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Your search for 'dc_creator:( "W. Grebe" ) OR dc_contributor:( "W. Grebe" )' returned 158 results. Modify search


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Bibliographische Systeme

(197 words)

Author(s): W. Grebe
sind Klassifikationsschemata, die dazu dienen, das Schrifttum (Dokumente) nach ihrem Inhalt zu ordnen (Systematische Bibliographie). Die meisten b. S. sind unter Berücksichtigung ihrer historischen Bedingtheit individuell für eine bestimmte Bibliographie und deren Zweckbestimmung aufgestellt worden. Hierarchisch-logisch gegliederte Systeme herrschen vor. Der Grad der Feingliederung steht im allgemeinen in Relation zu der Menge des zu ordnenden Materials. Es besteht eine enge Wechselbeziehung zu …

Glossographie

(28 words)

Author(s): W. Grebe
Verzeichnung und Erklärung von fremdsprachigen, altertümlichen oder mundartlichen Wörtern (Glossen). Die Slg. erfolgt im Glossar W. Grebe Bibliography Der Kleine Pauly. Bd. 2. Stuttgart 1967, Sp. 816–822.

Internationales Bibliotheksformat

(115 words)

Author(s): W. Grebe
intern. Standardformat für Katalogkarten von 7,5 cm Höhe x 12,5 cm Breite (etwa 3 x 5 Zoll). Das I.B. wurde 1948 als intern. Norm anerkannt. Es wurde Ende des 19. Jh.s in den USA auf Anregung von Melvil Dewey eingeführt und fand durch den Druck der Titelkarten der Library of Congress in Washington seit 1901 rasche Verbreitung. In Deutschland begünstigte die Umstellung der Berliner Titeldrucke von Heft- auf Zettelform 1909 die Durchsetzung des Formats. W. Grebe Bibliography Roloff, H.: Die Katalogisierung. In: Handb. der Bibliothekswissenschaft. 2. Aufl. Bd. 2. Wiesbaden 1…

Literaturagentur

(344 words)

Author(s): W Grebe
Agentur (Literatur) Literaturangaben informieren in Veröff. über die benutzte und empfohlene Literatur. Sie weisen die Lit. nach, aus denen zitiert, auf die inhalthch Bezug genommen und auf die als weiterführend hingewiesen wird. Sie sind in wiss. Schriften unabdingbar erforderlich als Beleg und zur Überprüfung der zitierten und ausgewerteten Quellen. Lediglich im Bereiche der Schönen Lit. kann auf L. verzichtet werden. L. geben Auskunft über den Umfang und die Qualität des für eine Publikation au…

Bibliographie der Bibliographien

(478 words)

Author(s): W. Grebe
ist ein Verz. von Bibliographien. Synonymbegriff: Bibliographie zweiten Grades. Die B. d. B. ist die allgemeinste bibliographische Informationsquelle. Sie verzeichnet nicht nur Bibliographien im engeren Sinne, sondern auch Kataloge, Enzyklopädien, Lexika, biographische Sammelwerke, Handbücher oder Adressenverzeichnisse. B.nd. B. ermöglichen, die riesige Zahl der selbständig oder versteckt ersch. Bibliographien zu überblicken und unmittelbar oder mittelbar zu recherchieren. Eine uneingeschränkt v…

Gothaische genealogische Taschenbücher

(271 words)

Author(s): W. Grebe
Sammelbezeichnung für den «Gotha», d.h. die seit 1763 in Gotha zunächst bei J. C. Dieterich, seit 1774 beim Verlag C. W. Ettinger, dann bei Justus Perthes ersch. genealogischen Hofkalender, Almanache und Taschenbücher. Die G. sind wichtige biographische Nachschlagewerke bes. zum Adel aus dem dt. Kulturraum. Der anfangs kleinformatige Hofkalender (11 X 7 cm) war zum «Nutzen und Vergnügen» geschrieben und enthielt ein Kalendarium, Kupferstiche, Tafeln, unterhaltsame Artikel und eine Genealogie der…

Constantin, Leopold August

(95 words)

Author(s): W. Grebe
Pseud. für Leopold August Konstantin Hesse, * 24. 6. 1799 in Erfurt, † 16. 6. 1844 in Paris, Bibliograph und Buchhändler (Angestellter bei Panckoucke in Amsterdam). Bes. sein Werk «Bibliothéconomie, instructions sur l'arrangement, la Conservation et Fadministration des bibliothèques» (Paris 1839, nouv. éd 1841; dt. Übers. 1840, 1842; span. Übers. 1865) fand in der Fachlit. des 19. Jh.s Beachtung. Weitere Schrift: «Essai d'une statistique des bibliothèques publiques des pays étrangers de FEurope», Paris 1841. W. Grebe Bibliography Querard, J. M.: Les supercheries littéraire…

Ortsregister

(34 words)

Author(s): W. Grebe
ein Reg., das die in einem Werk vorkommenden Ortsnamen umfassend, meist in alphabetischer, seltener in systematisch-alphabetischer Ordnung erschließt. Zu den Ortsnamen wird im allg. nur die betreffende Seitenzahl angegeben. Register W. Grebe

Baedeker, Karl

(149 words)

Author(s): W. Grebe
*3. 11. 1801 in Essen, †4. 10. 1859 in Koblenz, ältester Sohn des Essener Verlagsbuchhändlers Gottschalk Diederich Baedeker. Nach Lehrjahren in Essen, Heidelberg und Berlin sowie Studium in Heidelberg (1819–1822) griindete er 1827 in Koblenz eine Sortiments-und Verlagsbuchhandlung, deren Reisehandbucher als «rote Baedeker» zum Prototyp des modernen Reisehandbuchs wurden. 1835 veröffentlichte B. eine überarb. Ausg. von J. A. Kleins «Rheinreise von Mainz bis Cöin». Bis 1900 erschienen 76 Reiseführ…

Scholderer, Victor

(233 words)

Author(s): W. Grebe
* 9. 10. 1880 in London, † 11. 9. 1971 in Aberystwyth (Wales), engl. Frühdruckforscher von intern. Rang. Der humanistisch gebildete und poetisch begabte S. trat 1904 in die Dienste des British Museum (BM), Abt. Alte Drucke. Bis zu seiner Pensionie-rung 1944 widmete er sich bes. dem Ausbau der Inkunabelslg., die in seiner Amtszeit von 8700 auf 10 350 Titel anwuchs, und der beispielhaften Katalogisierung der Bestände: «Catalogue of Books printed in the xv. century now in the British Museum» (Londo…

Polybiblon

(86 words)

Author(s): W. Grebe
Revue bibliographique universelle. Paris 1. Sér. 1,1868 — 12.1874; 2. Sér. 13.1875 — 180.1930. 3. Sér. 181.1931 — 190.1935. 4. Sér., 191.1936 — 195.1939. Intern, ausgerichtetes Besprechungs– und Anzeigeorgan zur Bibliographie, hrsg. von der Société Bibliographique, gegliedert in zwei Teile, einem Rezensionsteil und einem rein bibliographischen Teil, die mit Sér. 2. 1875 als partie littéraire und partie technique gesondert ausgewiesen werden. P. erschien monatlich, beide Teile systematisch gegliedert mit alphabetischen Jahresregistern. W. Grebe Bibliography Malclès, L.…

Praeses

(87 words)

Author(s): W. Grebe
hieß der Vorsitzende einer akademischen Disputation. Er stellte im allg. das Thema und leitete die «Diskussion». Der Verteidiger des Themas war der Respondent oder Disserent, die Gegenargumente brachten die Opponenten oder Argumenten vor. Die schriftliche Zusammenfassung der Disputation, die Disputationsschrift oder Diss., erfolgte bis in 18. Jh. zumeist durch den Praeses. W. Grebe Bibliography Horn, E.: Die Disputationen und Promotionen an den dt. Univ., vornehmlich seit dem 16. Jh. Leipzig 1893 Diss. in Wissenschaft und Bibl.en. Hrsg, von R. Jung / P. Kaegbein. M…

Rezensent

(42 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. recensere = prüfen, durchmustern) nennt man den Verf. einer Rezension. Der R. erhält von der Redaktion einer Zs., einer Ztg. oder direkt vom Verlag das Rezensionsex. (Besprechungsstück) und erstellt eine kritische Besprechung des Werkes. Lit. Besprechungsstücke W. Grebe

Empfehlende Bibliographie

(425 words)

Author(s): W. Grebe
Sammelbezeichnung für eine bunte Vielzahl von Auswahlverz. jeder Erscheinungsform und -weise mit empfehlender Ausrichtung. E. B.n können von Personen, Korporationen oder Institutionen erstellt oder veranlaßt sein, sie können außer Büchern auch Aufsätze, Karten, Noten oder audivisuelle Medien umfassen. Charakteristisch ist die bewußt wertend getroffene Auswahl. Die verbreiteten Bestsellerlisten sind nicht zu der E. B. zu zählen, da sie i.d.R. nicht nach wertenden Aspekten, sondern aufgrund von Umfragen oder Verkaufsstatistiken erstellt werden…

Inhaltsangabe

(31 words)

Author(s): W. Grebe
Wiedergabe des Inhaltes von Publikationen in übersichtlicher und gedrängter Form. Bei Katalogaufnahmen z. B. als Annotation. W. Grebe Bibliography Lexikon des Bibliothekswesens. 2. Aufl. Bd. 1. Leipzig 1974, Sp. 704–705.

Räsonierende Bibliographie

(54 words)

Author(s): W. Grebe
ist eine Bibliographie, in der die verzeichnete Lit. oder andere Medien kritisch bewertet werden. Die Bewertungen erfolgen i. d. R. in Form von Annotationen, die kurz, klar und informativ sein sollten. Gegensatz; Reine Bibliographie oder Titelbibliographie. Die R. wird auch kritische Bibliographie oder Bibliographie raisonnée genannt. Lit. Bibliographie raisonnée W. Grebe

Kumulierende Bibliographie

(143 words)

Author(s): W. Grebe
(engl. Cumulative Bibliography), Form einer meist laufend erscheinenden Bibliographie, bei der das Titelmaterial jeweils durch nachfolgende H./Ausg. vollst. oder in Auswahl zusammengefaßt wird. Die Kumulation kann laufend kontinuierlich oder springend erfolgen. Bei laufend kontinuierlicher Kumulation wird z. B. bei monatlicher Kumulation in der Februarausg. das Titelmaterial vom Januar mitenthalten sein, die Märzausg. vereint Januar, Februar und März usw. Bei springender Kumulation werden mehrer…

Angewandte Bibliographie

(43 words)

Author(s): W. Grebe
Ein von Friedrich Adolf Ebert (1791 – 1834) geprägter Begriff für die bibliophile Bibliographie seiner Zeit (z. B. Brunet), in der über die Titelbeschreibung hinaus Angaben über Geschichte, Typographie, Ausstattung u.a. der Bücher gemacht werden. Gegensatz: Reine Bibliographie. W. Grebe

Schamurin, Jewgenÿ Iwanowitsch

(124 words)

Author(s): W. Grebe
* 16. 10. 1889, † 1.12.1962, russ. Bibl.wissenschaftler. Der studierte Jurist S. trat 1921 zunächst in die tartarische, dann in die russ. Buchkammer ein. Er war Redakteur der 1907 gegr. Nationalbibliographie «Knižnaja Letopis» und stellvertretender Direktor für wiss. Arbeiten. Seit 1940 nahm er Lehraufgaben am Moskauer Bibliotheksinstitut wahr, wo er auch 1944 promovierte und zum Professor ernannt wurde. S. verfaßte zahlreiche Arbeiten zur alphabetischen Katalogisierung, zu Fragen der bibliothek…

Unselbständige Bibliographie

(50 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für eine Bibliographie, die bibliographisch unselbständig inner-halb einer Monographie (z. B. Handb.), einer Zs. etc. veröff. wird. Die Bibliographie erscheint «versteckt» als «Anhang» in einer selbständigen Veröffentlichung. Ältere Bezeichnung: Kryptobibliographie. Gegensatz: Selbständige Bibliographie. W. Grebe Bibliography Simon, K. R.: Bibliographische Grundbegriffe und Fachtermini. Leipzig 1972, S. 132.

Kronenberg, Maria Elizabeth

(116 words)

Author(s): W. Grebe
* 12. 7. 1881 in Deventer, f 15. 8. 1970 in Den Haag, niederl. Bibliographin und Fruhdruckforscberin. Aus ihrem reichen Lebenswerk sind bes. die Erganzungen zu Campbell «Annales de la typographic neerlandaise au 15. siecle» (1956) und ihre Mitarbeit an der «Nederlandsche Bibbographie van 1500 tot 1540# (ND 1966) hervorzuheben. Fur ihre Leistungen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter die Ehren-doktorwurde (1951) und die Goldene Medaille der Bibliographical Society of London (1956). W. Grebe Bibliography Kronenberg, M. E.: Over mensen en boeken.'s Gravenhage 1961 Helling…

Publisher, The

(95 words)

Author(s): W. Grebe
engl. Buchhandelszs. (Vol. 1 — 133, London 1837 — 1969), bis April 1959 unter dem Titel «The Publishers' Circular and Booksellers' Record», im Verlag Sampson Low und seiner Nachfolger. Sie erschien zunächst wöchentlich, seit 1959 monatlich u. d. T. «British Books», seit 1968 zweimonatlich. P. bildete die materielle Grundlage des English Catalogue of Books. W. Grebe Bibliography Grocan, D. J.: English Catalogue of Books. In: Encyclopaedia of Library and Information Science. Vol. 8. New York 1972, S. 100 bis 104 Blum, R.: Nationalbibliographie und NB. In: AGB 35. 1990, S. 168 — 173.

Sämtliche Werke

(19 words)

Author(s): W. Grebe
Bezeichnung für die Gesamtausg. der Werke eines Autors, wobei deren Vollständigkeit nicht gewährleistet ist. W. Grebe

Serapeum

(189 words)

Author(s): W. Grebe
Zs. für Bibl.wissenschaft, Hss.kunde und ältere Literatur (Jg. 1. 1840 – Jg. 31. 1870. Leipzig: Weigel; ND Nendeln, Liechtenstein 1968). Die erste bibl.-wiss. Zs. in Deutschland, 1840 von dem Leipziger Pädagogen und Bibliothekar E. R. W. Naumann (1809 bis 1880) und dem Verleger Theodor Oswald Weigel gegründet. Der Titel wurde in Erinnerung an die Bibl. im Serapistempel in Alexandria gewählt. S. erschien halbmonatlich in Lfg., die zu Jahresbdn. kumulierten. Jeder Lfg. war ein «Intelligenzblatt» b…

Annotierte Zetteldrucke

(274 words)

Author(s): W. Grebe
gedruckte Katalogzettel (Titeldrucke), die zur Titelaufnahme noch Annotationen (Erläuterungen) als Hilfen für den Bestandsaufbau und die Bestandserschließung bieten. A. Z. werden meist im Rahmen von Zentralkatalogisierungsmaßnahmen erstellt. Format, Umfang und Inhalt der a. Z. variieren. Bedeutend sind die a. Z. der Library of Congress (LOC) in Washington, der Lenin-Bibl. in Moskau, des Zentralinstituts für Bibl.wesen (ZIB) in Ostberlin und der Einkaufszentrale für ÖB (EKZ) in Reutlingen. Die LO…

Neuerwerbungsliste

(116 words)

Author(s): W. Grebe
ein aktuelles Verz. der neuerworbenen Bücher, Zss. oder AV-Medien einer Bibliothek. Die N. dient der Lit.- und Benutzerwerbung; sie kann je nach Umfang und Qualität der aufgeführten Lit. einen hohen Informationswert besitzen und Erwerbungspolitik einer Bibl, dokumentieren. N.n ersch. häufig als vervielfältigte vielfältigte Drucke und mit Standortangaben und z. T. auch mit Annotationen versehen. Sie sind ein Instrument ment der Öffentlichkeitsarbeit in allan Bibl.typen; die längste Tradition weis…

Disserent

(21 words)

Author(s): W. Grebe
seltenere synonyme Bezeichnung für Respondent. Der D. ist der Verteidiger oder Verfasser einer Disputation oder einer Dissertation. W. Grebe

Martène, Edmond

(211 words)

Author(s): W. Grebe
22. 12. 1654 in St. Jean de Losne bei Dijon, f 20. 6. 1739 in St. Germain des Prés, Paris, Benediktinermönch, Mauriner, Kirchenhistoriker und Liturgiker. M. trat mit 18 Jahren in die Benediktiner-Abtei St. Rémy in Reims ein. Seine weitere Ausbildung erhielt er in St. Germain des Prés bei den berühmten maurinischen Gelehrten Luc d'Achery und Jean Mabillon, dem Begründer der Diplomatik, dessen Mitarbeiter er wurde. Zur Sammlung und Sichtung von Quellen für eine Neuausg. der «Gallia christiana» unt…

Respondent

(36 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. respondere = antworten) ist an den ma. und frühneuzeitlichen Univ. der Verteidiger und vielfach auch der Verf. einer Disputation oder Dissertation. Der R. wurde zuweilen auch Disserent genannt. Lit. Disputation W. Grebe

Referateblatt

(570 words)

Author(s): W. Grebe
auch Zentralblatt, Referatezs. oder Referateorgan gen., ist eine periodisch erscheinende Fachbibliographie, in der zu bestimmten Fach oder Themengebieten aktuelle Fachlit., bes. Zss.aufsätze angezeigt und mit Kurzreferaten (engl, abstracts) versehen sind. Ein R. ist eine referierende Bibliographie und zugleich die Bibliographienform, die in den naturwiss. und technischen Disziplinen die größte Verbreitung erlangt hat. Es gibt heute (1998) ca. 3500 R.er. Sie erscheinen in Heft, bzw. Buchform, als…

Historische Bibliographie

(46 words)

Author(s): W. Grebe
ein von F. A. Ebert verwandter Begriff für die angewandte Bibliographie, die er auch als «die äußere, die beschreibende oder historische» bezeichnete. W. Grebe Bibliography Nestler, F.: Friedrich Adolf Ebert und seine Stellung im nationalen Erbe der Bibliothekswissenschaft. Leipzig 1969, S. 151 bis 156.

Bibliographische Ermittlung

(87 words)

Author(s): W. Grebe
umfaßt die Recherche in Bibliographien und weiteren Informationsmitteln (z. B. Lexika oder Biobibliographien) zum Nachweis von gesuchtem Schrifttum. Die vorgegebenen bibliographischen Daten werden überprüft (verifiziert), ggf. berichtigt und ergänzt, wenn möglich, wird zusätzlich ein Standortnachweis ermittelt. Synonymbegriff: Bibliographieren. W. Grebe Bibliography Weitzel R.: Bibliographische Sachpraxis. Stuttgart 1962 Dux, W.: Methodik und Technik der Bearbeitung und Nutzung von Bibliographien. Leipzig 1967 Domay, F.: Formenlehre der bibliographischen …

Internationale Bibliographie des Buch- und Bibliothekswesens (IBBB)

(182 words)

Author(s): W. Grebe
mit bes. Berücksichtigung der Bibliographie. N. F. Bearb. von R. Hoecker und J. Vorstius (u.a.), Jg. 1. 1926 bis 15. 1940. Leipzig 1928–1941, ND 1969. Die IBBB war eine j. erscheinende kritische Auswahlbibliographie, die über die im Titel genannten Fachgebiete hinaus auch den Buchhandel, das Verlags- und Presserecht, das Ztg.- und Zeitschriftenwesen, die Fachbibliographie der wichtigsten wiss. Disziplinen sowie die Bibliophilie erfaßte. Die im Hauptteil systematisch in Haupt- und Untergruppen ge…

Rezensionsblatt

(137 words)

Author(s): W Grebe
auch Rezensionszs., Rezensionsorgan, Rezensionsjournal gen., bezeichnet i.d.R. eine Zs., die ausschließlich oder in einem größeren Umfang Rezensionen enthält. Die Erschließung der R.er erfolgt über das jeweilige Inhaltsverz., über Reg. und durch spezielle Rezensionsbibliographien (Rezension). Die ersten wiss. Zss., die auch Rezensionen enthielten, waren das Journal des Savants (1665ff.) und die Philosophical Transactions (1705 ff). Für das 18. Jh. sind bes. die Göttingischen Gelehrten Anze gen e…

Universal Bibliographic Control

(192 words)

Author(s): W. Grebe
(UBC) ist ein von der IFLA initiiertes und organisatorisch betreutes Projekt eines weltweiten Austausches von bibliographischen Informationen. Voraussetzungen für die Verfügbarkeit von bibliographischen Daten jeder Veröff. in irgendeinem Land sind einheitliche Katalogisierungsregeln und verbindliche Datenformate. Die Voraussetzungen dafür wurden auf der «International Conference of Cataloguing Principles», Paris 1961, und auf der «International Meeting of Cataloguing Experts», Kopenhagen 1969, g…

Index translationum

(90 words)

Author(s): W. Grebe
laufend erscheinende intern. Bibliographie von Übersetzungen. Die erste Folge erschien 1932–1940. Die neue Folge wird mit Berichtszeit 1948fr. von der UNESCO (Paris) herausgegeben. Der I. t. (Neue Folge) erscheint j. und umfaßt Übers, aus allen Sprachen und Fachgebieten. Materielle Grundlage sind die Nationalbibliographien und die Meldungen von nationalbibliographischen Zentren. Die Anlage im Hauptteil ist alphabetisch nach den franz. Ländernamen, die weitere Gliederung erfolgt nach der Dezimalk…

Säkularisation und Bibliotheken

(425 words)

Author(s): W. Grebe
Für das Bibl.wesen bedeutsame Säkularisationen fanden erst in der Neuzeit statt. Die erste große Säkularisation wurde in den protestantischen Ländern während der Reformationszeit durchgeführt. Die Bibl.en der Stifte, Klöster und Pfarreien wurden nach vorheriger «Säuberung» in den Besitz von Hof-, Stadt- und Schulbibl.en überführt, wobei große Teile der Bestände verschleudert oder vernichtet wurden. Die Säkularisation im Zuge der Reformation kam erst nach dem 30jährigen Krieg zum Abschluß, als di…

Selbständige Bibliographie

(56 words)

Author(s): W. Grebe
bezeichnet eine Veröffentlichung, deren Hauptinhalt eine Bibliographie ist und die zugleich eine bibliographische Einheit darstellt. Gegensatz: unselbständige oder versteckte Bibliographie. W. Grebe Bibliography Weber, H.-O.: Bibliographisch selbständig / bibliographisch unselbständig. In: Aktuelle Probleme der Bibl.verwaltung. Festgabe H. Fuchs zum 70. Geburtstag. Wiesbaden 1966, S. 143–151 Allischewski, H.: Bibliographienkunde. 2. Aufl. Wiesbaden 1986, S. 24.

Glossar

(40 words)

Author(s): W. Grebe
1. Slg. von Glossen (Glosse), 2. Bezeichnung für ein alphabetisch oder sachlich geordnetes Wörterverz. oder Register mit entsprechenden Worterklärungen. W. Grebe Bibliography Thoma H.: Althochdt. Glossen. In: Reallexikon der dt. Literaturgesch. 2. Aufl. Bd. 1. Berlin 1958. S. 579–589

Namenslisten

(47 words)

Author(s): W. Grebe
allg. Bezeichnung für alle Formen von alphabetisch oder sachlich geordneten Verz., die Namen und Begriffe ohne nähere Zusatzerläuterungen aufführen. N. können bibliographisch selbständig ersch. oder Teil eines Werkes sein. Onomastikon W. Grebe Bibliography Schneider, G.: Handb. der Bibliographie. 5. Aufl. Stuttgart 1969, S. 469 — 470.

Schreiber

(154 words)

Author(s): W. Grebe
(lat. scriba, scriptor, librarius, antiquarius u. a.). Die Arbeit eines S.s (Buchschreibers) bestand darin, Abschriften von Texten nach Vorlagen oder seltener nach Diktat anzufertigen. Bis ins Hochma. waren in Europa die S. fast ausschließlich Mönche, so finden sich auch Bez. wie clericus oder clerc für den Schreiber. Seit dem Spätma. und dem Aufkommen der Univ. gewannen die Lohnschreiber an Bedeutung (Pecia). Die Aufgabe des S.s war es, eine bestimmte Vorlage getreu zu kopieren. Beim Abschreibe…

Buyer, Barthélémy

(214 words)

Author(s): W. Grebe
wohlhabender Lyoner Kaufmann und studierter Jurist, der den Buchdruck in Lyon ein–flihrte und förderte. Er errichtete in seinem Haus eine Offizin und stand mit dem aus Lüttich stammenden Erstdrucker von Lyon, Guillaume Le Roy, und den Druckern Nicolaus Philippi, Marcus Reinhard, Martin Huß und Johann Siber in geschäftlichen Beziehungen. Er verlegte theologische, juristische, medizinische und volkslit. Druckwerke, die er z.T. über eigene Agenturen, z.B. in Toulouse oder Paris, vertrieb. Eine Reih…

Kreuzbibliographie

(23 words)

Author(s): W. Grebe
Eine Bibliographie, die nach den Prinzipien des Kreuzkatalogs (Dictionary Catalogue) angelegt ist, z. B. Cumulative Book Index. W. Grebe Bibliography Lit. Kreuzkatalog

Referat

(654 words)

Author(s): W. Grebe
(von lat. referre = mündlich oder schriftlich berichten) ist ein Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen: 1. Vortrag oder Bericht zu einem Thema, 2. ein Sachgebiet oder Fachreferent), 3. die Inhaltswiedergabe eines Dokumentes, z. B. eines Buches, eines Aufsatzes oder eines Patentes. Die dritte Bedeutung ist für das Informationswesen von bes. Wichtigkeit. R. bezeichnet im Informationswesen ein Kurzreferat, engl. Abstract. Im Gegensatz zur Rezension, die eine kritische Wertung enthält, informiert das R. in ge…

Inhaltsreferat

(20 words)

Author(s): W. Grebe
zusammenfassende Bezeichnung für Referatformen, die den Inhalt von Dokumenten durch (kürzere oder längere) Texte erschließen. Referat W. Grebe

Ortslexikon

(101 words)

Author(s): W Grebe
auch Ortsbuch oder Ortsverz. genannt. Weitgefaßter Begriff, der unter geographischen oder geographisch-historischen Aspekten verschiedene Verzeichnisformen umfaßt. Ein O. kann zeitlich und räumlich universal sein (z.B. The Columbia Lippincott Gazetteer of the world. ist ed. 1952) oder sich auf einzelne Länder, Regionen oder Epochen beschränken (Oesterley, H.: Historisch – geographisches Wb. des dt. MA. 1983). Der Artikelumfang variiert von kurzen Namenserklärungen oder -übers. (Graesse, J. G. T.…

Reine Bibliographie

(51 words)

Author(s): W. Grebe
ein Begriff von Friedrich Adolf Ebert (1791—1834) als Bezeichnung für eine Bibliographie, die nur die Titelbeschreibungen ohne weitere Annotationen enthält (Titelbibliographie). Gegensatz: angewandte Bibliographie. ReinekeFuchs. Titelblatt aus: Von Reinicken Fuchss. Frankfurt/ M.: David Zöpfel 1562. W. Grebe Bibliography Ebert, F. A.: Allg. bibliographisches Lexikon. Bd. 1. Leipzig 1821 (Vorrede).

Biobibliographie

(189 words)

Author(s): W. Grebe
oder Bibliobiographie wird als Bezeichnung für verschiedene Typen von bibliographischen Nachschlagewerken verwandt. Im weitesten Sinne ist eine B. ein Schriftsteller-(Autoren-)Lexikon oder ein Personen-Schriftenverz., das zu den Autoren/Personen biographische Angaben bringt und Lit. von und über sie (subjektive und objektive Personalbibliographie) enthält. Enger gefaßt, werden mit B. die objektive Personalbibliographie oder Registerwerke (Indices) zu biographischen Nachschlagewerken bezeichnet. …

Schulz, Karl

(156 words)

Author(s): W. Grebe
* 31. 10. 1844 in Salzungen, † 15. 3. 1929 in München, Jurist und Bibliothekar, überdies journalistisch tätig (insbes. Theaterbesprechungen und Beschreibungen von Bergtouren; S. war ein begeisterter Alpinist mit über 20 Erstbesteigungen). 1878 wurde er außerordentlicher Professor für Rechtsgesch. an der Univ. Jena und im folgenden Jahr zum Leiter der Bibl. des 1877 gegr. Reichsgerichts in Leipzig ernannt. S. stand der Bibl. bis zu seiner Pensionierung 1917 vor, seit 1909 mit dem Titel Direktor; …

Kreuzregister

(42 words)

Author(s): W. Grebe
Ein Reg., das nac den Prinzipien des Kreuzkat. angelegt ist, also formale und sachliche Erschließungselemente einer Publikation in einem Alphabet zusammenführt, z. B. das Reg. zur British National Bibliography. W. Grebe Bibliography Kunze, H.: Über das Registermachen. München – Pullach 1964
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