse nachzuziehen und so ein Doppel des Originals zu erhalten. Red.

Clovio, Giulio

(97 words)

Author(s): Red.
eigentlich Giorgio, *1498 in Grizane in Kroatien, 1578 in Rom, Miniaturmaler. Tätig in Venedig, Ungarn, Mantua, Padua, Perugia und Rom. Von ihm sind u.a. das Stundenbuch, London British Museum Add. 20927, die Cod. Rom Vatikanische Bibl. 3805 und 3807 und die Wiener Hs. ÖNB 2660. Zugeschrieben ird ihm sehr viel, u. a. die Hs. der Paradiso Ill. in Rom, Vatikanische Bibl. lat. 365. Red. Bibliography Thieme–Becker Bd. 7, S. 122 Das Stundenbuch des Kardinals Alessandro Farnese mit den Miniaturen von Clovio im Besitz der Pierpont Morgan Library, New York. Eingel. von W. Smith. München 1976.

Bibliophilie

(500 words)

Author(s): Red.
gemäß der Etymologie (βίβλος = Buch, φιλία = Freundschaft) die Freundschaft, die Liebe zum Buch, im üblichen Sprachgebrauch die Liebe zu solchen Büchern, die als Sammelobjekte geschätzt werden. Der Bibliophile, der Bücherfreund, ist demnach ein Sammler wertvoller Bücher, mag nun der Wert in der Seltenheit (Erstausgaben, numerierte Ausgaben, Luxusdrucke), dem Alter (ma. Hss., Ink.), dem kostbaren Einband, der Typographie (Aldus-, Elzevir-, Bodonidrucke), der 111., dem Material (Pergamentdrucke, Dünndru…

Monatsschrift

(90 words)

Author(s): Red.
ist ein synonymer dt. Ausdruck für die franz. Bezeichnung «Journal» (mensuel). Schon die Bibliographen zu Beginn des 18. Jh.s kennen das Wort M., das den periodischen Charakter der Zs. deutlich zum Ausdruck bringt. Als Hauptwort im Titel kommt der Ausdruck M. zuerst in der 1763 in Hamburg erschienenen «M. zum Nutzen und Vergnügen» vor. Erst von den 1770er Jahren an ist das Wort in Titeln häufig anzutreffen. Bekannt ist die «Berlinische M.», hrsg. von Gedike und Biester (1783—1796). Red. Bibliography Kirchner, J.: Das dt. Zeitschriftenwesen. T. 1. Leipzig 1942.

Verlagsfachwirt / Verlagsfachfrau

(81 words)

Author(s): Red.
Beruflicher Fort-bildungsgang in den Bereichen Herstellung und Marketing von Zeitschriften-, Zeitungs- und Buchverlagen sowie anderen Medienunternehmen. Die Qualifikation und Position des / der V. entspricht der führenden Stel-lung eines «Meisters» in einem Handwerksbetrieb. In der Regel erfolgt die Zusatzausbildung im Anschluß an die Ausbildung zum «Medienkaufmann / -kauffrau Digital und Print»; über Prüfungsordnungen und -inhalte geben die Industrie- und Handelskammern Auskunft, welche auch di…
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